Nach völkischer Erziehung in die Neonazi-Szene – und wieder raus: „Ein deutsches Mädchen“

Sie wurde völkisch erzogen, engagierte sich bei der NPD und bei einer Kameradschaft. Dann hat Heidi Benneckenstein mit 19 Jahren den Ausstieg gewagt — trotz aller Widrigkeiten. Ihre Geschichte hat sie nun in einem lesenswerten Buch zusammengefasst. Weiter„Nach völkischer Erziehung in die Neonazi-Szene – und wieder raus: „Ein deutsches Mädchen““

 

Identitärer ermöglichte mit illegalem Waffenverkauf Islamistenanschlag in Frankreich

Identitäre ermöglichten mit Waffenverkauf Islamistenanschlag in Frankreich
Aktion der „Coordination Identitaire“ auf der deutschen Fan-Seite © Screenshot Facebook

Sieben Jahre Haft und 30.000 Euro Bußgeld lautet das Urteil gegen ein Mitglied der Identitären Bewegung aus Lille in Frankreich. Wie die Zeitung Ouest France berichtet, hatte der 54-jährige Rechtsextremist Claude Hermant mehr als 500 Waffen verkauft. Sechs davon wurden 2015 ausgerechnet von dem Dschihadisten Amedy Coulibaly bei einem blutigen Anschlag in Paris verwendet. Eine Polizistin und vier Supermarktbesucher wurden damals getötet. Weiter„Identitärer ermöglichte mit illegalem Waffenverkauf Islamistenanschlag in Frankreich“

 

Reichsbürger – eine facettenreiche, gefährliche Bewegung

Zwei Jahre Haft. Im bayerischen Memmingen verurteilte das Amtsgericht einen Reichsbürger wegen gefährlicher Körperverletzung. Der 73-jährige Rentner hatte 2016 bei einer Durchsuchung einen Polizeibeamten mit Pfefferspray so attackiert, dass dessen Haut nachhaltig geschädigt wurde. In einer baden-württembergischen Gemeinde nahe Künzelsau stellte die Polizei nach einer Razzia bei einem Reichsbürger Waffen und Munition sicher, da sie unter das Waffen-, das Kriegswaffenkontroll- und das Sprengstoffgesetz fallen. Weiter„Reichsbürger – eine facettenreiche, gefährliche Bewegung“

 

Alte und Neue Rechte vereint in Schnellroda

Identitäre werden von der Polizei abgedrängt.

Mitglieder der Neuen Rechten aus Österreich und Deutschland kamen am Wochenende nach Schnellroda ins „Institut für Staatspolitik“ zu einer Szene-Veranstaltung.  Rund 60 Menschen protestierten gegen das Treffen der Rechten. Eine Gruppe Rechtsextremer musste von der Polizei abgedrängt, als sie auf die Gegendemonstranten zustürmten.

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In eigener Sache / A Note to Our Readers

(English version below)

Für das Blog Störungsmelder arbeiten mehr als 50 ehrenamtliche, freie Autoren, die wir sorgfältig auswählen und deren Beiträge im Störungsmelder-Blog wir vor Veröffentlichung überprüfen.

Wir wurden darauf hingewiesen, dass zwei dieser ehrenamtlichen Autoren, die in der Vergangenheit für den Störungsmelder berichtet haben, im Rahmen von #g20 unethisches Verhalten auf ihren privaten Social-Media-Accounts vorgeworfen wird. Sollten sich diese Vorwürfe bewahrheiten, verurteilen wir dieses Verhalten scharf und distanzieren uns davon. Es lässt sich mit einer weiteren Mitarbeit beim Störungsmelder nicht vereinbaren.

Was der Störungsmelder ist und wie wir arbeiten, steht hier.

Nachtrag vom 10. Juli: Beide ehrenamtlichen Autoren waren während G20 nicht im Auftrag des Störungsmelders aktiv. Wir haben aber versucht, die Vorfälle gemeinsam mit ihnen zu rekonstruieren. Die Verharmlosung oder Rechtfertigung von Gewalt ist nicht mit einer Mitarbeit beim Störungsmelder vereinbar. Wir werden daher mit beiden Autoren in Zukunft nicht mehr zusammenarbeiten.

A Note to Our Readers

For our blog Störungsmelder (“Malfunction Indicator”), we work together with more than 50 volunteers who are carefully chosen by us and whose posts in the Störungsmelder blog are reviewed prior to publication.

We have been informed that two of these volunteer writers, who have written entries for Störungsmelder in the past, have been accused of unethical behavior on their private social media accounts in the context of the #g20 summit. If these accusations are confirmed, then we will sharply condemn and dissociate ourselves from such behavior and no longer work together with these writers on the Störungsmelder blog.

You can read more about Störungsmelder and our working procedures here.

Follow-Up July 10: The two volunteer writers in question were not assigned to contribute to the Störungsmelder blog during the G-20 summit. We have nevertheless attempted to retrace and reconstruct events together with them. The trivialization and justification of violence is incompatible with contributing to the Störungsmelder blog. We will no longer work with the two writers in the future.

 

Streit um Identitäre bei der AfD-Jugend Niedersachsen

Zusammenstöße der „Identitären Bewegung“ mit der Polizei am 17. Juni 2017, Bild: Michael Trammer/24mmjournalism

Die niedersächsische AfD macht derzeit bundesweit mit formalen Schwierigkeiten bei ihrer Aufstellung zur Bundestagswahl Schlagzeilen. Alarmierend sind jedoch nicht nur die chaotischen Zustände innerhalb des Landesverbandes, sondern auch nun geleakte Mitgliederdaten der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ (JA), welche Verbindungen zu rechtsextremen Gruppen offenlegen. Zwei JA-Funktionäre traten jetzt mit der Begründung zurück, dass der niedersächsische Landesverband zu einem Sammelbecken für „Mitglieder des rechtsextremen Spektrums“ geworden sei. Weiter„Streit um Identitäre bei der AfD-Jugend Niedersachsen“

 

Weitere Bank kündigt Spendenkonto der Identitären

Die neofaschistische „Identitäre Bewegung“ sammelt Geld für ein Boot im Mittelmeer. Damit sollen Rettungsschiffe von NGO´s blockiert werden. Erst sperrte Paypal ihr Konto, jetzt wurde auch das Spendenkonto in österreich von der Bank gekündigt. Die rassistische Kampagne gegen Rettungsorganisationen gerät ins Stocken. Weiter„Weitere Bank kündigt Spendenkonto der Identitären“