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379. Prozesstag – Pause im NSU-Prozess, Plädoyer geht weiter

 

Dienstag ist der letzte Verhandlungstag vor der knapp einmonatigen Sommerpause im NSU-Prozess. Das Plädoyer der Bundesanwaltschaft wird auch nach der Pause Ende August weitergeführt. Derzeit geht es in dem Schlussvortrag um die Mitangeklagten Ralf Wohlleben und Carsten S. geht, die dem NSU-Trio die Mordwaffe Ceska 83 besorgt haben sollen.

In der vergangenen Woche hatten die Staatsanwälte bereits deutlich gemacht, dass sich die Vorwürfe der Anklage aus ihrer Sicht bestätigt haben – auch für Beate Zschäpe, die den Ermittlungen zufolge Mittäterin bei der Mord-, Anschlags- und Raubserie des NSU war.

Nach dem Vortrag, also defintiv nach der Sommerpause, folgen die Beiträge der Nebenklageanwälte und der Verteidiger.

ZEIT ONLINE berichtet aus München und fasst den Prozesstag am Abend auf diesem Blog zusammen. Informationen aus der Verhandlung gibt es via Twitter hier. Weitere Berichte stellen wir morgen im NSU-Medienlog zusammen.

2 Kommentare

  1.   bx16v

    „besorgt haben soll“?
    Gibt es dazu die unumgänglichen und unwiderlegbaren Beweise?

  2.   Müller Karl

    Nein, natürlich war diese Nachweis nicht zu führen. Schon die Schwierigkeiten mit der Dokumentation des angeblichen Tatmittels CZ83 mit der fehlerhaften Einfräsung von „Made in Czecheslovakia“ wo für jeden sichtbar eine „2“ anstelle eines „Z“ in den Schlitten eingearbeitet ist stellt unbeantwortete Fragen.

 

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