Hanna Lauwitz

Tinder will das letzte Nashorn retten

Tinder will das letzte Nashorn retten
Nashorn-Kampagne von Tinder © Mashable

Es ist das am schärfsten bewachte Tier auf diesem Planeten: das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn. In einem Reservat in Kenia wird der 2.500 Kilokoloss rund um die Uhr von bewaffneten Rangern bewacht. Neben dem 43-jährigen Bullen namens Sudan gibt es weltweit nur noch zwei Artgenossinnen. Zeugen sie keinen Nachwuchs, stirbt die Art aus. Das will die Datingapp Tinder zusammen mit dem kenianischen Reservat Ol Pejeta, wo die Tiere untergebracht sind, verhindern.

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Hanna Lauwitz

Besser selbst Hand anlegen

Das Silicon Valley gilt als Spielplatz für kluge Visionäre, als Paradies für kreative Ideen. Wer hier Erfolg hat, wähnt sich in einem strahlenden Zukunftslabor. Gefühlt kommen alle großen Erfindungen und Technologien unserer Gegenwart aus Kalifornien. Gefühlt. Denn nicht alles, was im Silicon Valley entwickelt wird, glänzt auch. Straucheln junge Unternehmen, dann meistens, weil die Investoren ausbleiben, ein Produkt zu langsam entwickelt wird oder Mängel auf der Führungsebene unerkannt bleiben. Der US-Hersteller Juicero Inc. machte eigentlich alles richtig, bis auf die Tatsache, dass die erfundene Saftpresse völlig unnütz ist, wie ein Produkttest von Bloomberg Technology zeigt.

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Hanna Lauwitz

Es ist nur ein dummer Film, haben sie gesagt

Zyklon Debbie pustet so manchen Hai in bewohntes Gebiet
Sharknado © Screenshot Qld Fire & Emergency‏, Twitter

Ein Tornado zieht aufs Festland zu. Die Einwohner sind zutiefst beunruhigt, sichern ihre Häuser. Was sie jedoch nicht wissen: Der gewaltige Sturm saugt bluthungrige Haie aus dem Meer und lässt sie über die Menschen regnen. So lautet der Plot des Horror-Trash-Streifens Sharknado. In Australien wurde er nun Realität, zumindest ähnlich. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Stundenkilometern ist der Zyklon Debbie auf die nordaustralische Küste getroffen, hat Bäume mitgerissen, Häuser beschädigt – und einen Hai an Land gespült, wie die Feuerwehr von Queensland twitterte.

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Hanna Lauwitz

Nie wieder Fleckensalz: Forscher erfindet tropffreie Weinflasche

Physiker sind intellektuelle Alleskönner. Sie erklären das Schwarze Loch, verstehen den Aufbau von Glasfaserleitungen oder kennen sich bestens mit Solaranlagen aus. Daniel Perlman von der Brandeis University in Massachusetts hat seine Forschung einer Alltagsfrage gewidmet: Warum bloß tropft die Weinflasche immer beim Ausschenken? Nach drei Jahren intensiver Arbeit hat der Wissenschaftler schließlich eine Lösung gefunden – und die tropffreie Weinflasche entwickelt.

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Hanna Lauwitz

Fake-News – es ist kompliziert

Fake News – es ist kompliziert
Typologie von Fake-News @Screenshot First Draft

Der Begriff Fake-News ist in aller Munde und doch wenig hilfreich. Denn er steht für alles und nichts – für Falschmeldungen, Lügen, Überspitzungen, Clickbait, Parodie, Propaganda, Spam oder einfach Irrtümer. Das Problem muss also differenziert und deutlicher benannt werden. Aus diesem Grund hat das Netzwerk First Draft eine Typologie erstellt, die erklären soll, welche Phänomene unter den Begriff Fake-News fallen und in welchen Kontext diese eingeordnet werden müssen.

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Unter Freunden: Website zeigt Trumps Beziehung zu Russland auf

Wladimir Putin und Donald Trump: Unter Freunden
Datenprojekt "Protect your Democracy" © Screenshot Eric Swalwell, US-Kongressabgeordneter

Er liebt mich. Er liebt mich nicht ...? US-Präsident Donald Trump soll dem russischen Präsidenten Wladimir Putin angeblich nahestehen. Noch kann man nicht von einer Männerfreundschaft reden, denn die beiden haben sich noch gar nicht getroffen. Doch es gab offenbar schon im Vorfeld der Präsidentschaftswahl und der Amtseinführung vielfältige Kontakte zwischen Trumps Team und dem Kreml. Der demokratische Kongressabgeordnete Eric Swalwell hat sich die Mühe gemacht, sie im Überblick darzustellen. Auf seiner Homepage dröselt er die Verflechtungen mithilfe zahlreicher Quellen und Infografiken auf. Weiter"Unter Freunden: Website zeigt Trumps Beziehung zu Russland auf"

 
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Ein See-Elefant ist in Russland ein Netzheld

Der Frühling lässt ebenso auf sich warten wie die Erhöhung der Renten oder die Aufhebung internationaler Sanktionen. In Russland ist man es gewohnt, sich in Geduld zu üben, egal ob in der Politik, an der Supermarktkasse oder auf der Post. Dieser gesellschaftliche Gleichmut hat nun ein Maskottchen gefunden: eine Skulptur mit raupenartigem Körper, menschlichen Zügen und dem Kopf eines See-Elefanten. Rasend schnell hat sich die Figur in den sozialen Netzwerken verbreitet, wie ein Video der französischen Zeitung Le Monde zeigt. Die graue, sanftmütig dreinschauende Kreatur wird in Bilder, Pressefotos, Gemälde montiert und auch mal an den Tisch von Präsident Wladimir Putin gesetzt. So hat sie sich zu einer Art russischem Nationalhelden des Internets gemausert.

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Hanna Lauwitz

So trickst Trumps Beraterin in Interviews

 

Als Chefberaterin im Weißen Haus besteht ein Großteil des Tages von Kellyanne Conway darin, Aussagen von US-Präsident Donald Trump zu verteidigen. Klingt wie der härteste Job der Welt. Doch Conway ist eine Meisterin ihres Fachs. Gekonnt geht sie heiklen Fragen aus dem Weg, bietet eigenwillige Interpretationen an und treibt ihre Interviewpartner damit regelmäßig in den Wahnsinn. Wie macht sie das bloß?

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