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Gewinnen ist ein Kinderspiel

 
Screenshot You-Tube-VIdeo "Connect Four – Numberphile"
Screenshot You-Tube-Video "Connect Four – Numberphile"

Bei Monopoly dürfen Sie nur das Gefängnis ihr Zuhause nennen? Stein-Schere-Papier sind Bastelutensilien? Und Sie schulden dem fünfjährigen Neffen noch 20 Euro für's Nicht-Schiffe-versenken? Das muss nicht mehr sein. Denn die Washington Post stellt in einem Blog Spielstrategien vor, die Sie unschlagbar machen – dazu gilt es bloß, ein paar Spielzüge zu verinnerlichen.Dargestellt sind 20 Kniffe, mit denen sich die Klassiker der Spielewelt gewinnen lassen. Darunter Monopoly, Schiffe versenken, Schach und Vier gewinnt. Besonders schick: Es handelt sich stets um grafische Anleitungen in Bild und Video, keine rein abstrakten Formeln. (Wer die will, bekommt sie meistens allerdings zusätzlich geboten.)

So avanciert Vier Gewinnt zum Lieblingsspiel

Über Sieg und Niederlage entscheidet in allen Fällen die Logik. Beim Schach ist das bekannt, auf besagtes Schiffe versenken oder Vier gewinnt trifft es ebenfalls zu. Richtig angegangen, können Sie bei Letzterem jedes Match – jedes! – dominieren. Der Klassiker nämlich fällt für Mathematiker in die Kategorie der "Gelösten Spiele", heißt: Man kann das Spiel immer perfekt beenden, unabhängig von den Zügen des Gegners. Alles was es braucht, ist das Recht, den ersten Chip in das Plastikgestell jagen zu dürfen. Mit maximal 41 weiteren Zügen sind Sie dann der Meister und können endlich dem Neffen das Taschengeld zurück aus der Tasche ziehen.

Weitere Teilchen finden Sie hier, wer nun bereit ist für noch mehr Rechen-Spektakel kommt hier zum Mathe-Blog.


9 Kommentare


  1. voll super, so ein artikel über einen richtigen artikel in einer echten zeitung


  2. oh, auch der artikel auf den verlinkt wird wiederkäut nur was andere irgendwo schon wiedergekäut haben? vielleicht sollte ich auch nen blog aufmachen und über diesen eintrag schreiben.

  3.   Doppelkorn

    Soso. Und was passiert, wenn man immer gewinnt? Dann spielt keiner mehr mit einem. Und wenn zwei miteinander spielen, die den Artikel gelesen haben? Gewinnen immer beide?

    Man kann auch einfach wegen des Spaßes miteinander spielen. Es gibt nix nervigeres als Typen, die sich verbissen vor einen setzen und immer gewinnen wollen. Deutsche halt. Die kennen weder Lebensfreude noch Freizeit.

  4.   Occam

    nur eine Stufe weiter.
    Wenn ich weiß, dass der Gegenspieler weiß, was statistisch am Besten ist, kann ich auch wieder darauf reagieren. Sich jeweils nur nach der Statistik zu verhalten macht einen leider auch berechenbar.


  5. „Und wenn zwei miteinander spielen, die den Artikel gelesen haben? Gewinnen immer beide?“

    Auch wenn dem Artikelchen wahrlich nicht viel zu entnehmen ist, so doch immerhin, dass man mit der optimalen Spielstrategie nur dann garantiert gewinnt, wenn man den ersten Zug machen darf. Wenn also beide Spieler die optimale Strategie kennen, kann man das Spiel darauf reduzieren, eine Münze zu werfen, um zu bestimmen, wer den ersten Zug machen darf. Den Rest kann man sich schenken. Ist doch eine super Zeitersparnis.


  6. Man beachte, dass die Autoren im Artikel der Washington Post, im Gegensatz zudiesem hier, nicht der Hybris anheimfallen zu behaupten, man würde mittels einer statistischen Auswertung der Figurentode/Eröffnungshäufigkeiten/Feldbesetzungshäufigkeiten im Schach auf einmal „unschlagbar“ werden.
    Ich erwarte die Autorin dann bald im Duell mit Magnus Carlsen.

  7.   G.T.

    Spielverderber, so macht spielen doch gar keine Spaß mehr!

  8.   KafkaLesenBeimKacken

    Als ich noch 20Jahre alt war, hab ich auch mathematische Überlegungen zu vier-Gewinnt angestellt und meinen Computer reiheinweise abgezockt oder unentschieden gespielt.
    Dazu brauchte ich aber keine Anleitung!
    Aber heute könnte ich das wohl auch nicht mehr.
    Zumal man ab 25 geistig nachlässt und ich mir solche Strategien auch nicht merke.
    Ist wie beim Spitzenfußball.


  9. “ jedes Match – jedes! – dominieren. …. Man kann das Spiel immer perfekt beenden, unabhängig von den Zügen des Gegners. Alles was es braucht, ist das Recht, den ersten Chip in das Plastikgestell jagen zu dürfen. “
    Das gibt es bei vielen Spielen, aber meine Gegener erlauben mir leider nicht immer anzufangen – die kennen die Tricks auch.
    Was bedeutet dass es wieder mal 1:1 ausgeht, aber nur noch Langeweile vorherrscht – solange keiner einen Fehler macht.
    Also gilt das nur fuer KInderspiele – bis die den Trick auch gelernt haben. Mein Sohn war da oft schneller als ich.

 

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