Moderne Geldtheorie (MMT): Nihil novi sub sole

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Die Modern Monetary Theory (MMT) hat in jüngster Zeit in der deutschen Presse einige Beachtung gefunden. Handelt es sich dabei doch um einen ökonomischen Ansatz, der davon ausgeht, dass eine Regierung, die sich in der eigenen Währung verschuldet, nicht zahlungsunfähig werden kann, da sie in der Lage ist, ihre Verbindlichkeiten theoretisch in beliebiger Höhe stets durch neu geschaffenes Geld zu bedienen. Fürsprecher der MMT, die ihre Wurzeln im Postkeynesianismus hat, rechtfertigen damit unter anderem exzessive Staatsausgaben, um Vollbeschäftigung zu erreichen. Dabei vernachlässigen sie aber eine Reihe theoretischer und praktischer Probleme, die mit dieser Art der Schuldenfinanzierung einhergehen, meinen Hanno Beck und Aloys Prinz. Die beiden Ökonomen werfen in der Juni-Ausgabe des Wirtschaftsdienst einen kritischen Blick auf die MMT und gehen der Frage nach, wie revolutionär sie tatsächlich ist. Weiter„Moderne Geldtheorie (MMT): Nihil novi sub sole“

 

Schuldenbremse: (k)eine gute Idee

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise vor zehn Jahren wurde in Deutschland die Schuldenbremse im Grundgesetz verankert. Tatsächlich liegt die Schuldenquote heute deutlich unter ihrem damaligen Wert. Allerdings dürfte dies weniger an der Schuldenbremse als vielmehr an dem langen Aufschwung und den dauerhaft niedrigen Zinsen liegen. Ein echter Stresstest für die Schuldenbremse steht also noch aus, sollten die Bedingungen für die öffentlichen Haushalte einmal weniger günstig sein. Ob die Schuldenbremse eher eine Investitionsbremse ist oder den „Deficit bias“ der Politiker sinnvoll einschränkt, ist zwischen Deutschlands Ökonomen bis heute strittig. Im aktuellen Zeitgespräch der Mai-Ausgabe des Wirtschaftsdienst diskutieren prominente Vertreter ihrer Zunft das Für und Wider der Fiskalregel „Schuldenbremse“ und mögliche Alternativen. Weiter„Schuldenbremse: (k)eine gute Idee“

 

Hartz IV – Reform der Reform?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Seit 2005 ist Hartz IV in Kraft. Das Gesetz sollte Leistungen der Arbeitslosenhilfe und der Sozialhilfe zusammenführen. Seitdem ist die Arbeitslosigkeit deutlich zurückgegangen. Ob dies nun vor allem an der Hartz-IV-Reform lag oder ob andere Ursachen dafür verantwortlich waren, ist strittig. Vieles spricht dafür, dass das Armutsrisiko entgegen mancher Vorurteile nicht zugenommen hat. Dennoch wird kritisiert, dass die Reform ungerecht sei, zum Teil nicht den ursprünglich angestrebten Personen zugutekomme und sich negativ auf die Dauer der Arbeitsverhältnisse auswirke. Deshalb werden verschiedene Änderungen vorgeschlagen: eine Anhebung des „Schonvermögens“, eine Senkung der Transferentzugsrate, eine Bevorzugung von vorher langjährig Beschäftigten; für das Arbeitslosengeld eine Verlängerung der Anwartschaftszeiten und der Bezugsdauer. Über die Reform der Reform diskutieren in der April-Ausgabe des Wirtschaftsdienst die Autoren des aktuellen Zeitgesprächs.
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Disruptive Digitalisierung? Kein Grund zur Panik

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Fritz Helmedag von der TU Chemnitz beschreibt in der März-Ausgabe des Wirtschaftsdienst die Transformationsprozesse des Kapitalismus. Er zeigt, dass disruptive Prozesse kein ungewöhnliches Phänomen in der Geschichte des Kapitalismus sind. Aus seiner Sicht sind die Kassandra-Rufe und die Angst vor ausufernder Arbeitslosigkeit unbegründet, sofern die Politik den digitalen Transformationsprozess sinnvoll gestaltet. Digitalisierung führt also nicht zwingend zu Massenarbeitslosigkeit. Weiter„Disruptive Digitalisierung? Kein Grund zur Panik“

 

Insolvenzregime für Euro-Staaten? Ein gefährlicher Irrweg

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Fabian Lindner vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) analysiert in der Februar-Ausgabe des Wirtschaftsdienst den Vorschlag der Euro-Finanzminister ein Insolvenzverfahren für die Mitgliedstaaten des Euro zu schaffen. Lindner hält den Vorschlag für ökonomisch falsch und politisch hoch gefährlich. Weiter„Insolvenzregime für Euro-Staaten? Ein gefährlicher Irrweg“

 

Digitalisierung verschärft Ungleichheit

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Die Digitalisierung verändert die Struktur unserer Volkswirtschaft massiv. Hagen Krämer (Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Karlsruhe) diskutiert in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst die Tendenzen zur Monopolbildung, die sich auf Märkten für digitale Güter ergeben. Außerdem analysiert er, wie sich Roboter und KI auf den Arbeitsmarkt und die Einkommensverteilung auswirken. Ist die Angst vor Jobverlusten und steigender Ungleichheit begründet? Weiter„Digitalisierung verschärft Ungleichheit“

 

Der Euro – eine Erfolgsgeschichte?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Am 1. Januar 1999 wurde der Euro als Buchgeld eingeführt. Schon ein halbes Jahr zuvor war die Europäische Zentralbank gegründet worden. Die Europäische Währungsunion hat mittlerweile einige Krisen überstanden. Probleme gab es vor allem, weil die gesetzten Rahmenbedingungen ihre Wirkung nicht (voll) entfalten konnten. Nun ist es an der Zeit, Reformen durchzuführen und Regeln und Mechanismen zu entwickeln, mit dem Ziel die Währungsunion krisenfest zu machen. Im aktuellen Zeitgespräch der Dezember-Ausgabe des Wirtschaftsdienst diskutieren Marcel Fratzscher, Alexander Kriwoluzky, Stefan Schäfer, Ulrike Neyer, Gerhard Illing und Otmar Issing die Erfolge, Probleme und Aussichten der Europäischen Währungsunion.
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Nobelpreis für Wachstums-Ökonomen

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: 2018 erhalten die US-Ökonomen William D. Nordhaus und Paul M. Romer den Nobelpreis für Wirtschaft (eigentlich Schwedischer Reichsbankpreis für Wirtschaftswissenschaften zu Ehren von Alfred Nobel). Gewürdigt wurde ihre Forschung zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum im Zusammenhang mit Klimawandel und technischem Fortschritt. Karl Aiginger, bis 2016 Leiter des renommierten Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung, setzt sich in einem Beitrag im aktuellen Wirtschaftsdienst mit dem Werk Paul M. Romers auseinander. Weiter„Nobelpreis für Wachstums-Ökonomen“

 

Der US-Dollar als Leitwährung – alternativlos?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Die Bedeutung der USA für die Weltwirtschaft nimmt schon seit längerem ab; die Bedeutung Chinas nimmt dagegen weiter zu. Dennoch erfüllt der US-Dollar noch immer die Rolle der Weltleitwährung, auch wenn dies angesichts des amerikanischen Protektionismus zunehmend kritisch hinterfragt wird. Die Zentralbanken halten ihre Währungsreserven vor allem in US-Dollar und der internationale Zahlungsverkehr und globale Finanztransaktionen werden zu großen Teilen in US-Dollar vorgenommen. Für die USA gibt es große Anreize, die Stellung des Dollar als Leitwährung zu halten und sich die damit verbundenen Vorteile zu sichern. Nicht zuletzt erleichtert die Leitwährung den USA auch die Überwachung und Durchsetzung von Sanktionen. Können andere Währungen, wie der Euro oder Chinas Renminbi, dem Dollar die Leitwährungsfunktion streitig machen? Die sechs Autoren des Zeitgesprächs der Oktober-Ausgabe des Wirtschaftsdienst gehen dieser Frage nach.
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Weniger Leistungsbilanzüberschüsse, mehr Wohlstand

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Die hohen deutschen Leistungsbilanzüberschüsse werden nicht erst seit Donald Trump scharf kritisiert. Auch die europäischen Nachbarn, der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Europäische Kommission rufen Deutschland dazu auf, Maßnahmen zu ergreifen, um diese zu reduzieren. Fabian Lindner, Sabine Stephan und Rudolf Zwiener vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) zeigen in der September-Ausgabe des Wirtschaftsdienst, wie es mit einer geeigneten Wirtschaftspolitik gelingen kann, die Außenhandelsüberschüsse abzubauen und gleichzeitig positive Effekte auf Wachstum und Beschäftigung zu erzielen und die Schuldenquote des Staates zu senken.
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