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New York – Architektur-Soundtrack einer Stadt

 

Wie sagte unter anderem Frank Zappa? Reden über Musik ist wie tanzen über Architektur. Also schreiben wir lieber über die Klänge, die in Gebäuden fabriziert werden. Die New York Times widmet dem Soundtrack von Architektur eine sehens- und hörenswerte Sammlung.

Gebäude und Städte werden oft nach ihrer Optik beurteilt, selten nach ihrem Sound –  außer vielleicht beim Meckern über das viel zu laute Großraumbüro. Dabei sind in jedem Raum ganz typische Geräusche zu vernehmen – selbst dann, wenn man eigentlich denkt, es herrscht komplette Stille. An manche Geräusche haben wir uns jedoch so sehr gewöhnt, dass wir sie gar nicht mehr wahrnehmen. Hören wir also genauer hin.

Okay, in einer New Yorker Subway Station fällt das nicht wirklich schwer. Anders sieht es schon in der St. Patrick’s Cathedral in Manhattan aus oder auf der High Line. Dort müssen die Parkbesucher gar nicht reden, ihre rhythmischen Schritte schaffen einen ganz eigenen Klang. Und hätten Sie gewusst, wie unterschiedlich Türen klingen können? Oder Bahnhöfe? Sogar ein Ort, in dem eigentlich völlige Stille herrschen sollte, ist alles andere als still. Aber hören Sie selbst.

Übrigens, unser Teilchen-Blog hat sich New York schon in vielen Geschichten angenähert. Da wären zum Beispiel die Straßenmusiker, die neun verschiedene New Yorker U-Bahn-Stationen bespielen; die Installation im New Yorker New Museum, die die Herzfrequenz der Besucher in ein Kunstwerk verwandelte; die Suche nach der perfekten Tasse Kaffee … Und wenn Sie nur eine Minute haben, dann schauen Sie sich das hier an.

Mehr Teilchen gibt es hier.

1 Kommentar

  1.   Jo

    Ich habe vor allem schrecklich laute Klimaanlagen in Erinnerung. Allein die Luefter muessen Unmengen an Strom verbraucht haben.
    Mein Hotel hatte ausserdem sehr laute Klingeln an den Aufzugstueren, zum Glueck war mein Fenster am Ende des Flurs.