Hanna Lauwitz

Fake-News – es ist kompliziert

Fake News – es ist kompliziert
Typologie von Fake-News @Screenshot First Draft

Der Begriff Fake-News ist in aller Munde und doch wenig hilfreich. Denn er steht für alles und nichts – für Falschmeldungen, Lügen, Überspitzungen, Clickbait, Parodie, Propaganda, Spam oder einfach Irrtümer. Das Problem muss also differenziert und deutlicher benannt werden. Aus diesem Grund hat das Netzwerk First Draft eine Typologie erstellt, die erklären soll, welche Phänomene unter den Begriff Fake-News fallen und in welchen Kontext diese eingeordnet werden müssen.

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Hanna Lauwitz

Unter Freunden: Website zeigt Trumps Beziehung zu Russland auf

Wladimir Putin und Donald Trump: Unter Freunden
Datenprojekt "Protect your Democracy" © Screenshot Eric Swalwell, US-Kongressabgeordneter

Er liebt mich. Er liebt mich nicht ...? US-Präsident Donald Trump soll dem russischen Präsidenten Wladimir Putin angeblich nahestehen. Noch kann man nicht von einer Männerfreundschaft reden, denn die beiden haben sich noch gar nicht getroffen. Doch es gab offenbar schon im Vorfeld der Präsidentschaftswahl und der Amtseinführung vielfältige Kontakte zwischen Trumps Team und dem Kreml. Der demokratische Kongressabgeordnete Eric Swalwell hat sich die Mühe gemacht, sie im Überblick darzustellen. Auf seiner Homepage dröselt er die Verflechtungen mithilfe zahlreicher Quellen und Infografiken auf. Weiter"Unter Freunden: Website zeigt Trumps Beziehung zu Russland auf"

 
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Ein See-Elefant ist in Russland ein Netzheld

Der Frühling lässt ebenso auf sich warten wie die Erhöhung der Renten oder die Aufhebung internationaler Sanktionen. In Russland ist man es gewohnt, sich in Geduld zu üben, egal ob in der Politik, an der Supermarktkasse oder auf der Post. Dieser gesellschaftliche Gleichmut hat nun ein Maskottchen gefunden: eine Skulptur mit raupenartigem Körper, menschlichen Zügen und dem Kopf eines See-Elefanten. Rasend schnell hat sich die Figur in den sozialen Netzwerken verbreitet, wie ein Video der französischen Zeitung Le Monde zeigt. Die graue, sanftmütig dreinschauende Kreatur wird in Bilder, Pressefotos, Gemälde montiert und auch mal an den Tisch von Präsident Wladimir Putin gesetzt. So hat sie sich zu einer Art russischem Nationalhelden des Internets gemausert.

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Hanna Lauwitz

So trickst Trumps Beraterin in Interviews

 

Als Chefberaterin im Weißen Haus besteht ein Großteil des Tages von Kellyanne Conway darin, Aussagen von US-Präsident Donald Trump zu verteidigen. Klingt wie der härteste Job der Welt. Doch Conway ist eine Meisterin ihres Fachs. Gekonnt geht sie heiklen Fragen aus dem Weg, bietet eigenwillige Interpretationen an und treibt ihre Interviewpartner damit regelmäßig in den Wahnsinn. Wie macht sie das bloß?

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Hanna Lauwitz

Handys überall? Ein Film wusste es bereits 1947!

Auf den Straßen herrscht reger Betrieb. Doch die Passanten würdigen ihre Mitmenschen keines Blickes. Sie sind viel zu sehr in ihre Smartphones vertieft, lesen den angesagtesten Modeblog oder saugen aktuelle Nachrichten aus Politik und Sport auf. Dies ist keine Szene aus einer Großstadt im Hier und Jetzt, sondern eine Sequenz aus einem Kurzfilm von 1947. Die Dystopie La télévision, œil de demain entwirft die mediale Welt von Morgen und kommt der heutigen Realität dabei ziemlich nahe.

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Hanna Lauwitz

165 Jahre Herzklopfen

Mary Landon Baker war in den 1920er Jahren eine Dame der Gesellschaft. Berühmt wurde sie, weil sie 65 Verlobungsanträge erhielt und doch nie geheiratet hat. "I did not marry, because I did not meet the right man at the right time at the right place", soll sie einmal einem Journalisten gesagt haben. Die New York Times vermutet, dass sie schüchtern war – oder einfach ihre Freiheit liebte. Seit 1855 druckt die Zeitung Hochzeitsannoncen wie die von Mary Landon Baker. Zum 165. Jahrestag hat die Redaktion die kuriosesten und herzergreifendsten Geschichten zusammengetragen.

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Hanna Lauwitz

Datenprojekt zeigt Trumps riesiges Firmennetzwerk

Vor seinem Amtsantritt hat Donald Trump ein Wirtschaftsimperium erschaffen. Der Familienkonzern betreibt Firmen, Hotels und Kasinos, die von großzügigen Steuernachlässen und staatlichen Subventionen profitieren. Zwar hatte Trump angekündigt, sich aus den Geschäften zurückzuziehen, um sich ganz auf die Präsidentschaft zu konzentrieren. Dennoch dürfte es ihm in die Hände spielen, dass er als US-Präsident vollkommene unternehmerische Freiheit besitzt. Rechtlich ist er nicht dazu verpflichtet, etwaige Interessenkonflikte offenzulegen, die sich durch seine Wirtschaftsbeziehungen ergeben könnten. Die interaktive Grafik des Informationsdesigners Kim Albrecht zeigt nun, wie umfangreich Trumps Geschäftsverbindungen sind.

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