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Rechte Angriffsserie in Berlin-Neukölln

Rechte Angriffsserie in Berlin-Neukölln
Mehrere Hausfassaden wurden von Neonazis mit solchen Beschimpfungen beschmiert. © Theo Schneider

In der Nacht zu Dienstag haben Neonazis erneut politische Gegner in Berlin-Neukölln angegriffen. In mindestens sieben Fällen, einer davon im benachbarten Stadtteil Kreuzberg, haben die Täter mit roter Sprühfarbe bei den Betroffenen an die Hausfassade oder in den Eingangsbereich die Namen und Beleidigungen geschmiert. Die Handschrift ist bei allen Vorfällen die gleiche. Mit diesen Aktionen sollen die Betroffenen eingeschüchtert werden, die mutmaßlich durch ihr Engagement gegen rechts oder andere Aktivitäten ins Visier der Neonazis gerieten. Weiter„Rechte Angriffsserie in Berlin-Neukölln“

 

Rechte Anschläge in Berlin-Neukölln

Das Feuer am "K-Fetisch" beschädigte die Scheibe des Cafes. Foto: K-Fetisch
Das Feuer am „K-Fetisch“ beschädigte die Scheibe des Cafes. Foto: K-Fetisch

In der Nacht zu Montag kam es erneut zu rechten Anschlägen im Berliner Bezirk Neukölln. Die unbekannten Täter hatten am linken Kollektivcafé „K-Fetisch“ in der Wildenbruchstraße, in dem regelmäßig Informationsveranstaltungen durchgeführt werden, einen Brandanschlag verübt. „Der Brandsatz war unter einem aufgebrochenen Rollladen deponiert worden. Nur durch glückliche Umstände ist das Feuer erloschen, bevor es den Innenraum erreichen konnte“, heißt es in einer Mitteilung der Betreiber. Da sich das Café im Erdgeschoss eines Mietshauses befindet, nahmen die Angreifer zahlreiche Menschenleben billigend in Kauf. Der Staatsschutz der Berliner Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Weiter„Rechte Anschläge in Berlin-Neukölln“

 

Farb-Attacke auf Wohnhaus von Fürther Antifaschisten

Die Täter warfen mit blauer Farbe gefüllte Gegenstände auf die Hauswand  © Timo Müller
Die Täter warfen mit blauer Farbe gefüllte Gegenstände auf die Hauswand © Jonas Miller

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist das  Haus einer Fürther Familie beschmiert worden, die sich gegen Rassismus engagiert. Seit Jahren beschädigen Neonazis das Eigentum von fränkischen Nazigegnern. Bislang konnte noch kein Täter dingfest gemacht werden. Weiter„Farb-Attacke auf Wohnhaus von Fürther Antifaschisten“

 

Neonazis bedrohen alternative Projekte

Farbanschläge auf Fürther Infoladen (links) und Münchner Hausprojekt(rechts).Fotos: Infoladen Benario / anonym (Creative Commons)
Farbanschläge auf Fürther Infoladen (links) und Münchner Hausprojekt (rechts) © Infoladen Benario / anonym (Creative Commons)

Immer brutaler und hinterhältiger agieren bayerische Neonazis wenn es um das Bedrohen, Einschüchtern und Ausschalten vermeintlicher politischer Gegner geht. War früher noch das Stereotyp vom Springerstiefel tragenden Glatzkopf verbreitet, der betrunken Migranten und Punks anpöbelt, zeichnet sich seit einiger Zeit eine Reihe von brutalen körperlichen Angriffen auf Journalisten, Antifaschisten und alle anderen, die nicht ins neonazistische Weltbild passen, ab.

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