BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenKommentareAbspielenPauseAbspielenWiederholen
 

„Jahrelang konnte sich diese überschaubare und höchst gewaltbereite Gruppe in Militanz trainieren, ohne mit ernsthaften Konsequenzen rechnen zu müssen“

Das Anton-Schmaus-Haus der SPD-nahen Jugendorganisation Falken in Britz ist im Visier von Rechtsextremisten. © Theo Schneider

Nach der rechtsextremen Angriffserie auf zwei Parteibüros, ein Flüchtlingsheim und einen Jugendclub wird der Schutz für das Anton-Schmaus-Haus in Berlin-Britz verstärkt. Berlin und Brandenburg wollen gemeinsam nach den Tätern fahnden. Weiter„„Jahrelang konnte sich diese überschaubare und höchst gewaltbereite Gruppe in Militanz trainieren, ohne mit ernsthaften Konsequenzen rechnen zu müssen““

 

CDU-Landrat gewährt NPD Zutritt zu Flüchtlingsheim

Mit rassistischer Hetze versucht die NPD gerne auf Stimmenfang zu gehen. Jetzt plant die Partei in Thüringen eine besondere Provokation. Zwei Funktionäre wollen offiziell die Flüchtlingsunterkunft in Gerstungen besichtigen. Dort treffen sie auf Menschen, die von Neonazis immer wieder bedroht, angegriffen und verletzt wurden. Flüchtlingsinitiativen sind entsetzt. Mit einem Offenen Brief hat sich jetzt der Flüchtlingsrat Thüringen an den Landrat des Wartburgkreises, Reinhard Krebs (CDU), gewandt, der den Besuch genehmigt hatte. Weiter„CDU-Landrat gewährt NPD Zutritt zu Flüchtlingsheim“

 

Die NPD und militante Nazistrukturen in Rheinland-Pfalz

Safet Babic (NPD Trier) auf einer Solidaritätsdemonstration für das Aktionsbüro Mittelrhein im August 2012 © Fabian Boist

Verfolgt man die Strategie rheinland-pfälzischer Behörden im Umgang mit militanten Neonazi- Strukturen in den letzten Jahren, so erkennt man recht schnell, dass Informationen gezielt zurückgehalten und Aktivitäten lange Zeit geleugnet wurden. Ein Bericht über das „Aktionsbüro Mittelrhein“, ultrarechte Jugendkultur an der Mittelmosel sowie deren Verbindungen zur NPD Rheinland-Pfalz. Weiter„Die NPD und militante Nazistrukturen in Rheinland-Pfalz“

 

Bürger und Neonazis gemeinsam – NPD-Demonstration in Stendal

Seit Monaten ist das Dorf Insel in Sachsen-Anhalt in den Medien. Der Grund sind zwei Sexualstraftäter, die in das Dorf gezogen sind. Auch Rechtsextreme nutzen das Reizthema für sich und springen auf den Protestzug mit auf. Nun marschierten in Stendal sogar einige Inseler bei einem Aufmarsch Seite an Seite mit den Neonazis.

Weiter„Bürger und Neonazis gemeinsam – NPD-Demonstration in Stendal“

 

Öffnet sich die bayerische NPD bald wieder für radikale Neonazi-Kameradschaften?

Soll neuer NPD-Landeschef werden: Karl Richter © Johannes Hartl

Der rechtsextremen NPD in Bayern steht demnächst ein Führungswechsel bevor. Angaben der Partei zufolge soll Karl Richter dem bisherigen Landesvorsitzenden Ralf Ollert nachfolgen. Damit ist eine Radikalisierung der bayerischen NPD und eine Öffnung gegenüber den Kameradschaften zu erwarten. Weiter„Öffnet sich die bayerische NPD bald wieder für radikale Neonazi-Kameradschaften?“

 

NPD und BIA eifern Rechtspopulisten nach

Islamophobie vereint: links eine Anhängerin der Partei "Die Freiheit", rechts ein junger Neonazi. Aufgenommen am 1. September 2012 bei einer DF-Demonstration in München © BR_Visions

Er macht sich gut in letzter Zeit: Der Anti-Islam-Kurs. Mit wöchentlichen Infoständen und Unterschriftensammlungen in München geht die rechtspopulistische Splittergruppe „Die Freiheit“ (DF) unter Michael Stürzenberger auf Stimmenfang für ein Bürgerbegehren gegen das muslimische Begegnungszentrum „ZIE-M“. Dass er dabei langfristig einen Stadtratssitz anstrebt, verheimlicht er nicht. Nach eigenen Angaben sammelte er innerhalb eines Jahres rund 6.000 Unterschriften. Dies mag nicht viel für ein Bürgerbegehren sein (dazu sind 30.000 Unterschriften nötig), für eine Kleinstpartei jedoch schon. Weiter„NPD und BIA eifern Rechtspopulisten nach“

 

Stillstand statt Durchmarsch – Potsdamer verhindern Neonazi-Aufzug

Warten, warten, warten - nach fünf Stunden gaben die Rechtsextremisten entnervt auf © Alexander Fröhlich

3000 Gegendemonstranten verhinderten am Samstag den geplanten Aufmarsch von 80 Neonazis durch Potsdams Innenstadt. Auch Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) hatte zum friedlichen Widerstand aufgerufen. Weiter„Stillstand statt Durchmarsch – Potsdamer verhindern Neonazi-Aufzug“

 

NPD will durch Potsdam marschieren

Der frühere Parteivorsitzende Udo Voigt (rechts) und der Berliner Landeschef Sebastian Schmidtke (links) bei einer NPD-Kundgebung in Berlin © Getty

Die Polizei rückt am Sonnabend in Potsdam mit einem Großaufgebot an. Ursache sind der Aufmarsch der rechtsextremistischen NPD mit 200 Teilnehmern und mehrere Gegenproteste, zu denen Parteien, Kirchen, Verbände und die Stadt Potsdam aufrufen. Mit 15 Einsatzhundertschaften und weiteren Einheiten – insgesamt 2000 Kräften – will die Polizei Zusammenstöße verhindern. Brandenburgs Polizeipräsident Arne Feuring setzt auf eine absolute Deeskalation. Wer nicht an den Protesten teilnehmen will, sollte die Innenstadt besser meiden, rät Feuring. Die Stadtmitte wird sich im Belagerungszustand befinden, der Nahverkehr lahmliegen. Weiter„NPD will durch Potsdam marschieren“

 

„Nationaler Widerstand Berlin als kriminelle Vereinigung verbieten“

Nach der Serie von gezielten Naziangriffen und -anschlägen in Berlin, fordern die Jusos das Verbot der Nazigruppe „Nationaler Widerstand Berlin“. Mit einem 10-Punkte-Sofort-Programm wollen sie die Bekämpfung der rechtsextremen Szene in der Hauptstadt voranbringen. Die bisherige „Untätigkeit von Innensenator Frank Henkel (CDU)“ bezeichnet die SPD-Jugendorganisation als „grob fahrlässig“. Weiter„„Nationaler Widerstand Berlin als kriminelle Vereinigung verbieten““