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71. Prozesstag – Die 91-jährige Nachbarin sagt aus

 

Die Vernehmung von Charlotte E, einer ehemalige Nachbarin des Zwickauer Terror-Trios, erbrachte kaum weiterführende Erkenntnisse, da die 91-Jährige an Demenz leidet. Sie konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht vor Gericht erscheinen. Sie wurde per Videoübertragung befragt.

Es sollte um die Brandstiftung in der Zwickauer Wohnung des NSU gehen. Die Anklage wirft Beate Zschäpe vor, sie habe den Tod der Nachbarin und zweier Handwerker in Kauf genommen, als sie das Feuer legte. Bei der Polizei hatte Charlotte E. gesagt, jemand habe bei Ausbruch des Brandes bei ihr geklingelt.

Für ihre Aussage entfoel die ursprünglich geplante Vernehmung des früheren Thüringer Kameradschaftlers André Kapke.

Informationen aus der Verhandlung gibt es via Twitter hier. Der Bericht unseres Reporters hier. Die Berichte darüber fassen wir im nächsten NSU-Medienlog zusammen.

 

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