Wir müssen reden. Über Nazis. Ein Blog

Autoren Archiv von Timo Müller

„Wir wollen keine Asylantenschweine“

Von 25. Oktober 2014 um 19:44 Uhr
Neonazis marschierten durch Bamberg | Foto: Timo Müller

Neonazis marschierten durch Bamberg | Foto: Timo Müller

Rund 200 Neonazis formten sich in Bamberg zu einem Marsch gegen „Asylmissbrauch“. Bis zuletzt versuchten die Ultrarechten den Aufzug als „Bürgerdemonstration“ zu deklarieren. Weit über tausend Gegendemonstranten störten den Aufmarsch lautstark. Weiter…

ARD-Radiofeature: „Nazi-Netzwerk NSU“

Von 23. Oktober 2014 um 22:13 Uhr
Die ausgebrannte Wohnung der NSU-Terroristen in Zwickau | Foto: André Karwath

Die ausgebrannte Wohnung der NSU-Terroristen in Zwickau | Foto: André Karwath

Seit mittlerweile eineinhalb Jahren wird am Münchner Oberlandesgericht der sogenannte „NSU-Prozess“ verhandelt. Die Bundesanwaltschaft geht trotz vieler Indizien und offensichtlicher Verstrickungen in Neonazi-Netzwerke weiterhin von einem Trio aus, das über einzelne Unterstützer verfügte. Ein ARD-Beitrag befasst sich nun mit der Frage: Bestand der NSU tatsächlich nur aus einem Trio, oder steckte ein internationales Netzwerk hinter der Terrorgruppe? Weiter…

„Skandalprozess“ gegen bayerischen Antifaschisten

Von 22. Oktober 2014 um 11:02 Uhr
Rund 40 Personen protestierten vor dem Amtsgericht Fürth gegen den Prozess | Foto: Müller

Rund 40 Personen protestierten vor dem Amtsgericht Fürth gegen den Prozess | Foto: Müller

Ein 27-jähriger Antifaschist soll einen bekannten Neonazi ins Gesicht geschlagen haben. Die einzige Belastungszeugin kommt ebenfalls aus der rechten Szene. Das angebliche Opfer soll des Öfteren Linke angezeigt haben, um an deren Daten zu kommen. Dass die Staatsanwaltschaft trotzdem ein Verfahren eröffnete und es nun zum Prozess kam, stieß bei antifaschistischen Gruppen auf große Kritik am Vorgehen der Justiz. Der Antifaschist wurde trotzdem verurteilt, aber nicht wegen Körperverletzung. Weiter…

Kategorien: Bayern

Die bayerische Neonaziszene verliert einen führenden Kopf

Von 12. Juli 2014 um 22:06 Uhr
Neonazi Matthias Fischer im Mai 2012 bei einem rechten Aufmarsch  ©Timo Müller

Neonazi Matthias Fischer im Mai 2012 bei einem rechten Aufmarsch ©Timo Müller

Die bayerische Neonaziszene gehört zu den aktivsten und militantesten Neonaziszenen Deutschlands. Bundesweit bekannt vor allem für ihre Anti-Antifa Tätigkeiten. Nun verliert die Szene einen ihrer wichtigsten Köpfe: Der führende Aktivist Matthias Fischer verlässt Bayern und kehrt zurück nach Brandenburg. Weiter…

Kategorien: Bayern, Brandenburg

Naziaufkleber im Polizeiwagen nicht strafbar

Von 25. Juni 2014 um 14:00 Uhr
Polizeibus vom "Unterstützungskommando" (USK) Foto: Timo Müller

Polizeibus vom “Unterstützungskommando” (USK) Foto: Timo Müller

Im Mai entdeckten Fürther Fußballfans mehrere Aufkleber aus der rechten Szene in einem Polizeifahrzeug. Der Fund sorgte für Furore, der verantwortliche Polizist, ein Angehöriger einer Spezialeinheit, musste seine Einheit verlassen. Nun steht fest: Gegen den Polizisten wird nicht weiter ermittelt. Weiter…

Kategorien: Bayern

NPD-Bayerntag in Scheinfeld: „Sieg Heil“ und ein abgesagtes Konzert

Von 25. Mai 2014 um 18:17 Uhr
Das Motto am Samstag war klar: "Scheinfeld ist kein Ort für Nazis". ©Timo Müller

Das Motto am Samstag war klar: “Scheinfeld ist kein Ort für Nazis”. ©Timo Müller

Die NPD Bayern traf sich am vergangenen Samstag zum sogenannten „Bayerntag“ in der 4500-Einwohnerstadt Scheinfeld Scheinfeld (Mittelfranken). An der Gegendemonstration beteiligten sich rund 2000 Menschen aller politischen Spektren. Ein, für den Abend geplantes, Rechtsrockkonzert wurde von den Behörden unterbunden. Auf Seiten der NPD-Veranstaltung wurden mehrere verbotene Symbole und Zeichen gezeigt, am Abend kam es zudem zu Übergriffen auf Polizeibeamte. Weiter…

Kategorien: Bayern

Junger Polizist soll für Nazisticker verantwortlich sein

Von 22. Mai 2014 um 10:08 Uhr
Polizeibus vom “Unterstützungskommando” (USK) Foto: Timo Müller

Polizeibus vom “Unterstützungskommando” (USK) Foto: Timo Müller

Ein 25-jähriger Polizist der bayerischen Spezialeinheit “Unterstützungskommando” (USK) hat die Nazi-Aufkleber in einen Polizeieinsatzwagen geklebt. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.  Der Vorfall wird als “Skandal höchsten Grades” bezeichnet, die Polizei spricht von einem “schweren Schaden” für ihr Image. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sieht darin lediglich einen Einzelfall. Weiter…

Kategorien: Bayern

Polizei verklebte Nazisticker

Von 20. Mai 2014 um 11:39 Uhr
Einer von zwei Nazisticker an einer Kiste mit Polizei-Ausrüstung. (Foto: Bündnis gegen Rechts)

Einer von zwei Nazisticker an der Kiste mit Polizei-Ausrüstung. (Foto: Bündnis gegen Rechts)

Bei dem Relegationsspiel der SpvGG Greuther Fürth gegen den Hamburger SV am vergangenen Sonntag dokumentierten Fürther Fans Neonazi-Aufkleber in einem Mannschaftswagen der bayerischen Polizeispezialeinheit „Unterstützungskommando“ (USK). Das Fürther Bündnis gegen Rechts spricht von einem “Skandal höchsten Grades” und fragt: “Befinden sich Neonazi-Aktivisten in den Reihen des bayerischen USK?” Weiter…

Kategorien: Bayern

AfD und Burschenschaft luden zum Gespräch mit Akif Pirinçci

Von 19. Mai 2014 um 15:06 Uhr
Akif Pirinçci liest bei der AfD in Nürnberg © Timo Müller

Akif Pirinçci liest bei der AfD in Nürnberg © Timo Müller

Am vergangenen Wochenende war der umstrittene Buchautor Akif Pirinçci („Deutschland von Sinnen“)  gleich zweimal zu Gast in Mittelfranken: Bei der ultrarechten Burschenschaft „Frankonia“ und der umstrittenen  Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) konnte er seine Hetztiraden gegen Homosexuelle, Frauen und Linke vortragen. Bei beiden Lesungen in Erlangen und Nürnberg gab es Gegenprotest. Weiter…

Kategorien: Bayern

Pierre Vogel in Nürnberg: Schaulaufen der (extremen) Rechten

Von 5. Mai 2014 um 11:13 Uhr
Michael Stürzenberger (rechts) und sein "Wiederstand" ©Timo Müller

Michael Stürzenberger (rechts) und sein “Wiederstand” ©Timo Müller

Rund hundert Menschen fanden sich am vergangenen Samstag am Nürnberger Jakobsplatz ein, um den umstrittenen Thesen des bekannten Salafisten Pierre Vogel zu lauschen. Ein breites Bündnis und Islamverbände organisierten eine Gegenkundgebung. Vogels Sprüche riefen allerdings auch Rechtspopulisten und Neonazis auf den Plan, die die Kundgebung als Bühne für ihre menschenverachtende Propaganda sahen. Weiter…

Kategorien: Bayern