Hanna Lauwitz

Kuba ist online! Zumindest für neun Stunden

Wer auf Kuba ins Internet möchte, braucht Geduld, Geld und ein bisschen Glück. Bis 2015 war die Karibikinsel quasi offline. Mittlerweile gibt es einige Hundert Hotspots, die es der Bevölkerung erlauben, immerhin ab und an mit der Außenwelt zu kommunizieren. Dafür müssen sich Normalbürger und -bürgerinnen allerdings früh morgens vor einem der Internetshops anstellen, um für umgerechnet ein paar Euro eine Karte mit einem Zugangscode zu ergattern. Leisten kann sich das nicht jeder, wer aber doch, tummelt sich dann mit anderen in den Parks oder an den öffentlichen Plätzen, die über WLAN verfügen, um wenigstens für eine Stunde online zu sein. Nun aber hatte das ganze Land 3G – gratis. Für viele Kubaner und Kubanerinnen unglaublich.

Weiter"Kuba ist online! Zumindest für neun Stunden"

 
Hanna Lauwitz

Das Rettungsschiff „Aquarius“ lässt sich nun online tracken

Die Aquarius ist eines der letzten zivilen Rettungsschiffe für Flüchtlinge.
Screenshot © Onboard Aquarius

Das Mittelmeer ist ein Massengrab. Bei den gefährlichen Überfahrten nach Europa sterben jährlich Tausende Migranten. Allein bis Juli dieses Jahres kamen mehr als 1.100 Menschen ums Leben. Die Aquarius ist eines der letzten und größten zivilen Rettungsschiffe, das Geflüchteten hilft, die in Seenot geraten sind. Nun hat das Schiff wieder abgelegt – und über ein Logbuch kann jeder mitverfolgen, wo es sich gerade befindet und wie es der Besatzung geht.

Weiter"Das Rettungsschiff „Aquarius“ lässt sich nun online tracken"

 
Hanna Lauwitz

Iranerinnen dürfen erstmals seit 37 Jahren ins Fußballstadion

Sport ist unpolitisch, betonen Fußballfunktionäre gerne. Die Fußballweltmeisterschaft in Russland zeigt aber wieder einmal, dass Sport sehr wohl (gesellschafts-)politischen Fortschritt anstoßen kann. Jetzt durften Frauen im Iran zum ersten Mal seit 37 Jahren wieder in ein Stadion, um ein "Männerspiel" zu sehen.

Weiter"Iranerinnen dürfen erstmals seit 37 Jahren ins Fußballstadion"

 
Hanna Lauwitz

Die Ikonografie des Fußballs

Mario-Balotelli-Meme in Anlehnung an den Film "Brokeback Mountain" © knowyourmeme

Mit ihnen wird Siegern im Internet gehuldigt, mit ihnen prasseln Hohn und Spott auf Verlierer nieder: Kein großes Fußballturnier kommt ohne Memes aus. Es gibt sie, seit es das Internet gibt – hier sei kurz an den Hamster Dance, Chuck Norris Facts oder den Dramatic Chipmonk erinnert, um nur einige zu nennen. Doch mittlerweile sind sie volljährig geworden.

Weiter"Die Ikonografie des Fußballs"

 
Hanna Lauwitz

Saarländer trifft man überall – und dank Saarmojis versteht man sie jetzt auch

Saarländer trifft man überall – und dank Emojis versteht man sie jetzt auch
Saarmoji © dpa

Bischt de geknätscht? Oh legg, dau bischt ach e Vorwiddstuut! Aweile saahe eisch et graad selääds net. Haben Sie etwas verstanden? Nein? Willkommen im Saarland. Hier sind wir vieles gewohnt: Witze von Pfälzern, Witze von Jan Böhmermann, Witze von allen anderen Deutschen. Erst kürzlich schrieb Mely Kiyak auf ZEIT ONLINE: "Im Saarland gibt es nichts zu regieren. Da wächst nur Wald. Es herrscht also vielmehr Bedarf an Schlümpfen statt an Menschen." Aweile Awwer! Saarländer werden völlig unterschätzt. Um das zu ändern, gibt es nun Saarmojis.

Weiter"Saarländer trifft man überall – und dank Saarmojis versteht man sie jetzt auch"

 
Hanna Lauwitz

Frances McDormand setzt ein Zeichen für starke Frauen

Keine Oscarverleihung kommt ohne diesen einen Moment aus. Bei den 90. Academy Awards war es ein Moment der Solidarität unter Frauen. In ihrer Dankesrede setzte Preisträgerin Frances McDormand ein Zeichen für mehr Gleichberechtigung und Frauenrechte. Die Schauspielerin forderte alle weiblichen Nominierten auf, zusammen mit ihr aufzustehen – und die Männer, sie sich genau anzusehen.

Weiter"Frances McDormand setzt ein Zeichen für starke Frauen"

 
Hanna Lauwitz

Du bist pünktlich und arbeitest sauber? Dann hat Herr Sterz einen Job für dich

Wer dringend einen Handwerker braucht, wartet oft vergeblich. Mindestens drei Monate dauert es, bis ein Maurer oder Klempner ins Haus kommt. Die Aufträge boomen, aber der Nachwuchs fehlt. Die Jugend will lieber an die Uni oder in die Industrie, eine Ausbildung zum Handwerker halten offenbar viele für uncool. Betriebe müssen kreativ werden, um geeignete Bewerber zu finden – so wie die Glaserei Sterz aus dem niedersächsischen Langen. Sie sucht mit einem Facebook-Video Azubis.

Weiter"Du bist pünktlich und arbeitest sauber? Dann hat Herr Sterz einen Job für dich"