Deutsches BIP wird erneut zurückgehen

Wie die Auftragseingänge so die Industrieproduktion – so das reale BIP! Obwohl das verarbeitende Gewerbe nur noch 23 Prozent zur Wertschöpfung beisteuert, nach 30 Prozent vor der Wiedervereinigung, und die Dienstleistungen entsprechend zugelegt haben, gilt diese Faustformel immer noch. Darauf hat gerade Klaus Borger von der volkswirtschaftlichen Abteilung der KfW hingewiesen (KfW Research Nr. 180, 10. Juli). Die Abläufe sind in diesem Konjunkturzyklus bisher so, wie sie eigentlich immer waren, und das bedeutet mit einiger Sicherheit, dass das reale BIP in mindestens zwei der kommenden Quartale gegenüber dem jeweiligen Vorquartal zurückgehen wird. Die Outputlücke vergrößert sich. Ich muss sagen, dass ich damit bis vor Kurzem nicht gerechnet hatte. Weiter„Deutsches BIP wird erneut zurückgehen“