8. Prozesstag – Befragung Carsten S.

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Voraussichtlich geht der NSU-Prozess mit der Aussage von Carsten S. weiter, der Fragen von Richter, Bundesanwälten und Nebenklägern beantworten wird. Wie von der Verteidigung gewünscht, wird der Gutachter Norbert Leygraf, der Carsten S. schon befragt hat, im Saal anwesend sein.

Hier der Artikel unserers Autoren Tom Sundermann zum achten Prozesstag.

 

Kreuz statt Kruzifix – das NSU-Medienlog vom Montag 10. Juni 2013

An jedem Werktag fassen wir im NSU-Prozess-Blog die wichtigsten Medienberichte, Blogs, Videos und Tweets zusammen. Wir freuen uns über Hinweise via Twitter mit dem Hashtag #nsublog – oder per E-Mail an nsublog@zeit.de.

Die neue Woche beginnt mit neuen Vorwürfen gegen Beate Zschäpe und der Frage, „Warum der Staat um den NSU-Prozess bangen muss“. Mit letzterer beschäftigen sich Hannelore Crolly und Per Hinrichs in der Welt. „Mancher Polizist oder Beamte dürfte schon jetzt Bauchgrimmen vor der Zeugenaussage haben“, vermuten die Autoren. Denn die Verteidiger von Beate Zschäpe und Ralf Wohlleben würden belastende Behauptungen nach allen Regeln der Kunst zu zerpflücken versuchen. Weiter„Kreuz statt Kruzifix – das NSU-Medienlog vom Montag 10. Juni 2013“

 

„Ablesen kann jeder“ – das NSU-Medienlog vom Freitag 7. Juni 2013

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Die Berichterstattung zum siebten Verhandlungstag im NSU-Prozess konzentrierte sich auf das Geständnis des Angeklagten Holger G. und die entschuldigende Erklärung, die er verlas. Unter anderem nachzulesen auf ZEIT ONLINE. Spiegel Online schreibt von „Reue zweiter Klasse“, Focus Online berichtet über einen G, der „aus Freundschaft“ half, Frankfurter Rundschau ist erstaunt, dass „dieses Menschlein“ eine Terrorgruppe unterstützt haben soll, die Frankfurter Allgemeine Zeitung über einen Angeklagten, der sich durch die Freundschaft zu der Gruppe „sozial aufgewertet“ sah, Welt Online schreibt vom „Kronzeugen, der nichts gewusst haben will“. Die Süddeutsche Zeitung hat einen Bericht online und ein Stück in der Druckausgabe.

Ebenfalls vom Prozess berichteten die türkischen Nachrichtensender CNN Türk und TRT Haber und das Online-Portal World Bulletin.

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„Ich kann mich kaum erinnern“ – das NSU-Medienlog vom Donnerstag, 6. Juni 2013

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Die weitere Vernehmung von Carsten S. bestimmt auch die Berichte deutscher Medien vom Donnerstag, nachzulesen unter anderem in Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Stuttgarter Zeitung, Focus Online, Frankfurter Rundschau, Merkur Online und beim SWR. Richter Manfred Götzl hatte den Angeklagten weiter befragt, bevor dessen Verteidiger eine Unterbrechung beantragten.

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7. Prozesstag – Vernehmung von Holger G.

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Wie vermutet unterbrach Richter Manfred Götzl die Vernehmung des Angeklagten Carsten S., weil die Verteidigung auf die Anwesenheit des zuständigen psychiatrischen Gutachters bestand.

Die Verhandlung ging mit der Vernehmung des wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung angeklagten Holger G. weiter. G. gestand die mutmaßlichen Rechtsterroristen Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt unter anderem mit Ausweisen unterstützt zu haben. Er bestritt allerdings etwas von den Morden gewusst zu haben.

Als erster Angeklagter im NSU-Komplex entschuldigte sich G. für seine Taten.

 

Ende des 7. Verhandlungstages im #NSU -Prozess. Holger G hat Erklärung verlesen. Keine Überraschungen. Dienstag geht es weiter

— Holger Schmidt (@terrorismus) 6. Juni 2013


 

 

Mittäter oder Mitläufer? – das NSU-Medienlog vom Mittwoch 5. Juni 2013

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Am fünften Prozesstag begann die Vernehmung des Angeklagten Carsten S., der viel von sich erzählte und zugab, die Tatwaffe besorgt zu haben.

Nahezu alle deutschen Medien fassen den fünften Verhandlungstag in Berichten und Reportagen zusammen, darunter die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, ZEIT ONLINE, Deutschlandradio, Junge Welt, Berliner Zeitung und die taz.

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6. Prozesstag – Vernehmung der Angeklagten ging weiter

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Am sechsten Verhandlungstag wurde die Vernehmung des Angeklagten Carsten S. fortgesetzt. Es ging um seine Zeit in der rechtsextremistischen Szene und seine mutmaßliche Unterstützung für Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos . S. hatte bereits zuvor zugegeben die Tatwaffe besorgt zu haben. Außerdem hatte er ausgesagt, dass Wohlleben an der Beschaffung der Waffe maßgeblich beteiligt gewesen sei.

Hier der Bericht über den sechsten Prozesstag von unserem Autor Tom Sundermann.

 

Fünf Fakten zu Zschäpes Anwälten

Anja Sturm, Wolfgang Stahl und Wolfgang Heer (© Tobias Hase/dpa)
Anja Sturm, Wolfgang Stahl und Wolfgang Heer (© Tobias Hase/dpa)

Sie heißen Sturm, Heer und Stahl und fahren eine knallharte Verteidigungsstrategie für die Hauptangeklagte im NSU-Prozess. Mit ihren Anträgen schafften sie es bereits, die Verhandlung um einige Tage zu verschieben. Am Dienstag geht es in München weiter. Höchste Zeit also für ein paar Fakten über Beate Zschäpes Anwälte.

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Casten S. will aussagen – das NSU-Medienlog vom Dienstag 4. Juni

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Der nächste Verhandlungstag vor dem Münchner Oberlandesgericht steht bevor, in den Medien ist das alles beherrschende Thema die anstehende Aussage des Angeklagten Carsten S.. Der Mitangeklagte Ralf Wohlleben wird nicht sprechen, seine Anwältin hat jedoch eine Erklärung angekündigt.

Vermutlich wird Carsten S. Wohlleben schwer belasten, schreibt unter anderem die WAZ. (Vgl. Medienlog vom 3. Juni). Die Berliner Zeitung  schreibt in diesem Zusammenhang: „Es wird wohl kein Geständnis sein, im Gegenteil: Wohllebens Verteidiger wie wohl auch die von Beate Zschäpe werden alles daran setzen, die Glaubwürdigkeit des Kronzeugen S. in Zweifel zu ziehen.

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5. Prozesstag – Carsten S. will aussagen

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Wie erwartet begann der fünfte Verhandlungstag mit Anträgen: Die Anwälte der Hauptangeklagten Beate Zschäpe verlangten die Einstellung des Verfahren, weil ihre Mandantin vorverurteilt worden sei. Am Nachmittag begann die Vernehmung des Angeklagten Carsten S.

Er bestätigte eine Waffe der Marke „Ceska“ für die mutmaßlichen Rechtsterroristen Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt besorgt zu haben. Er habe sich keine Gedanken darüber gemacht, wozu die Waffe verwendet werden könne.

Carsten S. ist seit langem aus der Neonazi-Szene ausgestiegen und hatte schon im Ermittlungsverfahren umfangreiche Angaben gemacht.

Hier der Bericht über den fünften Prozesstag von unserem Autor Tom Sundermann.