Hanna Lauwitz

Handys überall? Ein Film wusste es bereits 1947!

Auf den Straßen herrscht reger Betrieb. Doch die Passanten würdigen ihre Mitmenschen keines Blickes. Sie sind viel zu sehr in ihre Smartphones vertieft, lesen den angesagtesten Modeblog oder saugen aktuelle Nachrichten aus Politik und Sport auf. Dies ist keine Szene aus einer Großstadt im Hier und Jetzt, sondern eine Sequenz aus einem Kurzfilm von 1947. Die Dystopie La télévision, œil de demain entwirft die mediale Welt von Morgen und kommt der heutigen Realität dabei ziemlich nahe.

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Hanna Lauwitz

165 Jahre Herzklopfen

Mary Landon Baker war in den 1920er Jahren eine Dame der Gesellschaft. Berühmt wurde sie, weil sie 65 Verlobungsanträge erhielt und doch nie geheiratet hat. "I did not marry, because I did not meet the right man at the right time at the right place", soll sie einmal einem Journalisten gesagt haben. Die New York Times vermutet, dass sie schüchtern war – oder einfach ihre Freiheit liebte. Seit 1855 druckt die Zeitung Hochzeitsannoncen wie die von Mary Landon Baker. Zum 165. Jahrestag hat die Redaktion die kuriosesten und herzergreifendsten Geschichten zusammengetragen.

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Hanna Lauwitz

Datenprojekt zeigt Trumps riesiges Firmennetzwerk

Vor seinem Amtsantritt hat Donald Trump ein Wirtschaftsimperium erschaffen. Der Familienkonzern betreibt Firmen, Hotels und Kasinos, die von großzügigen Steuernachlässen und staatlichen Subventionen profitieren. Zwar hatte Trump angekündigt, sich aus den Geschäften zurückzuziehen, um sich ganz auf die Präsidentschaft zu konzentrieren. Dennoch dürfte es ihm in die Hände spielen, dass er als US-Präsident vollkommene unternehmerische Freiheit besitzt. Rechtlich ist er nicht dazu verpflichtet, etwaige Interessenkonflikte offenzulegen, die sich durch seine Wirtschaftsbeziehungen ergeben könnten. Die interaktive Grafik des Informationsdesigners Kim Albrecht zeigt nun, wie umfangreich Trumps Geschäftsverbindungen sind.

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Hanna Lauwitz

So würde ein staatsmännischer Donald Trump twittern

Manche mögen Trumps Äußerungen auf Twitter unterhaltsam finden, andere gefährlich. Doch eines sind sie keinesfalls: staatsmännisch. Der designierte US-Präsident sorgt mit seinen teils großspurigen, teils aggressiven Tweets regelmäßig für Entrüstungsstürme. Ein Satire-Account nimmt das zum Anlass, ihm Nachhilfe in Onlinerhetorik zu geben. Weiter"So würde ein staatsmännischer Donald Trump twittern"