So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog

Die Banken an die Leine!

Von 2. Mai 2013 um 22:49 Uhr

Vor Kurzem ist ein Buch erschienen, das es in sich hat. Verfasst von zwei angesehenen, eher konservativen Ökonomen geht es mit den Banken und deren Lobby scharf ins Gericht. Die Weltwirtschaft soll nicht noch einmal durch toxische Produkte, die Verschleierung von Risiken und leichtfertig vergebene Kredite zugrundegerichtet werden. Das Geschäftsmodell der Banken, bei dem ihnen die Gewinne zustehen, Verluste aber von der Gemeinschaft der Steuerzahler übernommen werden, egal was mit den Staatsfinanzen passiert, darf es nicht mehr geben.

Die beiden Autoren, Anat Admati von der Stanford Business School und Martin Hellwig vom Max-Planck-Institut, sehen in dem extrem hohen Anteil an Fremdmittel, mit dem im Bankensektor bislang üblicherweise gearbeitet wird, eine grundsätzliche Ursache für das gefährliche Geschäftsgebaren der Banken. Künftig sollten sie deshalb deutlich mehr Eigenkapital vorhalten als in der Vergangenheit und auch viel mehr, als nach den sogenannten Basel III-Regeln erforderlich sein wird. Dadurch würde sich ihre Fähigkeit erhöhen, Verluste zu absorbieren und zu haften, wenn es mal schief läuft. Der Anreiz, risikobewußter zu agieren, würde zu nehmen.

Aus Sicht der Banken dürften die Vorschläge der Beiden geradezu ungeheuerlich anmuten. Wo kämen wir hin, wenn Kreditinstitute wie ganz normale andere Unternehmen kapitalisiert sein müssten? Die Gewinnmargen würden ja schrumpfen, ganz abgesehen von den Boni für die Manager! Und wo soll in diesem schwierigen Umfeld das Geld herkommen? Den Banken bliebe erst einmal keine andere Wahl, als ihr Kreditvolumen und ihren Bestand an Wertpapieren drastisch zu vermindern. Neue Rezessionen wären vorprogrammiert. Wer kann das wollen?

In Anlehnung an das Märchen von Christian Andersen haben die beiden Autoren ihrem Werk den Titel “The banker’s new clothes” gegeben, mit dem sie darauf anspielen, dass die Banken und deren Lobby mit fadenscheinigen Argumenten ihre Geschäfte in ein regulatorisches Gewand gehüllt sehen wollen, das eben keines ist.

Sehen wir uns das Geschäftsmodell von Privatbanken am Beispiel der Deutschen Bank einmal genauer an. Diese ist in den USA stark unter Druck, ihre dortige Eigenkapitalbasis zu stärken. Nicht zuletzt deswegen ist sie gerade dabei, 2,8 Mrd. Dollar am Aktienmarkt aufzunehmen. Das ist dringend nötig: Ende 2012 belief sich ihr Eigenkapital auf nur 2,7 Prozent der Aktiva – was nichts anderes heißt, als dass der Wert dieser Aktiva nur um 2,7 Prozent zu sinken braucht, um die Bank auszulöschen, immerhin Deutschlands größte, mit einer Bilanzsumme, die nicht viel niedriger ist als das deutsche Sozialprodukt. Dabei sind diese 2,7 Prozent schon ein Fortschritt gegenüber den Jahren 2006 bis 2008, als die “D-Bank” mit Hebeln (“leverage ratios”) von 1,4 bis 1,5 Prozent versucht hatte, ihre Gewinne zu maximieren. Bei manchen Banken ist es offenbar möglich, das Geschäft fast ausschließlich mit geliehenem Geld zu betreiben. Dabei geht es nicht um irgendwelche Banken, sondern um die größten und einflussreichsten der Welt.

Nur zum Vergleich: Aktienanalysten werden bei “normalen” (DAX-) Unternehmen bereits nervös, wenn das Verhältnis von Nettoschulden zu Eigenkapital 100 Prozent erreicht. Wie wir gelernt haben, betreiben Banken ein für die Gesellschaft außerordentlich gefährliches Geschäftsmodell, bei dem in guten Jahren Gewinne erzielt werden, von denen die Unternehmen in anderen Bereichen nur träumen können. Das ist nicht zuletzt ihrer schmalen Eigenkapitalbasis zu verdanken. Das Modell kann aber binnen kurzer Zeit zusammenbrechen, wenn einige ungünstige Umstände zusammenkommen. Dazu gehören das Platzen von Immobilien-, Rohstoff- oder Aktienblasen, also der rapide Wertverlust der betreffenden Bilanzpositionen oder ein Verlust des Vertrauens gegenüber Banken, verbunden mit dem Abzug von Bankeinlagen, nicht nur durch die Haushalte und nicht-finanzielle Unternehmen, sondern, wie in der jüngsten Krise geschehen, ebenso durch andere Banken. Auch durch einen unerwarteten Anstieg der Notenbankzinsen, der die Refinanzierung verteuert und die Kurse festverzinslicher Wertpapiere in den Keller treibt, kann Banken schnell ins Schleudern bringen.

Die Banken argumentieren, dass wegen ihrer zentralen Rolle im Wirtschaftsprozess hohe Gewinne nötig sind, um finanzielle Rückschläge verkraften zu können. Ohne profitable Banken liefe nichts! Es hat sich aber gezeigt, dass gerade das nicht so war. Trotz der gewaltigen Gewinne, die sie bis zum Ausbruch der Finanzkrise erzielt hatten, hatten sie überhaupt keine Polster, als es ernst wurde. In den USA machten die Gewinne des Finanzsektors im Jahr 2003 unglaubliche 40 Prozent aller Unternehmensgewinne aus, fünf Jahre später waren die größten Banken – und die größte Versicherung! – insolvent und mussten vom Staat aufgefangen werden. Wie sich herausstellte, hatte Anlegerguru Warren Buffet unrecht mit seiner Beobachtung, dass Hedge Funds die neuen Massenvernichtungswaffen seien – es waren die Banken.

Warum hantieren Banken so gern mit möglichst geringen Eigenkapitalquoten? Für die Gewinnerzielung ist es bekanntlich (oder nicht bekanntlich) mehr oder weniger irrelevant, wie hoch der Anteil der Fremdmittel ist, nicht aber für die Verzinsung des Eigenkapitals. Auf die kommt es für Aktionäre und Manager aber vor allem an. Wenn 1 Euro Gewinn auf 3 Euro Eigenkapital bezogen wird, ergibt das eine Verzinsung von 33,3 Prozent, wenn das Eigenkapital dagegen 25 Euro beträgt, bleiben nur mickrige 4 Prozent. So einfach ist das. Banker haben ein Interesse daran, so viel Fremdmitteln aufzunehmen, wie ihnen Aufseher und Markt erlauben. Dass das legitim sei, wurde vor der Krise kaum angezweifelt, und auch jetzt sind die großen Banken, die überlebt haben, schon wieder bei ihrer alten – für sie profitablen, für das Gemeinwesen aber höchst gefährlichen Strategie.

Admati und Hellwig argumentieren, dass es keinen Grund gäbe, Banken bezüglich ihrer Eigenkapitalausstattung anders zu betrachten als “normale” Unternehmen. Der Sonderstatus, der den Banken von der Politik und den Regulierungsbehörden eingeräumt wird, entspringt irgendwie einer Mystifizierung des Geldgeschäfts und dessen zentrale Rolle bei allen Transaktionen – und einer erfolgreichen Lobbyarbeit. Die Banker handeln aber letztlich mit einfachen Produkten, dem Zahlungsverkehr, der Vermittlung zwischen Sparern und Kreditnehmern, und der Aufbewahrung von Geldkapital. Warum sollen die Gewinne, die sich damit erzielen lassen, so viel höher sein als beim Bau von Großraumflugzeugen oder der Entwicklung von Medikamenten gegen HIV? Wenn deutlich höhere Eigenkapitalquoten zu geringeren Gewinnen führen, würden die anderen entsprechend mehr haben. Vor allem aber wäre das Finanzsystem viel stabiler. Die Autoren klagen darüber, dass trotz des enormen Schadens, den die Banken angerichtet haben, wirklich fundamentale Reformen aus politischen Gründen bisher nicht auf den Weg gebracht wurden: “Diejenigen, die den Status quo erhalten möchten, dominieren die öffentliche Diskussion […] Die Politiker […] glauben, dass große Risiken ein wesentliches Element des Bankgeschäfts seien […] Oder sie lassen sich von Wahlkampfspenden beeinflussen.” (S. 227)

Den Banken dürfe es nicht länger gelingen, Konfusion über ihre Rolle zu verbreiten und denjenigen fadenscheinige Argumente zu liefern, die gegen Reformen und eine schlagkräftige Aufsicht sind. Wie beim Kaiser im Märchen muss irgendjemand nur mal die Wahrheit sagen, dass die Banken regulatorisch in Wirklichkeit nackt sind. Admati und Hellwig tun das, nun müssen sie mit ihrem Buch nur noch Gehör finden.

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Ich sympathisiere mit Hellwig und Admati,und grosses Lob an Wermuth dass er Hellwigs Thesen hier diskutiert. Hellwig ist der in Fachkreisen vielleicht am hoechsten geschaetzte dt. Oekonom – eine voellig andere Nummer als die Bofingers dieser Welt.

    Aber ich frage mich doch ob in ihrer Analyse nicht etwas fehlt,

    Denn Banken sind eben keine normale Unternehmen. Sie produzieren nichts. Ihre volkswirtschaftliche Funktion ist Fristen- und Risikotransformation, in dessen Zuge sie I und S zusammenzubringen. Banken sind gewissermassen das Schmieroel des Kapitalismus.

    Konkret nehmen Banken – im Gegensatz zu anderen Unternehmen – Einlagen. Das Sparbuch von Oma X, das Girokonto von Student Y. Einlagen sind Fremdkapital, ihr Wesen ist ist dass man sie jederzeit zum Nennwert abheben kann, vielleicht garniert mit ein bisschen Zins. Mit den Einlagen finanzieren sie dann (u.a.) produktive Investitionen.

    Wenn Banken mehr Eigenkapital halten sollen, muessen Einlagen umgewandelt werden in, nun, Eigenkapitalanteile. Damit veaendert sich ihr Charakter radikal. Der Sparer kann nicht mehr erwarten, seine Einlagen zum Nennwert abheben zu koennen.

    D.h. eine solche Umwandlung reduziert das Mass an Risko- und Fristentransformation, das Banken betreiben koennen. Im Extremfall steht ihr Geschaeftsmodell ueberhaupt zur Disposiiton, den bei hinreichend hohen Eigenkapitalforderunge stellt sich die Frage, warum ueberhaupt noch jemand Geld zur Bank bringen soll. Wer bereit ist Risiko zu akzeptieren kann und wird von vornherein Aktien halten. Wer kein Risiko will, dem bleibt nur Bargeldhortung. Bargeldhortung aber ist oekonomisch unproduktiv – es finanziert gerade keine Investitionen.

    Das Finanzsystem ist chronisch stoeranfaellig, weil Fristen- und Risikotransformation per se riskant ist. Der Schaden, den ein ezxzessiv stoeranfaelliges Finanzsystem anrichten kann, kann den Nutzen von ein bisschen mehr Transformation uebersteigen. Es ist plausibel, dass bei Eigenkapitalquoten von 2 Prozent der erwartete Schaden moeglicher Bankenkrisen den Nuzten uebersteigt.

    Aber mir scheint die Eigenkapitalanforderungen an Banken zu erhoehen kann volkswirtschaftlich NICHT kostenlos sein. Die Reduzierung des Risikos, welches von Banken ausgeht, wird mit der Reduzierung von Risikotransformation – und damit weniger Intermediation – erkauft.

    Mich wuerde interessieren was Hellwig dazu meint.

    • 3. Mai 2013 um 04:48 Uhr
    • Henry Kaspar
  2. 2.

    Das Verhältnis Eigen- zu Fremdkapital ist doch maßgeblich davon bestimmt in welchen Proportionen Kapitalgeber (national oder auch global) bereit sind Eigen- bzw. Fremdkapital zur Verfügung zu stellen.

    Das, was Banken wirklich brauchen, ist ein vernünftiges Risikomanagement. Und man gibt nur Anreize dazu in dem man Too-Big-To-Fail via Konzentration und Vernetzung unmöglich macht. Glaubt denn niemand, dass auch Privatpersonen in der Vergangenheit kalkuliert haben: “Ich lege mein Geld bei der Deutschen Bank an; die Bundesregierung wird es niemals zu lassen, dass die DB untergeht – und wenn doch, dann ist sowieso alles im Eimer”? Wenn man sein Geld in einer Struktur anlegt, die so mit anderen Strukturen vernetzt ist, dass sie nicht scheitern darf, dann hat man ein zusätzliches Maß an Sicherheit gewonnen, einen Vorteil erlangt.

    Wenn man das verhindern will, dann muss man sowohl die übermäßige Konzentration als auch die übermaßige Vernetzung von Kapitalstrukturen verhindern. Man muss Dependenzen abbauen. Ich denke nicht, dass das EK/FK-Verhältnis der Kern des Problems ist.

    Alex

    • 3. Mai 2013 um 08:09 Uhr
    • Alex
  3. 3.

    Ich lese das Buch gerade. Am Markantesten für mich momentan: das Gleichsetzen von “Reserve Ratios” mit “Capital Ratios” (sorry, ich lese ja auf Englisch) in der öffentlichen Debatte.

    Es ist in der Tat erstaunlich. Ich habe so oft in den Medien, von vermeintlichen fachkundigen Journalisten, gelesen, dass höhere “Capital Ratios” die Kreditvergabe zum Erliegen bringen würde.

    Dabei ist es das Reserve Ratio, das negativ auf die Kreditvergabe wirkt, nicht das Capital Ratio. Denn das Eigenkapital darf eine Bank leihen, wohin sie auch will. Und eine Erhöhung der Reserve Ratio strebt keine Regierung, kein Regulierungsbehörde, an. Nur Capital- und (bei Basel-III) Liquidity Ratios

    Das mag für Branchenkenner selbstverständlich klingen. Für mich war es jedoch neu. Und das so viele Journalisten das so weitergebe!

    • 3. Mai 2013 um 09:14 Uhr
    • RichardB
  4. 4.

    Drei Anmerkungen:

    Eine deutliche Erhöhung des Eigenkapitals der Banken macht die Banken und damit das Finanzsystem finanziell stabiler und ist daher sinnvoll und notwendig.

    Problem: Der Gesamtrentabilität der Banken ist extrem niedrig. 25 Prozent Eigenkapitalrendite bei 2 Prozent Eigenkapital macht eine Gesamtrendite von 0,5 Prozent. Im Bankgeschäft wird im Grunde nichts verdient. Darauf habe ich hier ja schon des öfteren hingewiesen.

    Die Banken sind möglicherweise gar nicht das Hauptrisiko für die Stabilität der (Welt)Wirtschaft. Die Politik könnte, wenn sie wollte, Regeln erlassen, die sicherstellen, dass Bankinsolvenzen den Zahlungsverkehr nicht beeinträchtigen. Die eigentliche Problem ist meines Erachtens die in den entwickelten Volkswirtschaften vielerorts anzutreffende hohe Verschuldung des privaten und des öffentlichen Sektors infolge einer expansiven (exzessiven) Geldpolitik der Zentralbanken in Verbindung mit (sehr) leichtfertiger Kreditvergabe der Banken. Da ist über die Jahre ein enormes Risikopotenzial in Gestalt eines (Heißluft-)Kreditballons (“Blase” wäre mir schon zu schwach) aufgewachsen.

    • 3. Mai 2013 um 10:17 Uhr
    • alterego
  5. 5.

    Eine expansive Kreditvergabe ist in entwickelten Volkswirtschaften c. p. ERFORDERLICH, um ein einigermaßen erträgliches Beschäftigungsniveau ohne sozial nicht akzeptable zu große Differenzierung der Erwerbseinkommen aufrecht zu erhalten.

    Solange dies so ist, kann man zwar darüber NACHDENKEN, wie man die Haftungsfähigkeit des Finanzsektors anhand von Capital Ratios erhöhen oder die Geldschöpfungsfähigkeit anhand von Reserve Ratios mindern kann.

    Will man entsprechende Erkenntnisse nicht nur marginal REALISIEREN, muss man die volkswirtschaftlichen Kosten in Kauf nehmen. Ich sehe nicht, dass dies in Demokratien möglich ist.

    • 3. Mai 2013 um 10:56 Uhr
    • Dietmar Tischer
  6. 6.

    Ein Erhöhung des Eigenkapitals ist sicher bei allen Banken erforderlich, insbesondere bei den sogenannten systemrelevanten. Der Vorteil, den diese wegen der Sicherheit bzgl ihrer Systemrelevanz gegenüber den kleineren Bnken haben, muss ausgeglichen werden durch wesentlich höhere Eigenkapitalanforderungen. Dann regelt der Markt das von alleine.

    Dass eine expansive Kreditvergabe erforderlich ist, um eine bestimmtes Beschäftigungsniveau zu erhalten, bezweifle ich sehr. Wenn jetzt die Kreditvergabe eingeschränkt wird, hat das natürlich einen restriktiven Effekt, aber dies ist nur vorübergehend.

    Es wäre anzudenken, ob für Risikokapital kleinerer Unternehmen entsprechende Institutionen ausgebaut werden sollten, die diesen entsprechendes Kapital zur Verfügung stellen können. Wobei sich natürlich sofort wieder die Frage stellt, inwieweit dies korruptionsfrei erfolgen kann, insbesondere in den Mafiagesellschaften.

  7. 7.

    @ Tiefenwahn # 6

    Warum soll der restriktive Effekt einer DAUERHAFT geringeren Kreditvergabe nur VORRÜBERGEHEND sein?

    DENKBAR ist zwar eine Volkswirtschaft in der starke Anreize bestehen, nicht über Kredite das Wachstum zu generieren.

    Die Frage ist, ob das damit zu erzielende Wachstum ein dauerhaft sozial akzeptables Beschäftigungs- und Einkommensniveau aus Erwerbsarbeit gewährleistet.

    Ich bezweifle dies angesichts der Tatsache, dass für das Wachstum der letzten vier Jahrzehnte das gesamte Kreditvolumen STÄRKER gestiegen ist als das BIP.

    • 3. Mai 2013 um 12:12 Uhr
    • Dietmar Tischer
  8. 8.

    @5
    “Eine expansive Kreditvergabe ist in entwickelten Volkswirtschaften c. p. ERFORDERLICH, um ein einigermaßen erträgliches Beschäftigungsniveau ohne sozial nicht akzeptable zu große Differenzierung der Erwerbseinkommen aufrecht zu erhalten.”

    Sorry, die Aussage halte ich für unbegründet (und daher Unsinn). Aber vielleicht haben Sie ja eine solide Begründung parat.

    Beschäftigung kann nachhaltig nur durch profitables Wirtschaften gesichert werden und nur durch wachsende Nachfrage wachsen. Die Nachfrage wiederum kann nachhaltig nur wachsen, wenn die Bevölkerung wächst oder die Güter attraktiver werden.

    Ein solches Wachstum darf natürlich nicht an einer zu knappen Geldmenge und einer zu restriktiven Kreditvergabe scheitern. Aber das heißt meines Erachtens noch lange nicht, dass diese expansiv zu sein habe.

    • 3. Mai 2013 um 12:49 Uhr
    • alterego
  9. Kommentar zum Thema

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