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Bildergalerie: Berliner NPD scheitert an Massenblockaden

Polizisten stehen tausenden Blockierern an der Jannowitzbrücke gegenüber © Theo Schneider
Polizisten stehen tausenden Blockierern an der Jannowitzbrücke gegenüber © Theo Schneider

Tausende Menschen verhinderten am Samstag einen geplanten Aufmarsch der NPD durch Berlin-Kreuzberg. Frühzeitig wurde durch zahlreiche Menschen jede mögliche Wegstrecke der Neonazis durch Massenblockaden versperrt, die gegen „Kreuzberger Verhältnisse“ durch den alternativen Stadtteil ziehen wollten. Mit langen Gesichtern und unverrichteter Dinge hieß es nach dreieinhalb Stunden für die 120 NPD-Anhänger, zum Teil extra aus anderen Bundesländern angereist, einpacken und abfahren.  Der Tag stellt einen weiterreden Dämpfer für die strukturell und personell kriselnde Berliner Neonaziszene dar, die das Scheitern in Berlin allerdings gewohnt ist. Ein Teil von ihnen zog am Nachmittag noch mit einem kurzen Aufmarsch durch Adlershof gegen eine geplante Asylunterkunft. Insgesamt vier NPD-Teilnehmer wurden festgenommen: Drei hatten bei der Anfahrt aus dem Lautsprecherwagen heraus Gegendemonstranten mit einem Feuerlöscher angegriffen, die vierte Festnahme erfolgte nach einer volksverhetzenden Rede. Weiter„Bildergalerie: Berliner NPD scheitert an Massenblockaden“

 

Rechte Gewaltdrohungen vor Naziaufmarsch in Kreuzberg

Naziaufmarsch in Kreuzberg
Im Netz drohen Neonazis mit Angriffen auf Linke und Migranten, wie schon 2011 bei einem Aufmarsch in Kreuzberg.

Kurz vor dem geplanten NPD-Aufmarsch am Samstag in Berlin-Kreuzberg breitet die rechtsextreme Szene im Netz ihre Gewaltfantasien aus. Die Flüchtlingsproteste am Oranienplatz stehen im Mittelpunkt der Drohgebärden. „2000 Mann + Flammenwerfer würden die Ordnung schnell wiederherstellen, indem sie den ganzen Müll verbrennen“, schreibt ein Neonazi auf einer Szene-Plattform. Die Polizei bereitet sich auf einen Großeinsatz vor. Mehrere Tausend Gegendemonstranten werden erwartet. Weiter„Rechte Gewaltdrohungen vor Naziaufmarsch in Kreuzberg“

 

Polizei gibt Route für NPD-Aufmarsch in Kreuzberg bekannt

Hunderte Nazigegner blockierten erfolgreich einen rechten Aufmarsch in Berlin-Hellersdorf © Theo Schneider
Hunderte Nazigegner bei einer Blockade eines rechten Aufmarsches letztes Jahr in Berlin © Theo Schneider

Nach der Kritik an der Berliner Polizei von Abgeordneten aus Bundestag und dem Berliner Abgeordnetenhaus, die in einem offenen Brief die Geheimhaltung der Aufmarschstrecken von geplanten NPD-Demonstrationen am kommenden Samstag durch Kreuzberg und am 1. Mai in Neukölln durch die Behörde beklagten, gab diese nun zumindest die Route der Rechtsextremen für den 26. April durch Kreuzberg bekannt. Nach Polizeiangaben waren für die späte Veröffentlichung die langen Verhandlungen mit der NPD verantwortlich. Weiter„Polizei gibt Route für NPD-Aufmarsch in Kreuzberg bekannt“

 

Berliner Politiker fordern Veröffentlichung von Nazi-Aufmarschrouten

Bereits Anfang des Monats sah sich den NPD bei einer Kundgebungstour mit zahlreichen Gegendemonstranten konfrontiert © Theo Schneider
In Berlin stößt die NPD auch außerhalb Kreuzbergs regelmäßig auf wenig Zustimmung © Theo Schneider

Am Dienstag hat der Bundestagsabgeordnete Christian Ströbele (Grüne) zusammen mit Halina Wawzyniak (MdB, Die Linke), Clara Herrmann (MdA) und Benedikt Lux (MdA) einen offenen Brief  an den Berliner Innensenator Frank Henkel geschickt. Die Politiker fordern in dem Schreiben eine frühzeitige Veröffentlichung der Routen der angekündigten Nazi-Aufmärsche am 26. April (Kreuzberg) und 01. Mai (Neukölln). Weiter„Berliner Politiker fordern Veröffentlichung von Nazi-Aufmarschrouten“

 

Neonazis auf Berliner „Friedensmahnwache“

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NPD-Landeschef Sebastian Schmidtke und RNF-Funktionärin Maria Fank mitten in der „Friedensmahnwache“ am Potsdamer Platz © Anton Thiem

Sie schimpfen auf die USA, warnen vor „tödlichen Kondensstreifen“ und wettern gegen eine „gleichgeschaltete Journaille“: Am Montag gab es in Berlin wieder eine Demo der umstrittenen neuen „Friedensbewegung“. Mit dabei war auch der Landeschef der NPD in Begleitung zahlreicher „Kameraden“. Weiter„Neonazis auf Berliner „Friedensmahnwache““

 

“Nationale Sozialisten Chemnitz” – Verbotsverfügung mit Lücken

Neonazi-Demo in Chemnitz am 5. März 2014, Foto: Johannes Grunert
Neonazi-Demo in Chemnitz am 5. März 2014 © Johannes Grunert

Die kürzlich verbotene Kameradschaft „Nationale Sozialisten Chemnitz“ (NSC) war eine konspirative Gruppe, deren Mitglieder sich auf den teils bewaffneten Kampf vorbereitet haben, wie die Verbotsverfügung zeigt. Die militanten Neonazis verabredeten sich mehrfach zu Überfällen auf Migranten. Dennoch hat die Verbotsverfügung Lücken.

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NPD: Haifischbecken ohne Führung

Es läuft gerade nicht gut für die NPD © Getty
Es läuft gerade nicht gut für die NPD © Getty

Kurz vor den anstehenden Wahlkämpfen präsentiert sich die NPD in einem desolaten Zustand: „Pornoaffäre“, innerparteiliche Streitigkeiten und eine offensichtlich abwesende Parteiführung. Selbst Teile des Bundesvorstandes haben einen katastrophalen Blick auf die eigene Partei. Nun musste auch noch der Generalsekretär der Partei seinen Hut nehmen. Weiter„NPD: Haifischbecken ohne Führung“

 

Sag‘ beim Abschied leise Servus

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Letzter Abschiedsgruß für das geschlossene Nazi-Lokal.

Fünf Jahre nach der Eröffnung der Kneipe „Zum Henker“ in Berlin-Schöneweide ist die Schließung nun endgültig. Am letzten Märzwochenende räumten die ehemaligen Betreiber die Räumlichkeiten in der Brückenstraße. Am Montag, den 31. März begrüßten Mitglieder des Bündnisses für Demokratie Treptow-Köpenick, die Jugendinitiative Uffmucken und verschiedene engagierte Bürgern des Bezirks die Schließung. Weiter„Sag‘ beim Abschied leise Servus“