In der Welt des Donald Trump steht da diese Mauer – schön und großartig ist sie, bezahlt von den Mexikanern, ein Bollwerk gegen all die Migranten aus den südlichen Gefilden des amerikanischen Kontinents. Und in der Welt des Donald Trump hat der Bau dieser Mauer bereits begonnen – nichts anderes legt ein Tweet des US-Präsidenten nahe:
Da stehen sie: der Herr Bundesinnenminister und seine engsten Mitarbeiter. Alle haben sie sich schick gemacht für dieses Foto, überschrieben mit den Worten: „Führungsmannschaft des BMI komplett“. Begeisterung löste dieses Bild allerdings nicht aus, denn links wie rechts von CSU-Ressortchef Horst Seehofer haben sich nur Männer aufgereiht – „Das M in BMI steht für Männer, weiß man doch“, lautet einer der Kommentare auf Twitter.
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„Die Grünen sind einig und wissen, was sie wollen“: Im Brustton der Überzeugung, den man sich offenbar nur im Amt eines Parteivorsitzenden aneignen kann (oder muss?), preist Cem Özdemir während des jüngsten Grünenparteitags in Berlin den großen Zusammenhalt innerhalb seiner Partei. Sein Partei- und Fraktionskollege Matthias Gastel dürfte ihm da anderes berichten.
Make America great again: Mit diesem Slogan will Donald Trump alle Konflikte Amerikas lösen – das zumindest hat der US-Präsident seinen Wählern versprochen. Doch welche nationalen und internationalen Konflikte treiben die Amerikaner wirklich um? Welche Sorgen und Nöte quälen sie? Was ist in ihren Augen die größte Herausforderung, vor der ihr Land derzeit steht?
Genau diese Frage stellt das Umfrageinstitut Gallup den Amerikanern seit der Präsidentschaft Franklin D. Roosevelts. Seit Mitte der 1930er Jahre gibt es also eine Art Hausaufgabenheft für die Verantwortlichen in Washington, im Weißen Haus, im Kongress und vor allem für den Mann, der im Oval Office am Schreibtisch sitzt. Die New York Times hat die Ergebnisse der Gallup-Frage per Grafiken und Zeitleiste visualisiert. Der Blick zurück erzählt eine Menge über die Verfasstheit der Amerikaner und die Geschichte des Landes.
Während Donald Trump auf den Stufen des Kapitols seinen Amtseid schwören und seine ersten Worte als 45. US-Präsident sprechen wird, herrscht ein paar Hundert Meter weiter Chaos: Tische und Stühle werden gerückt, Kissen, Decken und Vasen ausgewechselt, Vorhänge ab- und Kunstwerke aufgehängt, gesaugt, gefeudelt, geschrubbt und mindestens einmal richtig durchgewischt. Eine Schar fleißiger Handwerker und Hausmädchen, Floristen und Dekorateure wirbeln durch die Stockwerke und Flügel des Weißen Hauses, um es für die neue First Family herzurichten. Nur fünf Stunden später öffnen sich die Türen und die oberste Hausdame Angella Reid wird Trump mit den Worten begrüßen: „Willkommen in Ihrem neuen Zuhause, Mister President!“