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217. Prozesstag – Eine Wohnung und ein Wohnmobil

 

Nach einwöchiger Einarbeitungspause für den neuen vierten Verteidiger von Beate Zschäpe geht der Prozess weiter. Das Gericht hatte den Rechtsanwalt Mathias Grasel als zusätzlichen Verteidiger neben Zschäpes bisherigen Anwälten Wolfgang Heer, Wolfgang Stahl und Anja Sturm bestellt.

Am Dienstag sind zwei Polizeibeamte als Zeugen geladen. Von ihnen erhofft sich das Gericht unter anderem Aufklärung über ein Reisedokument, das mit den Tatverdächtigen in Verbindung gebracht wird. Weiterhin soll Marcel Sch. vernommen werden, der die Anmietung einer Wohnung in der Zwickauer Polenzstraße aufklären helfen soll. Zudem steht Michele A. auf der Zeugenliste, in ihrer Befragung wird es um die Anmietung eines Wohnmobils im Oktober 2014 gehen.

Informationen aus der Verhandlung gibt es via Twitter hier. Die Berichte darüber fassen wir morgen im NSU-Medienlog zusammen.

2 Kommentare

  1.   Karl Müller

    Hat sich bei dem WoMo eigentlich mittlerweile das neuwertige -eigentlich mehrere Jahre alte- Kennzeichen: V-MK1121 als gesichert erklärt?

    Auf der Umweltplakette an der Frontscheibe steht ein anderes Kennzeichen?

    Zumal in der TO-Akte eine erheblich geringere Fahrzeuglänge, 4,5 m gegenüber den 6,90 m welche das Fahrzeug eigentlich aufweisen müsste angeführt wird?

    Dazu das Problem mit den angeblich abgegebenen Schüssen: Kein Zeuge außer den beiden PVB will welche wahrgenommen haben. Was sichnicht nur auf „gehört“ bezieht und auch befremdlcih ist.

  2.   Karl Müller

    Zudem würde ich mir auch wünschen, das der Widerspruch zur Herkunft der aufgefundenen „Polizeimunition“ aufgeklärt wird.

    Denn diese stammt NICHT aus Losen welche etwa an die LaPO BaWü geliefert wurden, sondern ausLosen an den Bund.

 

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