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136. Prozesstag – Die Bombenattrappen des NSU

 

Mit der 136. Verhandlung am Donnerstag endet die Sommerpause im NSU-Prozess. Erneut greift der Strafsenat die frühe Zeit des Trios in Jena auf. Dazu ist ein Ermittler des Thüringer Landeskriminalamts geladen, der sich mit mehreren Fällen beschäftigte, in denen das Trio Bombenattrappen in Jena verschickt oder abgestellt haben soll. Dazu gehören vermeintliche Briefbomben an die Stadtverwaltung und eine Zeitung sowie eine mit Sprengstoff gefüllte Kiste, auf die Hakenkreuze aufgemalt waren. Die Delikte fallen in die Zeit vor dem Untertauchen der drei im Januar 1998.

Zum dritten Mal geladen ist der Zeuge Thomas R. Er soll das Trio nach der Flucht bei sich zu Hause aufgenommen haben. In seinen ersten beiden Vernehmungen berief sich R. immer wieder auf Erinnerungslücken und bestätigte, was er bereits bei der Polizei ausgesagt hatte.

Informationen aus der Verhandlung gibt es via Twitter hier. Die Berichte darüber fassen wir morgen im NSU-Medienlog zusammen.

 

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