Lesezeichen
 

Das iPhone lässt’s nicht schwabbeln

Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis ein Developer sich für den Bewegungssensor des iPhone/iPod touch etwas einfallen lässt, das in dieses Blog passt.

Voilà!

Allerdings werden Sie iBoobs umsonst im App Store suchen, das Progrämmchen wurde von Apple nämlich abgelehnt, wie man auf kotaku.com lesen kann.

So, und jetzt kann man natürlich über die Sinnhaftigkeit von Anwendungen wie iPint (man manoeuvriert ein volles Bierglas über eine vollgeräumte Theke und darf es zum Schluss „austrinken“ – ich liebe es!) diskutieren. Aber ich bin durchaus froh, im App Store über keine schwabbelnden Brüste stolpern zu müssen.

Auch wenn ich mir die passende Anwendung für die weiblichen User durchaus amüsant vorstelle.

So, und vielleicht sollten wir jetzt doch noch schnell ein bisschen weihnachtlich werden …?

Vielen Dank wieder einmal an Dominik K.

 

Und weiter geht’s mit Weihnachtsideen!

Gestern hatten wir Kochen mit Sperma. Heute haben wir Duschen mit Sperma:

Nur 6,95 US-Dollar für das Happy Sperm!

Da hat dann doch auch noch dieser hier unter der Dusche Platz:

Nur schade, dass das „Elta 3148 Dusch Radio UKW/Mono Transistorradio“ (für den Fall, dass Sie das nicht erkannt haben) gerade nicht lieferbar ist …

Aber dafür vielleicht diese kleinen Helferlein?

Die ändern zwar auch nichts daran, dass die Dusche zu den beknacktesten Orten gehört, wo man Sex haben kann (sind Sie Schlangenmensch oder wollen Sie Spaß haben?), aber wann’s schee macht.

Vielen Dank an Nils T., Albeniz V. und Dominik K.

 

Dave Stewart tut es again

Dave Stewart – die Älteren werden sich noch an die Eurythmics erinnern – macht jetzt auch Werbung.

Naja, jedenfalls hat er ein reichlich unerotisches Lied geschrieben, das nun gemeinsam mit einem Vibrator verkauft wird. Is ja bald Weihnachten.

Der Sextoyhersteller Jimmyjane hat einen kleinen, zugegeben eleganten, allerdings mit dem Refrain des Dave-Stewart-Songs „Let’s Do It Again“ beschrifteten Vibrator produziert. Und wer den kauft, darf sich besagtes Lied aus dem Netz holen.

Na hoffentlich!, möchte man angesichts der Preise sagen: Der billigste „Little Something“-Vibrator kostet schon 275 US-Dollar. Aber es gibt auch noch die „Little Steel“-Version mit einem Ring aus 28 schwarzen Diamanten, die aber – keine Angst – „rund geschliffen“ sind. (Puh!)

Oh, beinahe vergessen: 2000 US-Dollar.

Und Verzeihung, Jimmyjane, ihr könnt meine Anfrage, wieso um alles in der Welt 2000 Dollar, wieder löschen. Ich hatte die Diamantchen doch glatt übersehen.

Und wer jetzt noch wissen will, was für Dave Stewart und Jimmyjane ein „provokantes“ Video ist, der soll einfach hier klicken.

Mit Dank an Claudia M.

 

Klingel den Kondom-Song

Bill und Melissa machen jetzt in Klingeltönen. Zu einem guten Zweck, selbstverständlich. Mit ihrer großzügigen Unterstützung wurde das Projekt condomcondom.org ins Leben gerufen, das bei Indern die gesellschaftliche Akzeptanz von, erraten, Kondomen verbessern soll. Dort gelten die Gummis nämlich als etwas, das nur Prostituierte brauchen.

Ich überlege jedenfalls langsam, ob ich meinem guten alten „24“-Klingelton untreu werden soll …

condom-a-cappella

 

Sextoys ohne Sex

So, nun steigt also auch Philips in den Sextoys-Markt ein, berichtet CNN. Allein das europäische Kuchenstück dieses Marktes soll 280 Millionen Euro schwer sein, Tendenz steigend.

Die „Intimate Massagers“, seit gestern in Großbritannien auf dem Markt, sehen erst einmal nicht so übel aus, wenngleich ich anhand der Bilder leichte Schwierigkeiten habe, mir ihre konkreten Anwendungsmöglichkeiten vorzustellen.

Der hier ist jedenfalls für die Damen:

philips5.jpg

Die hier, die Intimate Dual Massagers, sind für beide:

philips1.jpg

(Die fliegende Untertasse daneben ist die Lade-/Aufbewahrungsstation. Schwiegermuttersicher, sozusagen.)

Wobei der hier (Männerhand!) also für die Anwendung an der Dame vorgesehen sein dürfte:

philips4.jpg

Ist dann der hier

philips3.jpg

der gleiche, nur aus anderer Perspektive? Oder ist er das Teil für den Mann? Und wenn ja, wo hält man dem Mann das dran? In der „Startbroschüre“ sollen angeblich genauere Hinweise stehen, nur die ist online leider nicht abrufbar. (Oder nicht sehr viel ergiebiger.) Dem Pressetext kann man immerhin entnehmen, dass die Geräte „non-penetrative“ sind. Damit wäre wenigstens das geklärt. Bei dem obigen Modell wäre ich mir nämlich nicht so sicher gewesen.

Wie auch immer. Die Teile sehen so aus, als ob sich Philips tatsächlich Gedanken gemacht hätte. Was mich nur wundert, ist die Betonung auf Paaranwendung in allen Produktbeschreibungen, „get you BOTH in the right mood“ … Die Geräte firmieren bei Philips dementsprechend auch unter „Relationship Care“.

Und gerade, als ich zu vermuten beginne, dass Philips seinem Image als familienfreundlicher Betrieb (die Waschmaschine, der Kühlschrank, …) nicht schaden will und deshalb so tut, als gebe es nur Beziehungssex, lese ich dies hier:

The category is being launched following extensive market research. In the UK, research showed that 35% of adults would consider using an intimate accessory with their partner if it were designed for couples rather than being meant for individual use.

Hm.

Kann man herkömmliche Vibratoren nicht auch zu zweit verwenden? Der eine hält, die andere … genießt? Kann man die Philips-Massager nicht genauso gut allein anwenden? Soweit ich das erkennen kann, wären sie bei herkömmlichem Geschlechtsverkehr ja eher im Weg.

Ist das also lediglich eine sozialverträgliche Marketingstrategie, die über ein potenziell lukratives Marktsegment gestülpt wurde? „Wir wollen auch am Sextoy-Kuchen mitnaschen, aber folgende Wörter dürfen dabei nicht vorkommen: Sex, …“

Ok, nicht so streng sein. Die Geräte sehen ja wirklich hübsch aus (wenngleich das Design nicht unbedingt neu ist.

 

Unschuldige Spiele

Nicht, dass Sie glauben, werte Leserin, geschätzter Leser, ich wäre in Zeiten des Nicht-Bloggens untätig. Mais pas du tout!

Ich durchforste, archiviere, mache Gedankennotizen und horte massenhaft Bilder und Kurzmeldungen, die dann irgendwann für Sie, geschätzte Leserin, werter Leser, zur Erbauung gereichen sollen.

Nu, und bei all dem Sammeln kommt einem dann eben manchmal jemand zuvor. Die Mädels von ShinyShiny haben jetzt eine hübsche Bildergalerie mit völlig unschuldig dreinsehenden Sextoys zusammengestellt, die sich zum Teil bei mir seit einiger Zeit im Ordner „Schöner Spielen“ ansammeln.

Das hier, zum Beispiel:

bluemchen.jpg

Manches davon kennen wir schon, manches finde ich ein wenig beunruhigend. Ein Hello-Kitty-Vibrator?

Egal. Wo sich die Shinys schon so viel Arbeit angetan haben …

Dass sie allerdings diese beiden vergessen haben!

tpz_group.jpg

Die „Tickle Popzzz“ aus dem gleichen Hause wie das mittlerweile berühmte Entchen und die oben gezeigten Blümchen.

Und vor allem die Wellness-Brush, „für Kopfmassagen und mehr“:

wellness_brush_1_3.jpg

 

Richtig falsch wie im Porno

spielchen.jpg

Als ob eines der großen Übel unserer Zeit nicht ohnehin schon ist, dass die Leute glauben, Pornos würden „echten Sex“ darstellen, und sie müssten sich deshalb im eigenen Bett genauso aufführen wie die Darsteller in den Filmchen (ein Blick auf die Amateurfilme in Youporn genügt).

Nein, jetzt gibt es auch noch ein Computerspiel, bei dem man einen Porno nachstellen muss. Mit Vorlagen, falls es mit dem übertriebenen Gestöhne und der Rammelgeschwindigkeit eines Karnickels nicht auf Anhieb klappt.

Gefunden zuguterletzt hier.

 

Punktgenau! (Mit Betonung auf au.)

Als erstes bin ich über dieses Ding hier gestolpert:

sprungbrett.jpg

Sieht aus wie eine Schaukel, ist aber ein/e GThrust, eine Art Sprungbrett, auf dem der Mann steht, aber das von der Frau kontrolliert wird. Aber sehen Sie einfach selbst:

Diese Firma (oder wieder das Pärchen, das sich schon die Sprungbrett-Schaukel ausgedacht hat) plant allerdings noch einen weiteren Coup, um uns zu erfüllterem Sex zu helfen. Sie hat den GPilot erfunden, eine Art Navi für den Penis, auf dass der blind den G-Punkt trifft.

Wie das Ding tatsächlich funktionieren soll, ist leider nur hier kurz beschrieben. Dass es kein Renner werden kann, steht aber wohl außer Frage. Wenn Sie sich die Vorrichtung freundlicherweise einmal ansehen wollen:

gpilot.jpeg

Das tut schon beim Hinschauen so weh, dass man sich eigentlich gar nicht mehr überlegen will, ob es funktionieren kann.