Sie kennen Gernot Bronsert und Sebastian Szary nicht? Als Modeselektor spielen sie im Ausland vor Zehntausenden. Ein neuer Film dokumentiert ihren Aufstieg aus dem Berliner Speckgürtel.

© Monkeytown Records
Um einen Film über sich selbst drehen zu lassen, muss man wahrscheinlich ein klein wenig größenwahnsinnig sein. Damit ein solcher Film aber nicht zu einer peinlichen Bauchpinselei gerät, müssten die Auftraggeber wiederum ziemlich bodenständige, sympathische und herzensgut normale Menschen geblieben sein. Weiter…
Die singende DJane Miss Kittin flottiert zwischen Amanda Lear, Donna Summer oder Kraftwerk. Ihr vielschichtiger Wavehouse klingt technoid und handgemacht zugleich.

© Phrank
Wer Amanda Lear nicht kennt, ist entweder spät geboren oder früh vom Mainstream abgebogen. Wer sich an sie erinnert, muss mit offenen Ohren durch die siebziger Jahre gelaufen sein. Weiter…
Lieder mit Frottee-Handtuch oder quatschigen Sperenzchen: DJ Koze schafft auf Amygdala ein psychedelisches Panorama seines Könnens.

© Pampa Records
Das Berufsprofil der Amygdala ist ein unattraktives. Als Kerngebiet des Gehirns ist sie vor allem für die Empfindung von Angst und der Gefahrenanalyse zuständig. Die Wahrnehmung von Lust und Erregung gehört eher zu den Nebentätigkeiten. Weiter…
Die Grenze zwischen Tanztempel und Kirche verschwimmt jedes Wochenende erneut. Hendrik Weber alias Pantha Du Prince macht folgerichtig Techno aus Glockenklang.

© Rough Trade
Wie kaum einem anderen Produzenten ist es Hendrik Weber alias Pantha du Prince gelungen, Technomusik mit Naturgeräuschen und Field Recordings zu einem völlig eigenständigen Sound zusammenzubringen. Weiter…
Es gab ein paar tolle Alben, die wir 2012 nicht vorgestellt haben. Hier Teil II der Verpassungen mit Voices From The Lake, Brian Eno und Only 4 U
Am Freitag machte Jan Freitag den Anfang mit dem ersten Teil der Verpassungen. Jetzt legt Matthias Schönebäumer seine unerhörten Platten auf. Weiter…
Fraktus waren die Väter der deutschen Technokultur! Weil das niemand mehr weiß, erinnert Studio Braun in einem neuen Kinofilm samt Soundtrack an das Trio aus Norddeutschland.

© Staatsakt
Detroit kann einpacken. Galt die dröge Autostadt bisher als Geburtsort von Techno, muss nun radikal umgedacht werden. Ab sofort pilgern wir nach Brunsbüttel. Weiter…
Michael Mayer hat mit seinem Label Kompakt den elektronischen Sound der Domstadt geprägt. Endlich bringt er sein zweites eigenes Album heraus.

© Carlitos Trujillo
Der Mann gehört zum Inventar. Sein schwelgender und hitziger Sound machte Michael Mayer in den späten neunziger Jahren zu einem der besten deutschen DJs. Weiter…
Eines der wichtigsten Techno-Alben dieses Jahres: Ricardo Villalobos, der Promi unter den DJs, wagt die offene Form und lässt den Hörer durch dichte Rhythmen spazieren.

© Perlon
Ricardo Villalobos. Der Name genügt. Falls nicht: größter DJ-Star der Nullerjahre, entsprechende Buchkapitel sind schlicht mit “Der Ricardo” überschrieben. Weiter…
Matthew Dear ist ein Star der DJ-Szene. Er untersucht die Grenzen zwischen Techno und Indierock – mal mit guten, mal weniger guten Ergebnissen. “Beams” heißt sein neues Album.

© Ghostly International
Seine Stücke finden sich nur noch selten in den DJ-Charts, dennoch gilt der texanische Produzent Matthew Dear als Star im Techno, ein Pionier des Minimal. Weiter…
Dieses Album gehört in jeden DJ-Werkzeugkoffer: Der Techno von Mr G alias Colin McBean klingt so funky und warm, dass es auf dem Tanzboden schnell hitzig wird.

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Der Werkzeugmacher als Berufsbezeichnung ist vor zehn Jahren gestorben. Im Techno darf er weiterleben: Den britischen Produzenten Colin McBean alias Mr G könnte man durchaus der Gilde der musikalischen Werkzeugmacher zuordnen. Weiter…