Mit Rechten reden?

Kubitschek: »… von der Ernsthaftigkeit unseres Tuns wird Euch kein Wort überzeugen, sondern bloß ein Schlag ins Gesicht.« © Achtsegel

Die „Neue Rechte“ hat es an vielen Stellen geschafft, ihre Opferinszenierung zu etablieren. Man solle mit „den Rechten“, reden heißt es nun. Doch um den Dialog geht es den „Neuen Rechten“ nicht, sie wollen Recht bekommen und ihre rechtsextreme Ideologie in die Debatten einspeisen. Weiter„Mit Rechten reden?“

 

Zwischen Rechtsrock, Reichsbürgern und Identitärer Bewegung: ein Rückblick auf 2017

© Felix Steiner

Im zurückliegenden Jahr haben wir im Störungsmelder über zahlreiche Themen rund um die rechtsextreme Szene in Deutschland berichtet. Neben den Aktivitäten der Neonazi-Szene sind vor allem die Neuen Rechten stärker in den Blickpunkt getreten. Auch die sogenannten Reichsbürger haben uns im Jahr 2017 beschäftigt. Unser Rückblick Weiter„Zwischen Rechtsrock, Reichsbürgern und Identitärer Bewegung: ein Rückblick auf 2017“

 

Mehrtägiges Neonazi-Musikfestival in Sachsen angemeldet

Symbolbild: Keine Veranstaltung der Neonazi-Szene lockt mehr Besucher als RechtsRock und spühlt Geld in die Kassen

Das neonazistische Musik- und Kampfsportfestival „Schild und Schwert“ soll am 20. und 21. April im ostsächsischen Ostritz an der polnischen Grenze stattfinden. Das geht laut MDR aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Martina Renner hervor. Die Veranstaltung dürfte hunderte Neonazis aus ganz Europa anziehen. Weiter„Mehrtägiges Neonazi-Musikfestival in Sachsen angemeldet“

 

Die „Identitären“: Alte Ideologie mit neuen Fahnen

Demo der „Identitären“ in Berlin © Michael Trammer/24mmjournalism

Mit „Untergangster des Abendlandes“ liegt ein Sammelband vor, der Teile der identitären Ideologie in den Blick nimmt, die bisher wenig Beachtung fanden. Manche davon sind 100 Jahre alt. Trotz kleinerer Schwächen ist der Band sehr lesenswert. Weiter„Die „Identitären“: Alte Ideologie mit neuen Fahnen“

 

Erste juristische Konsequenzen nach antisemitischem Angriff 2015 in Zürich

Auftritt der Band „Amok“ beim „Eichsfeldtag“ 2017 in Leinefelde © Lukas Beyer

Nach einem antisemitischen Angriff in Zürich 2015 wurde nun ein Neonazi verurteilt. Andere konnten nicht belangt werden. Der Haupttäter, der Sänger der Neonazi-Band „Amok“, muss sich Anfang 2018 für den Übergriff verantworten. Er ist auch in Deutschland aktiv. Weiter„Erste juristische Konsequenzen nach antisemitischem Angriff 2015 in Zürich“

 

Identitäre starten Online-Diffamierungskampagne gegen Engagierte

Das Haus der Identitären am Steintorcampus der Uni Halle

Die rechtsextreme „Identitäre Bewegung“ tut alles, um sich als moderne, gewaltfreie „Jugendbewegung“ zu inszenieren. Ihre auf den ersten Blick harmlose erscheinenden Aktionen und das professionelle Auftreten, sollen ihr die Anschlussfähigkeit an die Mitte der Gesellschaft ermöglichen. Entsprechend aggressiv reagieren die Rechtsextremen, wenn ihre Strategie öffentlich analysiert und entzaubert wird. Weiter„Identitäre starten Online-Diffamierungskampagne gegen Engagierte“

 

Nach völkischer Erziehung in die Neonazi-Szene – und wieder raus: „Ein deutsches Mädchen“

Sie wurde völkisch erzogen, engagierte sich bei der NPD und bei einer Kameradschaft. Dann hat Heidi Benneckenstein mit 19 Jahren den Ausstieg gewagt — trotz aller Widrigkeiten. Ihre Geschichte hat sie nun in einem lesenswerten Buch zusammengefasst. Weiter„Nach völkischer Erziehung in die Neonazi-Szene – und wieder raus: „Ein deutsches Mädchen““

 

Identitärer ermöglichte mit illegalem Waffenverkauf Islamistenanschlag in Frankreich

Identitäre ermöglichten mit Waffenverkauf Islamistenanschlag in Frankreich
Aktion der „Coordination Identitaire“ auf der deutschen Fan-Seite © Screenshot Facebook

Sieben Jahre Haft und 30.000 Euro Bußgeld lautet das Urteil gegen ein Mitglied der Identitären Bewegung aus Lille in Frankreich. Wie die Zeitung Ouest France berichtet, hatte der 54-jährige Rechtsextremist Claude Hermant mehr als 500 Waffen verkauft. Sechs davon wurden 2015 ausgerechnet von dem Dschihadisten Amedy Coulibaly bei einem blutigen Anschlag in Paris verwendet. Eine Polizistin und vier Supermarktbesucher wurden damals getötet. Weiter„Identitärer ermöglichte mit illegalem Waffenverkauf Islamistenanschlag in Frankreich“