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Der Konsum sichert den Aufschwung

 

Ifo Geschäftsklima - Mai 2007

Die Zukunft des Aufschwungs in Deutschland hängt am inländischen Konsum. Im ersten Quartal war der private Verbrauch ordentlich eingebrochen. Die Mehrwertsteuererhöhung und Vorzieheffekte im vergangenem Jahr haben ihre Wirkung gezeigt. Aber jetzt spricht alles dafür, dass sich die größte Komponente der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage zu einer soliden Basis des Aufschwungs entwickelt. Die unverändert gute Stimmung bei den Unternehmen, die der am heutigen Donnerstag veröffentlichte Ifo Geschäftsklimaindex anzeigt, spiegelt diese Erwartung wieder. Mit 108,6 Punkten liegt er wie im April auf dem zweithöchsten Niveau seit der Wiedervereinigung. Die Beurteilung der aktuelle Lage war im Mai zwar leicht rückläufig, aber die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate haben sich im Mai noch einmal verbessert. Der Optimismus, dass die deutsche Wirtschaft im weiteren Verlauf das Jahres kräftig wachsen wird, zeigt sich in den Investitionsausgaben der Unternehmen. Sie bauen ihre Produktionskapazitäten aus und setzen auf einen verstärkten Anstieg der Nachfrage.

Private Konsumausgaben, DE

Wie bereits letzte Woche gemeldet, war das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal real und saisonbereinigt um 0,5 Prozent gegenüber dem vierten Quartal gestiegen. Das ist mehr, als die Mehrzahl der Analysten und Volkswirte erwartet hatten und es ist ein Ausweis für die große Dynamik und die über den Tage hinaus angelegt Orientierung der Unternehmen. Denn wie die am heutigen Donnerstag vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zeigen, war der Rückgang des privaten Konsums gewaltig. Um nicht weniger als 1,4 Prozent war er gegenüber dem Vorquartal gesunken und er lag sogar 0,5 Prozent unter dem Wert des ersten Quartals 2006. Ein solcher Rückgang sollte unter anderen Umständen Grund genug sein über eine veritable Rezession nach zu denken. Aber die Sache sieht anders aus..

Ausrüstungsinvestitionen, DE

Der fiskalische Dämpfer durch die Mehrwertsteuererhöhung war einkalkuliert. Das hatte schon das ungewöhnliche Auseinanderlaufen von Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätzen gezeigt. Die Unternehmen haben weiter kräftig investiert. Die Ausrüstungsinvestitionen im ersten Quartal sind real und saisonbereinigt um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Im Vorjahresvergleich waren es 9,5 Prozent. Und die Unternehmen haben ihre Läger gefüllt. Die sogenannten Vorratsinvestitionen haben mit 2,2 Prozent zum Wachstum im ersten Quartal beigetragen. Dafür, dass dies nicht der Ausdruck einer unerwartete Absatzkrise ist, gibt es zwei Gründe, zum einen gab es im vierten Quartal einen ungewöhnlich großen Abbau bei den Vorratsinvestitionen, zum anderen wird man möglichen Lieferengpässen vorbeugen wollen, mit denen zurechnen ist, wenn die Nachfrage durch den sich erholenden privaten Konsum im Laufe des Jahres einen weiteren Schub bekommt.

Konsumausgaben des Staates, DE

Auch der Staat hat mit seinen Ausgaben das Wachstum gestützt. Bei einer zunehmend günstigen Haushaltslage hat er der Expansion einen zusätzlichen Impuls gegeben. Die gute Nachricht dabei ist: Es gibt einen kräftigen Anstieg der öffentlichen Investitionen. Sie lagen real um 16,7 Prozent über dem Vorquartal. Endlich wird wieder in die Infrastruktur investiert. Die Konsumausgaben des Staates sind im Quartalsvergleich um 2,1 Prozent gestiegen und haben ebenfalls den negativen Effekt des privaten Konsums abgefedert. Der wachstumsbedingte Rückgang der Defizitquote wird der öffentlichen Hand auch weiterhin den Spielraum geben gesamtwirtschaftlich stabilisierend zu wirken und die notwendigen Zukunftsinvestitionen zu tätigen.

Exporte - VGR, DE

Die Exporte lagen im ersten Quartal leicht unter denen im vierten Quartal 2006. Im Jahresvergleich sind sie aber dennoch mit 10 Prozent expandiert. Es gibt keinen Grund, dass von den Exporten auch in den nächsten Quartalen noch einmal ein Wachstumsdämpfer kommt. Im Gegenteil die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen ist hervorragend. Die Lohnstückkosten in der Industrie sind weiter im Sinkflug. Im ersten Quartal lagen sie um 15 Prozent unter dem Niveau von Anfang 2002. Auch ein zunehmend fester Euro sollte also kein Hindernis sein, dass die deutsche Wirtschaft weiter vom wachsenden Weltmarkt profitiert.

Die Unternehmen machen immer noch gute Gewinn, erweitern ihre Kapazitäten und das Wichtigste: sie steigern die Zahl ihrer Beschäftigten. Neben der Anpassung an den Mehrwertsteuerschock ist die Zunahme fester Beschäftigungsverhältnisse und der zu erwartende Anstieg der realen Einkommen der wichtigste Grund, dass sich der private Konsum wohl schon in diesem Quartal wieder stabilisiert und sich im weiteren Verlauf des Jahres zur festen Basis der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage mausert. Die Breite des Aufschwungs, die sich auf der Angebotsseite im Beschäftigungsanstieg in allen Unternehmensbereichen zeigt, wäre dann auch auf der Nachfrageseite gegeben.

Nachtrag: Auch die OECD hat die Wachstumsprognose für Deutschland heraufgesetzt. In ihrem heute veröffentlichten Economic Outlook erwartet sie jetzt 2,9 Prozent für dieses Jahr.

16 Kommentare

  1.   Kinski

    Wie soll den in diesem Land der Private Konsum anziehen? Die Löhne sinken die Energiepreise explodieren die Preise für Nahrungsmittel schiessen in die Höhe. Aber vielleicht kaufen ja die Vorstände 2 statt nur einen Mercedes SLK und geben einen Wohltätigkeitsball mehr, auf dem sie dann darüber diskutieren können, daß das Volk doch Kuchen fressen soll wenn es sich das Brot nicht mehr leisten können.
    Ach die Unternehmenssteuern sind gesunken, dann haben die Bosse mehr Geld für den Konsum und können sich auf die Schultern klopfen, wie toll doch die Welt ist und es in der Zeitung als allgemeingültige Wahrheit verkaufen.

  2.   profprom

    „Die Zukunft des Aufschwungs in Deutschland hängt am inländischen Konsum. “

    Die Erhöhung der MWSt war ein Riesenschritt um die Kauflust der Bevölkerung anzuheizen. Löhne um 3 bis 5 Euro pro Stunde heizen ebenso gewaltig den Konsum an. Ein weiterer Meilenstein zur Erhöhung der Euphorie in der Bevölkerung, war die Ankündigung im Bundestags, die Debatte um die Festlegung des Mindestlohns auf die nächsten 10 Jahre zu verschieben.

    Und Leute, wie dieser Autor, übernehmen blind diese Propaganda. Und die Zeit publiziert sie noch.
    Wer kann, sollte auswandern.

  3.   Hermann Keske

    Ist das nicht alles höchst fragwürdig? Mir kommen diese massenhaften Meldungen über irgendwelche Indexe immer vor wie ein Wettbewerb darum, wer nun die beste Kristallkugel sein eigen nennt.

    Wenn ich richtig informiert bin, befragt das ifo-Institut 7000 ausgewählte Unternehmen nach ihrer Lagebeurteilung und ihren Erwartungen für das nächste halbe Jahr. Die Fragestellung glänzt durch feine Differenzierung: Gefragt wird nach der Lage als gut, befriedigend oder schlecht, bei den Erwartungen nach günstiger, gleichbleibend oder ungünstiger.

    Und woher weiss man, wie die Befragten nun zu ihrer Einschätzung kommen? Antworten die aus dem Bauch oder haben die irgendwelche Kenntnisse, die man mitteilen könnte? Haben die Befragten ausserdem alle dieselben Begriffe? Ist „gut“ bei allen gleichermassen zu verstehen? Oder kommt es auf die Qualität der Meinungsbildung bei den Befragten gar nicht an?

    Es könnte natürlich sein, dass diese Indexe inzwischen eine sich selbst erfüllende Prognosewirkung haben, wenn die Unternehmer inzwischen an die Verlässlichkeit dieser Indexzahlen glauben und ihre unternehmerischen Entscheidungen danach ausrichten. Gibt es dazu Erkenntnisse?

    Herr Richter gibt an, dass die Unternehmen ihre Kapazitäten erweitern. Wenn das tatsächlich so ist, staunt man doch – wo wollen die Unternehmer denn den Grund für die Annahme hernehmen, dass in nächster Zeit die Nachfrage nach ihren Produkten so stark ansteigen wird, dass nicht nur die gegenwärtige Unterauslastung beseitigt, sondern sogar noch darüber hinausgehende Kapazitäten ausgelastet werden könnten?

    Gibt es wirklich Unternehmer, die nach Herrn Say verfahren wollen: Erst einmal produzieren wir kräftig, der Absatz wird sich dann schon irgendwie einstellen? Ich kann es mir einfach nicht vorstellen.

    Und vor allem kann ich nicht begreifen, was das alles mit rationalem Verhalten der Marktteilnehmer zu tun haben könnte.

  4.   Analyzer

    Keynes ist doch nicht vergessen!!

    Die lang anhaltende Angebotspolitik, die der Staat verfolgte muss endlich weichen für sinnvollere und gerechtere Massnahmen zugunsten der nicht wohlbetuchten oder Firmenbesitzenden!!
    kurzgesagt der ottonormalverbraucher!!

    Man denke da an Lohnkürzung, Verzicht auf Lohnerhöhung, Erhöhung der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung, 10€ Arztbesuch, Erhöhung der Mwst, Senkung der Lohnnebenkosten zulasten der Arbeitnehmer, Verzicht auf Rentenerhöhung + Rentenkürzung, Agenda 2010 etc….

    !!Woran es mangelt in Deutschland ist eine kräftige Binnennachfrage!! ( siehe ARTIKEL!!)

    und ich kann es nicht verstehen, na ja ich will es nicht verstehen, dass der Staat den Normalverbrauchern das Geld aus der Tasche zieht, während die Reichen( FIRMENBESITZER etc) aufgrund der Gier nach mehr Macht ( Heros, Siemensskandal…….) den Staat ausbeuten, ich meine den Staat, der mithilfe der Angebotspolitik versucht das gesamtwirtschaftliche Angebot durch Verbesserung der Produktionsbedingungen zugunsten der Unternehmen zu stärken bzw. zu verbessern.

    Wer aufgepasst hat in Sowi: Die Kritik an der Angebotspolitik ist, dass man zwar die Investitionsfähigkeit der Unternehmen erhöht, aber nicht deren Inv.bereitschaft!! aufgrund fehlender NACHFRAGE!!

    UND euch Kritiker der Staatsverschuldung (Deficit Spending) möcht ich nur sagen: Es tritt keine Belastung der zukünftigen Generationen auf, wenn die Staatsschulden im folgenden Boom nicht getilgt werden !!!! Der Staat investiert in die Erhöhung der Nachfrage!! und in langanhaltende Werte wie Bau von Autobahnen oder Schwimmbädern, Schulen………etc.
    Das ist sozial gerecht!!
    und ausserdem, glaubt mir, die Kürzung der Renten sowie verzicht auf Rentenerhöhungen+ Lohnkürzungen———>ANGEBOTSPOLITIK haben nichts mit sozialer Gerechtigkeit zu tun, denn diese baut auf Leistungs-und Teilhabegerechtigkeit auf!!

  5.   Analyzer

    Eins will ich noch hinzufügen: Es sollen Änderungen bezüglich der Beschlüsse der EZB (Europäische Zentralbank) vorgenommen werden!!!
    Aufgrund der Allgeingültigkeit der Beschlüsse der EZB auf die gesamte Eurozone können EuroLänder, die sich in einer Rezession befinden , sprich durch fehlende Nachfrage gekennzeichnet sind, sich eine defizitfinanzierte Konjunkturpolitik im Sinne von Keynes nicht leisten.

    Dies möchte ich anhand eines Beispiels verdeutlichen:

    Nehmen wir an es befindet sich die Mehrheit der EU-Länder in einer Boomphase ( starke Nachfrage, Gewinne der Unternehmen, Einstellungen von Arbeitern und nicht vergessen hohe Preise!!!!!!)

    und auf der „anderen Seite“ haben wir die Eu-Länder , die sich in einer Rezession befinden! (Das heisst : fehlende Nachfrage—–> Keine Absätze der Unternehmen–>Lohnkürzungen–>Nachfrageausfall—->Keine Einstellungen von Arbeitern….etc)

    Nun sieht die EZB, die ja für die Preisniveaustabilität verantwortlich ist , eine durchschnittliche Erhöhung der Preise, die auf die „BOOM-Länder“ zurück zu führen ist. Auf diese Erhöhung antwortet die EZB mit Erhöhung der Leitzinsen, sprich Kredite teurer für Staat + Nationalbanken, die wiederum dazu führt dass der Nachfrageausfall, den der Staat mit Deficitspending zu bekämpfen versucht sich erhöht statt bekämpft wird wegen der EZB!!!!

    Ich wünsche euch allen noch einen schönen Tag und geniesst euer Leben!!!!!

  6.   ceg

    Hallo Analyzer,
    das Thema „deficit spending“ können doch gerade wir Deutsche nach dem Projekt „Aufbau Ost“ endgültig als nicht praktikabel aus unserem Werkzeugkasten streichen.

    Hallo Herr Keske,
    in Teilen stimme ich Ihnen ja zu, möchte aber auch daran erinnern, dass der Einäugige unter den Blinden der König ist (oder was schlagen Sie statt z.B. des Ifo-Indexes vor) und die Überschrift dieses Blogs wahrscheinlich auch nicht ganz ohne Grund „Herdentrieb“ lautet.

    ceg

  7.   Bernd

    „Ist das nicht alles höchst fragwürdig? Mir kommen diese massenhaften Meldungen über irgendwelche Indexe immer vor wie ein Wettbewerb darum, wer nun die beste Kristallkugel sein eigen nennt.“ absolut richtig! Uwe Richter ist in einem anderen Film, welchen, den wird er uns sicherlich nicht verraten. Die penetrante Gesundbeterei ist kaum verständlich, wenn man die Faktenlage aus Zeitungen, die nicht dem linken Spektrum zuzurechnen ist, nüchtern (!) betrachtet. Bitte sehen Sie einmal hier nach: http://www.deutschland-debatte.de/…/buerger-lernt-lesen/, ggf. auch in der Kategorie „Projekt 2100“.

  8.   edicius

    @h.keske
    <i>Und vor allem kann ich nicht begreifen, was das alles mit rationalem Verhalten der Marktteilnehmer zu tun haben könnte.</i>

    Wie stellen Sie sich denn ein rationales Verhalten der Marktteilnehmer vor? Entscheidungen von heute beziehen sich auf ein immer ungewisses morgen. Besonders rational kann es dabei also gar nicht zugehen. Das geringste Risiko geht daher der Herdentrieb-Folger – auch wenn’s schief geht kann er sich damit rausreden, dass es ja die meisten so gemacht, so gedacht haben. Daher rührt wohl auch letztlich die Beliebtheit dieser „Stimmungs-Statistiken“: gegenseitige Absicherung bei der Beurteilung der Lage.
    Dass das letztlich auf eine Münchhauseniade (a la sich am eigenen Schopf aus dem Wasser ziehen) hinausläuft, sollte eigentlich allen klar sein. Wenn man sich aber ansieht, welche Wichtigkeit diesen Elaboraten häufig zugemessen wird und wie wichtigtuerisch sie oft kommentiert und analysiert werden, dann kann man schon den Verdacht haben, dass die Teilnehmer dieses Spiels es selber nicht wirklich verstehen…

    Gruß Edicius

  9.   Hermann Keske

    @ ceg # 6

    Natürlich ist der Einäugige unter den Blinden König, jedenfalls dann, wenn es auf das Sehen ankommt. Aber ich denke, die Welt ist voll von Zweiäugigen, und deshalb frage ich mich, warum wir uns mit den Halbblinden überhaupt beschäftigen.

    Ich habe keinen Alternativvorschlag für den Ifo-Index. Dazu müsste ich auch erst wissen, wozu man den überhaupt braucht. Die Frage stelle ich mir auch beim Sachverständigenrat und seinen Prognosen. Die einzige Erkenntnis, die uns die Sachverständigenprognosen geben können, ist doch nach den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte, dass deren Schätzungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das reale Ergebnis verfehlen werden. Sie geben uns sozusagen eine umgekehrte Gewissheit: Das, was sie voraussagen, wird nicht eintreffen.

    Daran schliesst sich die nächste Frage: Warum bezahlen wir diesen Schrott?

    Ich habe keine Ahnung davon, wie man die Wetterentwicklung voraussehen kann. Trotzdem komme ich auf eine hohe Trefferquote, indem ich für den folgenden Tag immer nur dasselbe Wetter voraussage, wie wir es heute haben. Die Trefferquote liegt bei fast 66 %. Das ist viel besser als bei unseren Ökonomen von der Politikfront – und wahnsinnig viel billiger.

    Ansonsten bin ich in meinem Leben bisher immer ohne Kristallkugel ausgekommen. Die meisten Unternehmer vermutlich auch. Jedenfalls hat es schon viele erfolgreiche Unternehmer gegeben, als es noch keine hochbezahlten Kaffeesatzleser gab. Und das ist vermutlich immer noch so. Das Argument, eine falsche Prognose sei immer noch besser als gar keine, will mir einfach nicht einleuchten.

  10.   edicius

    @keske
    <i>Das Argument, eine falsche Prognose sei immer noch besser als gar keine, will mir einfach nicht einleuchten.</i>
    Wenn es um das Wetter ginge, wäre das auch gar nicht einleuchtend. Aber hier geht’s um Wirtschaft. Der Sinn dieser Prognosen besteht ja darin, den Handelnden Entscheidungshilfen zu geben. Aus den Folgen dieser Entscheidungen ergibt sich dann, ob die Prognose eintreffen wird oder nicht. Das ist halt der Unterschied zum Wetter. Es ist ein reflexives System. Das Wetter hängt nicht von unseren Erwartungen ab, die wirtschaftliche Entwicklung aber hängt sehr wesentlich davon ab.

    Gruss, Edicius

 

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