
Gibt es einen Fluch des Pharao?/ Illustration: Marta Slawinska
Vor 90 Jahren öffneten zwei Männer in Ägypten das Grab von Pharao Tutanchamun. Kurze Zeit später war einer von ihnen tot. Hatte die Mumie ihn verflucht?
Von Magdalena Hamm
Wer aus einer Mücke einen Elefanten macht, der übertreibt maßlos. Vor 90 Jahren haben Zeitungen aus einem Mückenstich sogar einen Fluch gemacht: den »Fluch des Pharao«.
Und das kam so: In Kairo stach eine Mücke einem Mann aus England in die Backe. Der schnitt sich beim Rasieren aus Versehen den Stich auf, die Wunde entzündete sich, und kurze Zeit später starb der Mann an einer Blutvergiftung. Das war im Jahr 1923 keine ungewöhnliche Todesursache. Aber der Mann war nicht irgendjemand, sondern der reiche Lord Carnarvon, Geldgeber des Ägyptenforschers Howard Carter. Zusammen hatten die beiden einen Monat zuvor das Grab von Pharao Tutanchamun geöffnet. Dieser ägyptische König ist heute weltberühmt, weil man in seinem Grab unzählige Schätze fand – unter anderem eine Maske aus purem Gold, die das Gesicht des gut aussehenden Pharaos zeigt. Weiter…

Im August wurde auf der Kuba der 80. Geburtstag von Fidel Castro gefeiert, der 1959 von der Sowjetunion unterstützt an die Macht auf der großen Karibikinsel kam/ © Getty Images
Vor 50 Jahren stritten sich zwei Supermächte, die USA und die Sowjetunion. Beinahe wäre der Dritte Weltkrieg ausgebrochen
Von Jochen Bittner
Manchmal reizen sich zwei Gegner so lange, bis sie sich am liebsten gegenseitig an die Gurgel gehen würden. So etwas passiert nicht nur zwischen Menschen, das gibt es auch zwischen Staaten. Beinahe hätte ein solcher Streit einmal die ganze Welt in eine Katastrophe gestürzt. Das war im Oktober 1962 – vor 50 Jahren. Weiter…

© Fischer Schatzinsel
Habt Ihr mal Eure Urgroßeltern gefragt, wie es war, im Dritten Reich, dem Deutschland Hitlers, groß zu werden? Oder Eure Großeltern? Ob Euer Urgroßvater in der Hitlerjugend war? Als Teil des Volkssturms am Ende des Krieges noch kämpfen musste? Und Eure Großmütter: Erzählen sie davon, dass sieoder ihre Mütter – wie viele Mädchen auch – im Bund Deutscher Mädel (BDM) aktiv waren und bedingungslos daran glaubten, dass Adolf Hitler ein großartiger Mann ist, den man verehren muss? Weiter…

© Carlsen Verlag
Stellt Euch mal vor, es ist Krieg. Eure Wohnungen und Häuser sind zerstört. Eure Eltern verschwunden, verloren gegangen oder umgebracht worden. Alles, was Ihr wisst, ist, dass Ihr nicht da bleiben könnt, wo Ihr jetzt seid. Es gibt kein zu Hause mehr, Ihr müsst fliehen. Über eine Grenze in ein Land, wo Ihr in Sicherheit seid. Doch den Weg dorthin müsst Ihr alleine schaffen. Vielleicht zeigt Euch ein ebenfalls flüchtender Erwachsener den Weg, vielleicht gibt Euch jemand zu essen. Aber alles andere müsst Ihr alleine schaffen. Zusammen mit ein paar anderen Kindern, die in einer genauso schrecklichen Situation sind wie Ihr. Weiter…

Totenköpfe faszinieren Menschen seit Jahrhunderten/ © Getty Images
Auf Piratenflaggen, als Glücksbringer und als Zeichen der Macht – seit der Steinzeit sind Menschen fasziniert von Totenköpfen. Was ist so toll an unserem Schädel?
Von Urs Willmann
Er sitzt ganz oben am menschlichen Skelett, ist aber vor allem aus Beinen zusammengesetzt: aus dem Hinterhauptbein, dem Scheitelbein, dem Schläfenbein, dem Keilbein, dem Stirnbein, dem Jochbein, dem Zwischenkieferbein, dem Nasenbein, dem Tränenbein, dem Gaumenbein, dem Pflugscharbein und dem Siebbein. So heißen einige der rund zwei Dutzend Knochen, aus denen der menschliche Schädel besteht. Wir können uns mit all den Beinen nicht fortbewegen, aber seit Urzeiten ist es der Teil des Skeletts, der uns Menschen am meisten fasziniert. Weiter…

Jeanne d’Arc, im 15. Jahrhundert von einem unbekannten Künstler gemalt
Für die Franzosen ist sie eine Heldin, weil sie das Land vor knapp 600 Jahren von den Engländern befreit haben soll. Jeanne wuchs als einfaches Bauernmädchen auf, in einer Zeit, als Frankreich von einem Engländer regiert wurde. Mit 13 Jahren glaubte Jeanne, die Stimme Gottes gehört zu haben, und fühlte sich dazu berufen, ihr Land zu befreien. Als Jeanne 17 Jahre alt war, erzählte sie es Karl VII., dem eigentlichen französischen Thronfolger. Weiter…

Brennende Fettklumpen als Beleuchtung, Wände zum Bemalen und Knochen zum Spielen/ Illustrationen: Helen Gruber für DIE ZEIT/www.helengruber.de
In einer Höhle in Frankreich haben vor 14000 Jahren Kinder gespielt. Noch heute findet man ihre Spuren
Von Urs Willmann
Robert Bégouën ist ein echter französischer Graf mit einem Schloss, von dessen Terrasse aus man direkt auf die Schneeberge der Pyrenäen blicken kann. Und dieser Graf besitzt mit seiner Familie drei Höhlen, die in der Steinzeit von Menschen bewohnt waren. Man findet dort uralte Kunst an den Felsen. Außerdem Schädel von Höhlenbären und Klingen aus Feuerstein. Weiter…

Ein 1-Euro Stück auf einer Europakarte/ © Getty Images
Vor zehn Jahren hieß unser Geld noch anders: D-Mark. Heute teilen wir eine gemeinsame Währung mit 22 Nachbarländern
Von Irene Berres
Es ist noch nicht lange her, da hatte jedes Land in Europa sein eigenes Geld. Wenn man in Österreich Urlaub machte, musste man seinen Kaiserschmarren oder seinen Apfelstrudel mit österreichischen Schillingen bezahlen. In Italien blätterte man viele Lire für ein Stück Pizza hin und in Spanien Peseten, wenn man Oma einen Strohesel mitbringen wollte. Dass man sein deutsches Geld vor jedem Urlaub umtauschen musste, war nicht besonders praktisch – aber für viele Menschen gehörte es eben zu den Ferien dazu. Ausland, das war fremdes Essen, fremde Sprache – und fremde Währung. Der berühmte deutsche Schriftsteller Martin Walser hat vor Kurzem erzählt, dass er sich nicht vorstellen konnte, einen tollen französischen Rotwein nicht mehr mit Francs, sondern mit dem neuen Geld zu bezahlen: dem Euro. Das erschien ihm ganz falsch. Weiter…

© Coppenrath Verlag
Am 11. November ist Martinstag. Da erinnern wir uns an die wunderbare Geschichte von Martin, dem ein frierender Mann am Straßenrand so leid tat, dass er für ihn spontan seinen Mantel in zwei Teile schnitt und die eine Hälfte verschenkte. Rund um den Martinstag wird die Geschichte immer wieder in Martinsspielen in Kindergärten, Schulen und Kirchen aufgeführt. Doch wer war dieser Martin wirklich? Weiter…

Halloween dürfen alle schrecklich blutrünstige Vampire sein/ © Getty Images
An Halloween werden viele als Vampire verkleidet durch die Straßen ziehen. Seit wann erzählt man sich Geschichten über »Untote«? Und gibt es sie wirklich?
Von Maja Nielsen
Die einen denken an spitze Zähne, muffige Särge und an viel, viel Blut. Anderen fällt beim Thema Vampire das romantische (oder kitschige) Liebespaar Bella und Edward aus den Twilight – Büchern von Stephenie Meyer ein. Es gibt so einige Mädchen, die von einem Freund wie Edward träumen. Kein Wunder, der Vampir sieht gut aus, ist charmant und unsterblich (im wahrsten Sinne des Wortes) in seine Angebetete verliebt. »Gibt es einen Freund wie Edward auch im echten Leben?«, fragt ein Mädchen auf einer Fanseite im Internet. Weiter…