Wood wood wood – wood vibration … (und jetzt alle!)

Hätte ich die Dinger am Valentinstag gepostet, wären vielleicht mehr User auf „Bonbonniere?“ gekommen.

Aber nein, durchschaubar, wie Ihr wertes Sexblog eben ist, handelt es sich bei diesen wohlgestalten Dingern, nach denen wir gestern gefragt haben, um – Vibratoren.

Woodvibes hat sie ihr Designer Jonas Lönborg genannt. Sie sind per Induktion aufladbar und Jonas verspricht, dass man sich damit keinen Schiefer einzieht.

Leider gibt es sie bislang nur als Prototypen, aber vielleicht findet sich ja jemand aus der hiesigen holzverarbeitenden Industrie …?

PS: Für alle des Englischen sehr Mächtigen: Viel Spaß mit den Kommentaren bei Gizmodo, aus denen auch der Titel dieses Postings geklaut ist. Intertextualität, Sie wissen schon.

 

Wir spielen … Nutte??

Fabian A. hat einen tatsächlich interessanten Link gefunden, den zum Nuttenspiel.

???

Ich gebe hiermit zu, es nicht gespielt zu haben. Nein, nicht einmal zu Recherchezwecken. Für manches ist mir meine Zeit dann doch zu kostbar. Die Kurzbeschreibung hat mir jetzt auch nicht waaaahnsinnig viel Lust gemacht:

Spiele kostenlos mit vielen anderen Bordsteinschwalben in den zwielichtigen Vierteln der grossen Stadt. Sichere Dir Deine Nutte und behaupte Dich auf dem Strassenstrich. Starte Deine Karriere als Online-Nutte und blas frischen Wind nach Capital City.
(…)
Jede Nutte hat ihre speziellen Bonuswerte, welche Du über die BitchInfos (BI) hinter dem jeweiligen Namen sehen kannst.

Nu, wenigstens frage ich mich jetzt nicht mehr, ob dieses Spiel eigentlich eher Männlein oder Weiblein anzieht. Zuerst hatte ich mich ja doch kurz gewundert, warum Männer Nutte spielen wollen sollten.

Wer’s ausprobiert hat, kann ja gern mal berichten. Aber bitte vor allem diese Regel hier beachten:

Du darfst keinen Usernamen wählen, der die guten Sitten verletzt oder andersweitig herabwürdigenden Inhalt hat.

Kicher.

Ich muss jetzt leider eine Runde Bejeweled erledigen.

 

PS: Punkt!

Vor vielen Jahren besaß ich einmal ein Buch, das recht anschaulich demonstrierte, was für Punkte Frauen so haben. G-Punkt kennen wir. Aber in diesem Buch waren, soweit ich mich erinnern kann, auch noch ein O-Punkt, ein U-Punkt und ganz viele I-Punkte. (Der musste jetzt sein.)

Dann habe ich das Buch Paul geborgt, und seither von beiden nichts mehr gesehen. Nicht, dass ich da einen Zusammenhang vermute.

Vielleicht stand in dem Buch sogar der PS-Punkt. Dieser, fürchten vermuten EmandLo, wird für die nächsten Jahre die Frauenmagazine füllen. Es handelt sich hierbei um einen Bereich an der hinteren Vaginalwand, der ebenso sensibel ist wie sein Gegenüber.

An dieser Stelle soll nur kurz angemerkt werden, dass wir hier der Einfachheit halber davon ausgehen, dass Frauen einen G-Punkt haben. Darüber scheiden sich ja noch die Geister. Vor allem, ob alle Frauen einen haben.

So, also, PS-Punkt. Für selbigen hat nun just ein Mann einen neuartigen Dildo entwickelt, der beide Punkte gleichzeitig stimulieren soll.

Sehr anschaulich (und mit netter Musik) wird dies hier demonstriert:

Zu haben ist der Y-Dildo noch nicht, aber bis er lieferbar ist, können wir uns die Zeit ja schon einmal mit der PS-Punktsuche vertreiben.

 

Äh, wow.

20678-10

Das Ding sieht doch irgendwie beeindruckend aus, nicht? Und vielleicht auch ein wenig furchteinflößend?

Es ist, wie Menschen mit ein wenig Fantasie sofort erraten werden, ein kleiner batteriebetriebener Ersatz für die menschliche Zunge. Für zehn menschliche Zungen, um genau zu sein.

EmandLo sind offensichtlich ganz angetan davon, auch wenn sie hauptsächlich davon schwärmen, dass das Ding mit einer Reinigungsleitung, Batterien und einem Deckel zum Tarnen&Täuschen geliefert wird.

Ja, nee, irgendwie … ich weiß nicht recht. Mir macht das Ding Angst.

 

Chantelle macht’s schnell, Dave … reimt sich auf nix

Manchen Umfrageinstituten (in Großbritannien) muss sehr langweilig sein. Und manchen Umfragebeantwortern ebenfalls.

Wenigstens unterhalten sie uns mit dem Ergebnis, und dieses hier ist wieder einmal ein Volltreffer:

Britische Männer und Frauen wurden gefragt, welche Vornamen wohl mit ihnen am ehesten Sex beim ersten Date haben (wollen) würden. Äh, auf deutsch: Welches Mädel lässt euch gleich am ersten Abend ran? Welcher Typ will gleich am ersten Abend bei euch landen? (Und ja, ich erkenne die eindeutig geschlechterrollenvorurteilsspezifischen Formulierungen!)

Das Ergebnis? Eine Chantelle  ist am leichtesten zu haben, glauben die Männer. Ein Dave versucht’s am ehesten, glauben die Frauen.

Die kompletten Charts:

  • 1. Chantelle
  • 2. Stacey
  • 3. Kelly
  • 4. Chelsea
  • 5. Tanya
  • 6. Debs
  • 7. Becky
  • 8. Vicki
  • 9. Lisa
  • 10. Michelle (Michelle??)

Bei den Damen:

  • 1. Dave
  • 2. Lee
  • 3. Steve
  • 4. Darren
  • 5. Andy
  • 6. Gary
  • 7. Danny
  • 8. Jason
  • 9. Kevin
  • 10. Callum

Ach kommen Sie, jetzt machen wir uns den Spaß auch einmal! Wir sind ja alles Erwachsene hier.

Also, was wären die deutschen Pendants? Ich fange an: Toni. So.

 

Vom Tarnen und Täuschen

Die Genies, die uns bereits das Quiz „Sexspielzeug oder Babyspielzeug?“ brachten, haben wieder zugeschlagen. Aber lassen Sie mich kurz ein wenig ausholen.

Üblicherweise werden Sextoys ja eher so entworfen, dass sie zur Not auch von der Reinigungshilfe oder der Schwiegermutter gefunden werden könnten.

Duckie, zum Beispiel:

duckie

Oder diverse Lippenstifte, Zahnbürsten, Dekorobjekte.

Eine amerikanische Mutter hat gar einen Vibrator entwickelt, den sie aber ihrem kleinen Kind zuliebe als Nassrasierer getarnt hat. (Nicht, dass das Kleine damit spielen sollte …)

3

Nun aber die Kollegen von homemade-sex-toys.com: Die drehen den Spieß um und verwenden eindeutig als solche erkennbare Spielzeuge im alltäglichen Leben.

Als Türstopper:

hh_07

Als Brillenkettenhalter:

hh_15

Oder (mein Favorit) als Kerzenständer:

hh_06

Das ist doch ein kreativer Ansatz, ausrangiertes Sexspielzeug doch noch nützlich einzusetzen. Meine These ist ja ohnehin, dass die meisten Toys eher früher als später den Weg aller Waffeleisen gehen.

Aber dazu später in der Woche.

 

Wie war ich?

Zufall? Verschwörung? Kosmische Konjunktionen?

Jedenfalls schneite vor einiger Zeit, gerade als ich aus naheliegenden Gründen überlegte, eine Website mit der URL www.wiewarich.de anzulegen, eine Mail ins Körbchen, von einer Website www.wie-war-ich.de.

Äh.

Der Einfachheit halber (und weil’s heute so heiß ist) hier einfach der Inhalt der Mail:

„wie-war-ich.de gibt die Antwort auf die Frage aller Fragen, das älteste Geheimnis der Menschheit: „Und Schatz, wie war ich?“ Wir haben einen Fragebogen entwickelt, der dir 22 Fragen stellt. Zur Wahl stehen jeweils verschiedene Antwortmöglichkeiten und am Ende rechnet unsere streng geheime Formel das Ergebnis aus – ein Punktergebnis! „Wie war ich?“ kannst du ab sofort ganz genau beantworten – z.B. mit „70 von 100 Punkten!“ Das ist doch mal ne Ansage!“

Warum wir sowas machen? So ganz klar ist uns das glaube ich selbst nicht, zumal wir weder die E-Mailadressen lange speichern, noch Spam verschicken oder sonstigen Mist. Entstanden ist die Idee während einer Diskussion, dass man heute ja einfach auf alles die Antwort im Internet fände, „…google doch!“. Ausgesprochen, drüber nachgedacht, getan. Und jetzt geht es also wirklich. Wir hatten eine Menge Spaß!

Nun ja, ehrlich gesagt habe ich bis Frage 8 oder so durchgehalten. Bis dorthin habe ich brav dies hier beantwortet:

Oder

Oder auch

Und jedes Mal muss man auch noch Sternchen vergeben, wie man das fand.

Tut mir leid, aber so lange reicht mein Durchhaltevermögen nicht. Ich weiß jetzt also nicht, wie ich war.

Weiß ich auch nicht, weil ich kein iPhone habe. Dafür gibt’s nämlich ein noch bescheuerteres wahrlich fragwürdiges App namens Passion. Das misst Ausdauer, Lautstärke und, ähm, Heftigkeit des GV, zeigt diese äußerst aussagekräftigen Parameter danach als Balkendiagramm an

und wer dann auch noch dem ganzen Internetz zeigen will, was für einen Langen er hat, der kann seine Werte auf der Passion-Seite hochladen. Und sich dann auch gleich im internationalen Vergleich „Wie war ich?“ fragen.

Immerhin kann man nicht allzu viel falsch machen:

Wer also wirklich wissen will, wie er war, dem darf ich völlig eigennützigerweise diesen Buchauszug ans Herz legen. Vergelt’s Gott.