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Rustikales Abendbrot

Ein Sammelsurium von Holzstühlen rahmt die lange Tafel ein. Auf der rot-weiß-karierten Tischdecke stehen Teller, Schalen und Brettchen mit selbst gemachten Aufstrichen, Wurst- und Schinken, Käse aus der Region, Salaten und selbst gebackenem Brot des Abends. Jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat serviert Constanze Lux in der giftgrünen Stadtvilla, die das Konsumkulturhaus Lokal e.V. beheimatet, ein rustikales Abendbrot. Nach langjähriger Gastronomie-Erfahrung machte sich die gelernte Hotelfachfrau mit ihrem Cateringservice La Douce selbständig. Sie konzentriert sich auf Zutaten aus der Region und/oder biologischen Anbau. Das Abendbrot in äußerst szeniger Kulisse ist beliebt, für knapp 20 Euro kann man so oft in die Schüsseln und Brotkörbe greifen, wie man möchte. Auf einem der Holzstühle darf nur Platz nehmen, wer sich zuvor unter mail@ladoucecatering.com angemeldet hat.

 

Böse Bärte

Diese Bildergeschichten wollen als Literatur verstanden werden und richten sich an ein erwachsenes Lesepublikum. Das Genre Graphic Novel hat es ins Feuilleton geschafft. Im Literaturhaus finden die nunmehr 3. Hamburger Graphic Novel Tage statt. Beim kleinen Festival unter dem Motto Sprechende Bilder treffen deutschsprachige Zeichner auf internationale Künstler. Dabei sind unter anderem Stephen Collins und sein rabenschwarzer Humor, dem er in Der gigantische Bart, der böse war freien Lauf lässt und Barbara Yelin, die in Riekes Notizen das aufregende Leben der digitalen Bohème persifliert. Am dritten und letzten Festivaltag sprechen der italienische Autor Lorenzo Mattotti und die in Hamburg lebende und lehrende Anke Feuchtenberger (Foto) über das Thema „Comic und Kunst“. Die Comic-Journalisten Andreas Platthaus und Christian Gasser moderieren den Abend.

31.3.-3.4.
http://www.facebook.com/literaturhaus.hamburg

 

Striptease im Pesthof

Beim Off-Theaterfestival 150 % Made in Hamburg zeigt der Regie-Nachwuchs seine Stücke zu gesellschaftlich relevanten Themen abseits des Mainstreams. Die Dekonstruktion des Striptease, der Afghanistan-Krieg oder die aktuelle Lage Mazedoniens rücken in den Mittelpunkt. Zur Bühne werden Orte, die sonst mit dem Genre keine Berührungspunkte haben. Im Stripclub Susis Show Bar, in den Gewölben des Eiskellers im Pesthof auf St. Pauli und im Mojo Club unter den Tanzenden Türmen macht das Festival Station. „Aus mehr als 200 Bewerbungen haben wir elf schillernde Perlen des Off-Theaters heraus gefischt, darunter fünf Uraufführungen, zwei Hamburg-Premieren und vier Wiederaufnahmen“, verkünden die Veranstalter. Los geht es mit der Eröffnungsinszenierung Fukushima, my love ganz klassisch im Thalia in der Gaußstraße. Im Fokus steht dann die Frage: „Was ist der Mensch in der Katastrophe?“

3.–13.4.
Kartentelefon 36 19 65 49
Tickets reservieren: reservierung@festival150prozent.de
www.facebook.com/Festival150prozent