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Fusion der Antidemokraten

In Zukunft vereint: Der NPD-Parteivorsitzende Udo Voigt (l) und der DVU-Vorsitzende Matthias Faust im Sommer beim NPD-Parteitag in Bamberg © dpa

Jahrzehntelang waren die beiden größten rechtsextremen Parteien Deutschlands scheinbar unversöhnlich zerstritten und versuchten sich gegenseitig die Wählerstimmen abzujagen. Jetzt schluckt die NPD die Reste der heruntergewirtschafteten Deutschen Volksunion (DVU) und sorgt damit für Bewegung im rechtsextremen Parteienspektrum. Ob der Zusammenschluss den Nationaldemokraten zu neuen Wahlerfolgen verhelfen wird, ist jedoch fraglich. Ihre ehemals größte Konkurrenzpartei ist in einem desolaten Zustand und politisch nahezu bedeutungslos. Die überalterten Stammtischnazis der DVU werden für die aktionistische NPD kaum eine große Hilfe sein. Weiter„Fusion der Antidemokraten“

 

Hasslieder gegen Juden

Die Liedertexte künden von Verehrung für das NS-Regime und Hass auf Juden, Muslime, dunkelhäutige Menschen, Szeneaussteiger und Punks. Letzteren wird beispielsweise die Ermordung mit Zyklon B angedroht, dem von der SS in Auschwitz eingesetzten Giftgas. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat nun Anklage erhoben gegen zwei Rechtsextremisten, die mutmaßlich für die Parolen und die Songs verantwortlich sind. Weiter„Hasslieder gegen Juden“

 

Soziale Netzwerke gegen Nazis – ein Fazit

Gerade ist die Netz gegen Nazis-Aktionswoche „Soziale Netzwerke gegen Nazis“ zu Ende gegangen. 57 beteiligte soziale Netzkwerke, 345.300 Gruppenmitglieder und tausende begeisterter Zuschriften sowie hunderte hasserfüllter Zuschriften von rechtsaußen sprechen aber eine deutliche Sprache: Das Thema Neonazis und rechtsextreme Einstellungen im Web 2.0 bewegt viele und muss weiter bearbeitet werden. Weiter„Soziale Netzwerke gegen Nazis – ein Fazit“

 

Nazis planen zwei „Trauermärsche“ durch Dresden

In diesem Jahr verhinderten Massenblockaden den Naziaufmarsch © Matthias Zickrow

„Jetzt erst recht! Dresden, wir sind bereit!“, droht die Junge Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) schon seit Februar diesen Jahres auf ihrer Internetseite. Für 2011 sucht die Neonaziszene nach Strategien, um ihren jährlichen Großaufmarsch trotz Massenprotesten durchzuführen. Unter dem Motto „Nazifrei – Dresden stellt sich quer“ hatten am 13. Februar Zehntausende den Aufmarsch durch friedliche Sitzblockaden erstmals verhindert. Weiter„Nazis planen zwei „Trauermärsche“ durch Dresden“

 

FC Hansa Rostock zeigt der NPD die rote Karte

Neonazis unerwünscht - Rostockfans beim Spiel gegen Koblenz © Getty Images

Der F.C. Hansa Rostock wird die Kampagne „Kein Ort für Neonazis“ der Amadeu Antonio Stiftung unterstützen. Am Montag veröffentlichte die Vereinsführung des F.C. Hansa gemeinsam mit dem Vizepräsident des Deutschen Bundestages Wolfgang Thierse (SPD) den entsprechenden Beschluß des Vereins. Weiter„FC Hansa Rostock zeigt der NPD die rote Karte“

 

NPD floppt mit Nazikonzert in Berlin

Lange Zeit herrschte vor der Rechtsrock-Bühne gähnende Leere © Ruben Wesenberg/Ahron

Begleitet von einem großen Polizeiaufgebot haben Hunderte in Berlin-Treptow friedlich gegen eine NPD-Kundgebung protestiert. Kurzzeitig wurde ein Gleis am S-Bahnhof Schöneweide durch Sitzblockaden blockiert. Für die Neonazis war die Veranstaltung ein Misserfolg. Von den angemeldeten 500 Rechten erschienen lediglich 150. Die NPD hatte gehofft mit drei bekannten Nazi-Bands rechtsextreme Nachwuchswähler zu erreichen. Weiter„NPD floppt mit Nazikonzert in Berlin“