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Gewalttätige Neonazis am 9. November in Berlin

Barhocker auf Demonstranten: Randalierende Neonazis am 9. November am Berliner Alexanderplatz
Barhocker auf Demonstranten: Randalierende Neonazis am 9. November am Berliner Alexanderplatz

Gleich mehrere rechte Gruppen hatten sich ausgerechnet den diesjährigen 9. November als Datum für Versammlungen in Berlin ausgewählt. Während am Alexanderplatz rechte Hooligans und Neonazis aufmarschieren wollten, mobilisierten neurechte „Friedensaktivisten“ und Reichsbürger zu Kundgebungen im Regierungsviertel. An beiden Orten kam es zu gewalttätigen Zwischenfällen. Ein kleiner Überblick. Weiter„Gewalttätige Neonazis am 9. November in Berlin“

 

Jetzt doch: Rechter Aufmarsch von Hooligans am Sonntag in Berlin

Auf Facebook wird der rechte Aufmarsch beworben
Auf Facebook wird der rechte Aufmarsch beworben

Für Sonntag planen rechte Hooligans und Neonazis einen Aufmarsch in Berlin-Mitte. Ab 11 Uhr wollen sich die Rechten am Alexanderplatz an der Weltzeituhr treffen, um dann vom Berliner Congress Centrum (BCC) zum Rosa-Luxemburg-Platz zu ziehen. Eine ursprünglich geplante Route zum Reichstag wurde dem Anmelder von der Polizei verwehrt. Motto der Veranstaltung ist „Das deutsche Volk wehrt sich“. Wogegen sich die Veranstaltung richtet, die für 80 Teilnehmer angemeldet wurde, wird im Internet deutlich: „gegen das System der Salafisten & Flüchtlinge.“

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Razzia gegen bayerischen Neonazi-Versand

sichergestellte Gegenstände
Schlagstöcke und Nazirock – bei der Razzia sichergestellte Gegenstände

Bereits im Mai führte die Polizei eine Durchsuchungsaktion gegen die Allgäuer Neonaziszene durch. Wie sie erst jetzt mitteilt, wurden dabei über 900 Straftaten aufgedeckt, die Benjamin Einsiedler, dem Betreiber eines der größten deutschen Neonazi-Versandhandel, zugerechnet werden. Ein Haftbefehl wurde nicht erlassen während das Propagandageschäft weiter blüht. Ein Berliner Politiker hatte 2012 Anzeige wegen eines SS-Pullis erstattet. Weiter„Razzia gegen bayerischen Neonazi-Versand“

 

Nazi-Angriff auf Fußballfans in Berlin

 

Fans von Tennis Borussia fordern ein entschlossenes Handeln des TSV Rudow. © Sören Kohlhuber
Fans von Tennis Borussia engagieren sich seit jahren gegen Rechtsextremismus © Sören Kohlhuber

Am Mittwochabend ereignete sich im Berliner Stadtteil Köpenick ein gewaltsamer Übergriff auf Fans des Berliner Traditionsvereins Tennis Borussia. Etwa 40 Anhänger des Charlottenburger Sechstligisten befanden sich auf dem Heimweg mit der Tram von einer Partie gegen den Köpenicker SC, als zwei Neonazis beim Aussteigen einen Teil der Gruppe gezielt mit Pfefferspray attackierten. Zuvor skandierten die Angreifer „Sieg Heil“. Weiter„Nazi-Angriff auf Fußballfans in Berlin“

 

Rassistischer Brandanschlag auf Rostocker Flüchtlingsunterkunft

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Auf ein Flüchtlingsheim in Groß Lüsewitz bei Rostock ist in der Nacht auf den 12. Oktober ein Brandanschlag mit Molotowcocktails verübt worden. Zum Glück trafen die Brandsätze lediglich die Hauswand, an der Verrußungen entstanden. Menschen kamen nicht zu Schaden. In dem Haus sind derzeit acht Familien untergebracht. Mittlerweile geht die Polizei von einer politischen Motivation aus und will vor dem Wohnblock eine „ständige Präsenz“ gewährleisten. Die militante rechtsextreme Szene in Mecklenburg-Vorpommern gilt als besonders aktiv und skrupellos. Weiter„Rassistischer Brandanschlag auf Rostocker Flüchtlingsunterkunft“

 

Hellersdorf: Neonazis versuchen Büro von Flüchtlingsunterstützern zu stürmen

Flüchtlingsunterstützer von "Hellersdorf hilft", hier bei einer Menschenkette mit Spenden für Asylsuchende © Theo Schneider
Flüchtlingsunterstützer von „Hellersdorf hilft“, hier bei einer Menschenkette mit Spenden für Asylsuchende © Theo Schneider

Am Dienstagabend drangen im Berliner Ortsteil Hellersdorf 15 Rechtsextreme in den Vorraum der Begegnungsstätte „LaLoka“ ein, in dem die Initiative „Hellersdorf hilft“ regelmäßig ihr offenes Plenum abhält. Mit martialischem Auftreten und rassistischen Parolen versuchten die Neonazis die Anwesenden einzuschüchtern. Erst die Polizei konnte dem Spuk ein Ende machen. Weiter„Hellersdorf: Neonazis versuchen Büro von Flüchtlingsunterstützern zu stürmen“

 

Neonazi als unpolitischer Messerstecher?

Unpolitischer Gewalttäter? Andreas L. bei einem Naziaufmarsch 2014 (r. mit Fahne)
Unpolitischer Gewalttäter? Andreas L. bei einem Naziaufmarsch 2014 (r. mit Fahne)

„Ihr seid doch diese scheiß Antifas. Ich schlitze euch die Kehle durch“, schrie der Angreifer. Dann ging er mit einem Kampfmesser auf eine Gruppe junger Leute aus der linken Szene los. Die Gewalttat liegt schon einige Woche zurück, doch der Umgang der Heidelberger Polizei mit dem Täter wirft fragen auf. Denn der ist kein Unbekannter, sondern ein aktiver Neonazi aus der Region. Weiter„Neonazi als unpolitischer Messerstecher?“

 

Gewaltbereite Neonazis tauchen unter

Gewaltbereite Neonazis liefern sich am 1. Mai Auseinandersetzungen mit der Polizei in Dortmund und versuchen Polizeiketten zu durchbrechen (Symbolbild) © Max Bassin
Tauchen immer öfter unter – gewaltbereite Neonazis liefern sich am 1. Mai In Dortmund Auseinandersetzungen mit der Polizei © Max Bassin

Noch immer werden in Deutschland 268 Neonazis per Haftbefehl gesucht. Zum Teil entziehen sie sich schon seit Jahren erfolgreich den Strafverfolgungsbehörden. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion vor, die ZEIT ONLINE exklusiv vorliegt. Weiter„Gewaltbereite Neonazis tauchen unter“