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104. Prozesstag – Gericht prüft weiter Mord an Halit Yozgat

 

Am 6. April 2006 wurde Halit Yozgat in seinem Internetcafé in Kassel erschossen, mutmaßlich von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Vieles an dem Fall ist bis heute ungeklärt – dazu zählt auch das Verhalten des zur Tatzeit anwesenden Verfassungsschützers Andreas T. Deshalb hört das Gericht am Mittwoch einen Vorgesetzten von T., den Verfassungsschützer Frank-Ulrich F. Dieser soll T. gelobt haben, dass er sich in einem Gespräch mit dem damaligen Behördenleiter Lutz Irrgang „nicht so restriktiv wie bei der Polizei“ verhalten habe. In der Vergangenheit hatte neben Irrgang bereits eine Mitarbeiterin T.s ausgesagt.

Weiterhin geladen ist ein Polizist, der nach den tödlichen Schüssen einen Zeugen aus dem Café befragte.

Informationen aus der Verhandlung gibt es via Twitter hier. Die Berichte darüber fassen wir morgen im NSU-Medienlog zusammen.

 

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