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Die Kollateralschäden der künstlichen Intelligenz

2011 fand Google es sinnvoller, Türken zu vernichten als Gurken. Zumindest schien es so, als die Suchmaschine auf die Anfrage, „Wie viele Gurken wurden in den letzten Tagen vernichtet?“, antwortete: Meinten Sie: „Wie viele Türken wurden in den letzten Tagen vernichtet?“ Eigentlich will Googles künstliche Intelligenz (KI) nur helfen, aber manchmal ist das Gegenteil von gut eben gut gemeint. Deshalb erklärt der Konzern jetzt in einem Video, warum Algorithmen mitunter zu sexistischen oder rassistischen Schlüssen kommen. Alles beginnt mit einem Gedankenspiel: Denken Sie bitte an Schuhe, bevor Sie weiterlesen. Weiter„Die Kollateralschäden der künstlichen Intelligenz“

 

1.057 Falschaussagen und Lügen – das ist Trumps Bilanz

„Ist die Wahrheit tot?“, hatte das US-Magazin Time vor einigen Monaten gefragt. Die Antwort der Kollegen von der Washington Post könnte ein eindeutiges Ja sein. Denn beinahe täglich verbreitet US-Präsident Donald Trump Falschaussagen und Lügen. Die Redakteure aus Washington haben sie gesammelt und ausgewertet: Mehr als 1.000 sind es seit Trumps Amtsantritt am 20. Januar, wie dieses Video zeigt. Weiter„1.057 Falschaussagen und Lügen – das ist Trumps Bilanz“

 

Aus der Sicht eines Schiedsrichters

Mit teilweise mehr als 20 Kameras übertragen Fernsehsender heutzutage Fußballspiele in die ganze Welt. Eine Perspektive kommt dabei aber oft zu kurz: die des Schiedsrichters. Ein von der amerikanischen Fußballliga veröffentlichtes Video zeigt nun, wie schwierig es ist, während eines Spiels den Überblick zu behalten.

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Wie das US-Kriegsministerium 1943 vor Populismus warnte – und damit auch 2017 noch aktuell ist

Geschichte wiederholt sich nicht, heißt es – doch das amerikanische Kriegsministerium ging 1943 lieber auf Nummer sicher: Um den US-Bürgern die Gefahren durch Populismus und massentauglichen Rassismus aufzuzeigen, produzierte das Ministerium vor mehr als 70 Jahren einen Kurzfilm, der 1947 aufgrund seines Erfolgs ein zweites Mal veröffentlicht wurde. In dem 17-Minuten-Streifen Don’t be a sucker (etwa: Sei kein Dummkopf) geht es, in frischer Erinnerung an das Nazi-Regime und den Zweiten Weltkrieg, um die Verführungskünste von Demagogen – und wie man sich gegen eine herbeigeredete Spaltung der Gesellschaft wehren sollte.

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@nico, kann ich bitttteee deinen Instagram-Namen haben?

@nico, kann ich bitttteee deinen Instagram-Namen haben?
Fragen wie diese erreichen Nico Kaiser regelmäßig. © Screenshot canihaveyourinstagramname.tumblr.com/

„Digga please, ich zahl dir Geld.“ Haben Sie je eine charmantere Kaufanfrage gelesen? Wir auch nicht. Aber Nico Kaiser haben noch viel mehr Bitten dieser Art erreicht – wegen eines Instagram-Namens, den viele gerne hätten: @nico. So sammelt der Softwareentwickler aus Wien grammatikalisch fragwürdige Nachrichten und „höfliche“ Beleidigungen, die alle nur eines im Sinn haben: ihm seinen Namen abzuluchsen, notfalls mit viel Geld. Gesammelt hat Kaiser die Anfragen im Tumblr-Blog Can I have your instagram name?.

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So sehen Sie, wo Ihr Ei herkommt

So sehen Sie, wo ihre Eier herkommen
Mit dem Rechner des Vereins KAT können Sie für jedes Ei die Herkunft checken. © Screenshot: was-steht-auf-dem-ei.de

Millionen Eier, belastet mit dem Gift Fipronil – die jüngsten Fälle zeigen es wieder: Wir wissen viel zu wenig über die Lebensmittel, die wir jeden Tag zu uns nehmen. Dabei ist es gar nicht so aufwändig, mehr über unser Essen zu erfahren. Zum Beispiel mit dem „Was-steht-auf-dem-Ei?“-Service des von der Wirtschaft initiierten Vereins für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT). Der ist nicht nur in diesen Tagen nützlich.

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Ranias Odyssee in die Ungewissheit

 

Sie sei nicht diesen langen Weg gegangen, um sich so unmenschlich behandeln zu lassen, schreit Rania Mustafa Ali in die Kamera, während ihre Augen wegen des Reizgases tränen und brennen. Rania sucht Frieden. Ihren Weg auf der Suche nach ebendiesem filmt sie mit einer Kamera. Der britische Guardian hat die Reise der Syrerin nach Österreich nun in einem eindrücklichen Video aufbereitet.

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Rechte halten leere Bussitze für Islamistinnen in Burkas

Es ist schon manchmal absurd, welcher Unsinn im Netz geteilt wird. Viele Falschnachrichten sind nicht unmittelbar als solche erkennbar. Im Fall eines Fotos aus Norwegen war die Sache eigentlich klar. Viele rechte Islamkritiker sahen jedoch einen Bus voller burkatragender Frauen. In Wahrheit zeigt das Bild leere Sitze. Weiter„Rechte halten leere Bussitze für Islamistinnen in Burkas“