Die erste Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer Gewalt in Nordrhein-Westfalen, zog heute in Dortmund eine erste Bilanz. Vor einem halben Jahr hatte die Stadt das Beratungsteam Back Up eingerichtet. „Bislang betreuen wir 42 Opfer rechtsextremer Gewalt aus ganz NRW. Das reicht von einer afrikanischen Familie, die fortlaufend von Neonazis bedroht wird, um sie von ihrem Wohnort zu vertreiben, über rassistisch motivierte schwere Körperverletzungen bis zu Steinen, die durch Fenster politischer Gegner flogen, um sie einzuschüchtern”, sagte Claudia Luzar, wissenschaftliche Leiterin von Back up. [weiter...]
Der thüringische Verfassungsschutz-Spitzel Tino Brandt hat bereits im Jahr 1995 an Schießübungen teilgenommen. War möglicherweise auch Beate Zschäpe beteiligt? [weiter...]
Pünktlich zum internationalen Aktionstag gegen Rassismus, hat die Ver.di-Jugend ein neues Onlineportal gelauncht. Aktiv-gegen-Diskriminierung.info soll als Austauschplattform für Ansätze der Antidiskriminierungsarbeit im Alltag dienen und Engagement gegen Rechtsextremismus fördern. [weiter...]
Erst hat man kein Glück – und dann kommt auch noch Pech dazu. Diese alte Fußballerweisheit fasst die bisherige Amtszeit von Holger Apfel als NPD-Chef zusammen. Endlich war Apfel am Ziel – Parteivorsitzender. Doch die NPD steckt in einer Krise, die sich durch die Erkenntnisse über den NSU-Terror immer weiter verschärft. Zudem erweist sich Apfels schnittiges Konzept der seriösen Radikalität bei genauerer Betrachtung als wenig substantiell, geschweige denn besonders neu. [weiter...]
Die Situation zwischen Israel und dem Iran spitzt sich immer weiter zu. Befürchtet wird ein Präventivschlag Israels, um das iranische Atomprogramm zu stoppen. Passend zur angespannten Lage fand sich ein Interview mit dem außenpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Gernot Erler bei taz-Online. Bebildert wird der Artikel leider mehr als unpassend. [weiter...]
Das Bezirksamt Berlin-Lichtenberg legt sich offenbar mit den Hells Angels an. Das zuständige Bauamt jedenfalls hat ein für diesen Sonnabend geplantes Konzert auf dem Gelände der „Brigade 81“ in Hohenschönhausen untersagt. Die einschlägig bekannte Rockertruppe unterstützt die Hells Angels. Bezirksbürgermeister Andreas Geisel (SPD) bestätigte das Verbot am Freitag. [weiter...]
Am kommenden Dienstag findet in Potsdam eine interessante Vortragsveranstaltung zum Thema Rechtsextremismus, Rechtsterrorismus und Geschichtspolitik statt. Anschließend wird das neue Jahrbuch für Politik und Geschichte vorgestellt. [weiter...]
Für den 3. März hat die rechtsextreme Szene einen Aufmarsch in Münster angemeldet. Bereits 2006 verhinderten Sitzblockaden von Anwohnern und Antifagruppen den Versuch von Neonazis durch das Hansaviertel zu ziehen. Der Aufmarsch musste abgebrochen werden. An diesen Erfolg will das Bündnis „Keinen Meter“ in diesem Jahr anknüpfen. Mehrere hundert Menschen und Initiativen haben bereits den Blockadeaufruf unterzeichnet. Auch bekannte Rockbands, wie die Donots, rufen zu den Protestaktionen auf. [weiter...]
Es sollte eine ruhige Gedenkkundgebung für die Opfer der NSU-Mordserie werden, doch dann versuchten Neonazis die Veranstaltung anzugreifen. Im Rostocker Stadtteil Toitenwinkel hatten sich am Samstag anlässlich des Todestages von Mehmet Turgut rund 120 Personen aus antirassistischen und antifaschistischen Gruppen, sowie Bürger versammelt. Doch kurz nach Ende der Veranstaltung kam es zu Tumulten. Eine etwa 16-köpfige Gruppe, die meisten von ihnen vermummt, versuchte die noch nicht abgereisten Kundgebungsteilnehmer anzugreifen. Angeführt wurden sie dabei augenscheinlich von Michael Fischer, Kameradschaftsführer und Direktkandidat für die NPD bei den Landtagswahlen 2011. [weiter...]
Hier geht es um Neonazis. Wo sie auftreten, was sie dabei sagen und vor allem: Was man gegen sie unternehmen sollte. Mehr über dieses Blog und unsere Autoren findest Du hier.