So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog

HERDENTRIEB bleibt HERDENTRIEB

Von 30. September 2007 um 21:09 Uhr

Ich wechsele den Job. Sechs Jahre Finanzmarktkorrespondent für Die ZEIT in Frankfurt sind beendet. Ab morgen in der Früh arbeite ich für die Frankfurter Rundschau als Ressortleiter Wirtschaft. Was heißt das für das Blog HERDENTRIEB? Nichts. Wir machen weiter wie bislang.

HERDENTRIEB war und ist unser Kapitalismus-Blog auf Zeit.online. Es waren die Onliner, die mir im Frühjahr 2005 den Floh ins Ohr setzten, ein Blog zu betreiben. Mein Chef bei der Hardcopy ZEIT fand die Idee gut, aber nur, wenn ich sie in meiner Freizeit betriebe. Wie das mit der Rivalität zwischen Online und Print halt so ist. Deshalb war HERDENTRIEB schon immer in erster Linie mein Freizeitvergnügen. Dann hielt ich nach Gleichgesinnten Ausschau, die den Kapitalismus nicht als Liberalala-Projekt verstehen, sondern als Geldwirtschaft mit ihren Verkettungen und Zusammenhängen. Als Uwe Richter mit an Bord war, gingen wir auf Sendung. Dann stießen vor einem Jahr Dieter Wermuth und im Sommer diesen Jahres Fabian Lindner dazu.

In dieser Kombination bieten wir Ihnen ein weites Spektrum, um über den Kapitalismus zu debattieren, ihn versuchen zu verstehen und ganz nah an den großen Fragen der Makro zu sein. Ich freue mich auf fetzige Beiträge, gnadenlose Debatten und spannende Gedanken!

Herzlich,

Ihr Robert Heusinger

Kategorien: In eigener Sache
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Ich vermute, Sie haben sich verbessert – also erst einmal herzlichen Glückwunsch.

    • 30. September 2007 um 21:17 Uhr
    • Hermann Keske
  2. 2.

    Meine besten Wünsche für den “neuen” Job !

    … zur FR werde ich Ihnen sicherlich nicht kommentierend folgen … meine persönliche “Schmerzgrenze” bezüglich neokeynesianischer Weltbilder ist definitiv schon bei der ZEIT erreicht ;-))

    … hier werde ich Ihnen aber weiterhin hin & wieder mal in die Waden beissen … bis Sie mir vielleicht eines Tages doch mal auf meine Frage nach der “Sozialen Umverteilung durch die von Ihnen so geschätzte Inflationspolitik” antworten …

    Beste Grüsse,

    Wi-Ing-030

    PS: … mal ehrlich … mit ihrer wirtschaftsideologischen Gesinnung zur FR ?? … Sie sind doch noch viel zu jung für den journalistischen “Gnadenhof” ! ( … Kompliment :-))

    • 30. September 2007 um 21:46 Uhr
    • Wi-Ing-030
  3. 3.

    Viel Spaß und Spannung im neuen Job! Und zu allem anderen: Dito!

    bye egghat

    • 30. September 2007 um 21:55 Uhr
    • egghat
  4. 4.

    Da scheinen sich die Blogleser ja ausnahmsweise einig zu sein. Habe gerade zum ersten Mal die FR-Seite besucht und direkt mal auf Wirtschaft geklickt. Habe mich dann spontan gefragt wie die Überschrift “China geht auf Einkaufstour” zustande kommt, da ja im Artikel nur “China geht mit nem dicken Koffer zum Geldverwalter und alle haben Angst” steht aber das können Sie ja nichts dafür. Ich persönlich würde mich freuen, hier ab und an noch mal einen Artikel von Ihnen, der in der FR erscheint, zu lesen. Alternativ gerne auch die Adresse des Autoren-RSS.

    Herzlichen Glückwunsch zur Beförderung! Ich freue mich, dass Sie uns hier erhalten bleiben.

    • 1. Oktober 2007 um 01:48 Uhr
    • Tobi
  5. 5.

    Alles gute und die besten Wünsche auf dem neuen Wege.
    Bin sein einiger Zeit ein eifriger Leser des Blogs und in der „großen Pause“ zwischen dem 07.09. und 18.09., wo kein Beitrag erschienen ist, habe mich schon gefragt was da passiert. Aus meiner sicht bleib zu hoffen das die Hirten bleiben, der FR auch auf lange sicht nichts gegen Engagement bei zeit.online hat und Ihr uns, den Leihen, weiterhin hilft den Kapitalismus besser zu verstehen. Da ich eher ein Technokrat bin, schaue gerne in meiner Frühstückspause regelmäßig hin und versuche so besser die Angebote des Marktes zu verstehen.
    Danke.

    • 1. Oktober 2007 um 09:55 Uhr
    • Tawi
  6. 6.

    Herzlichen Glückwunsch! Nach Jahren habe ich in letzter Zeit öfter wieder in die FR geschaut und festgestellt, dass sich die Zeitung nicht nur im Layout, sondern auch im Inhalt sehr positiv entwickelt hat. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Mitgestaltung einer offensichtlich jungen Zeitung.

    • 1. Oktober 2007 um 12:46 Uhr
    • EuroOptimist
  7. 7.

    was ist ein liberalala-projekt?

    • 1. Oktober 2007 um 14:19 Uhr
    • amv
  8. 8.

    liberalala-projekt ?

    liberalala-projekt = “angebotsorientierte Reformpolitik” (1)



    (1) Basiert auf der Vorstellung, dass es zur Beeinflussung von Wachstum, Beschäftigung und Realeinkommen einer Volkswirtschaft neben den neokeynesianischen Baustellen Fiskalpolitik (progressive Staatsverschuldung) & Geldpolitik (progressive Geldentwertung) eventuell auch noch eine Wirtschaftspolitik geben könnte, die durch gestaltende Gesetzgebung eine gesteuerte Anpassungsreaktion auf Gleichgewichtsstörungen, wie etwa die zusätzliche Teilnahme von zwei Dritteln der Menschheit an der globalen Marktwirtschaft, bewirkt.

    • 1. Oktober 2007 um 16:04 Uhr
    • Wi-Ing-030
  9. Kommentar zum Thema

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