Brexit für deutschen Arbeitsmarkt zu verkraften

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Unternehmen in Deutschland sind auf unterschiedliche Weise wirtschaftlich mit dem Vereinigten Königreich verflochten und der Brexit wird sich vermutlich auf deren Personalbedarf auswirken. Gleichzeitig wird mit dem Austritt aus der EU die britische Zuwanderungspolitik restriktiver, was nicht ohne Effekte auf die Wanderungsströme von Arbeitskräften innerhalb der EU bleiben wird. Wie wirkt sich beides auf den deutschen Arbeitsmarkt aus? In der Oktober-Ausgabe des Wirtschaftsdienst analysieren Mario Bossler, Johann Fuchs und Alexander Kubis vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zusammen mit Lutz Schneider von der Hochschule Coburg die möglichen Folgen des Brexit für das Arbeitsangebot und die Arbeitsnachfrage in Deutschland.
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Mindestbesteuerung multinationaler Unternehmen in Sicht

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Ein System, um multinationale Unternehmen international effektiv zu besteuern, soll bis Ende 2020 ausverhandelt werden. Die Chancen auf einen Erfolg stehen nicht schlecht, meinen Johannes Becker und Joachim Englisch. In der September-Ausgabe des Wirtschaftsdienst skizzieren die beiden Finanzwissenschaftler aus Münster die Hintergründe und den Fortschritt der Verhandlungen und geben einen Ausblick darauf, wie das System ausgestaltet sein könnte.
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Ein Zukunftsfonds für Deutschland?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: In Zeiten wachsender Herausforderungen für die öffentlichen Haushalte, die sich aus den Zukunftsaufgaben, wie Alterssicherung, Modernisierung der Infrastruktur, ökologische Transformation oder Klimapolitik ergeben, stellt sich verstärkt die Frage nach deren Finanzierung. Mit Blick auf die Erfolgsgeschichte des norwegischen Staatsfonds wird auch in Deutschland über einen staatlichen Fonds als alternatives Finanzierungsinstrument nachgedacht, um die Bonität des deutschen Staats zu nutzen. Die Vorschläge, aus welchen Mitteln ein solcher Fonds gespeist werden soll, reichen von der öffentlichen Kreditaufnahme über Steuern bis zu privaten Beteiligungen. Im Zeitgespräch der August-Ausgabe des Wirtschaftsdienst diskutieren die Autoren die Möglichkeiten und die Zweckmäßigkeit eines Staatsfonds für Deutschland.
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Wachstum vs. Umwelt – ein unlösbarer Konflikt?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Der ersten Bericht an den Club of Rome 1972 hat eine breite öffentliche Diskussion zur Frage nach den ökologischen Grenzen des wirtschaftlichen Wachstums und damit nach möglichen Alternativen zum vorherrschenden Wirtschaftsmodell angestoßen, die bis heute andauert. Mit der Post-Wachstumsökonomie, der Gemeinwohlökonomie und dem grünen Wachstum diskutiert Thomas Döring von der Hochschule Darmstadt in der Juli-Ausgabe des Wirtschaftsdienst drei neuere wachstumskritische Ansätze, die aus unterschiedlicher Perspektive unterschiedliche Antworten auf den Zielkonflikt zwischen Wachstum und Erhalt der Umwelt finden.
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Moderne Geldtheorie (MMT): Nihil novi sub sole

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Die Modern Monetary Theory (MMT) hat in jüngster Zeit in der deutschen Presse einige Beachtung gefunden. Handelt es sich dabei doch um einen ökonomischen Ansatz, der davon ausgeht, dass eine Regierung, die sich in der eigenen Währung verschuldet, nicht zahlungsunfähig werden kann, da sie in der Lage ist, ihre Verbindlichkeiten theoretisch in beliebiger Höhe stets durch neu geschaffenes Geld zu bedienen. Fürsprecher der MMT, die ihre Wurzeln im Postkeynesianismus hat, rechtfertigen damit unter anderem exzessive Staatsausgaben, um Vollbeschäftigung zu erreichen. Dabei vernachlässigen sie aber eine Reihe theoretischer und praktischer Probleme, die mit dieser Art der Schuldenfinanzierung einhergehen, meinen Hanno Beck und Aloys Prinz. Die beiden Ökonomen werfen in der Juni-Ausgabe des Wirtschaftsdienst einen kritischen Blick auf die MMT und gehen der Frage nach, wie revolutionär sie tatsächlich ist. Weiter„Moderne Geldtheorie (MMT): Nihil novi sub sole“

 

Schuldenbremse: (k)eine gute Idee

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise vor zehn Jahren wurde in Deutschland die Schuldenbremse im Grundgesetz verankert. Tatsächlich liegt die Schuldenquote heute deutlich unter ihrem damaligen Wert. Allerdings dürfte dies weniger an der Schuldenbremse als vielmehr an dem langen Aufschwung und den dauerhaft niedrigen Zinsen liegen. Ein echter Stresstest für die Schuldenbremse steht also noch aus, sollten die Bedingungen für die öffentlichen Haushalte einmal weniger günstig sein. Ob die Schuldenbremse eher eine Investitionsbremse ist oder den „Deficit bias“ der Politiker sinnvoll einschränkt, ist zwischen Deutschlands Ökonomen bis heute strittig. Im aktuellen Zeitgespräch der Mai-Ausgabe des Wirtschaftsdienst diskutieren prominente Vertreter ihrer Zunft das Für und Wider der Fiskalregel „Schuldenbremse“ und mögliche Alternativen. Weiter„Schuldenbremse: (k)eine gute Idee“

 

Hartz IV – Reform der Reform?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Seit 2005 ist Hartz IV in Kraft. Das Gesetz sollte Leistungen der Arbeitslosenhilfe und der Sozialhilfe zusammenführen. Seitdem ist die Arbeitslosigkeit deutlich zurückgegangen. Ob dies nun vor allem an der Hartz-IV-Reform lag oder ob andere Ursachen dafür verantwortlich waren, ist strittig. Vieles spricht dafür, dass das Armutsrisiko entgegen mancher Vorurteile nicht zugenommen hat. Dennoch wird kritisiert, dass die Reform ungerecht sei, zum Teil nicht den ursprünglich angestrebten Personen zugutekomme und sich negativ auf die Dauer der Arbeitsverhältnisse auswirke. Deshalb werden verschiedene Änderungen vorgeschlagen: eine Anhebung des „Schonvermögens“, eine Senkung der Transferentzugsrate, eine Bevorzugung von vorher langjährig Beschäftigten; für das Arbeitslosengeld eine Verlängerung der Anwartschaftszeiten und der Bezugsdauer. Über die Reform der Reform diskutieren in der April-Ausgabe des Wirtschaftsdienst die Autoren des aktuellen Zeitgesprächs.
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Disruptive Digitalisierung? Kein Grund zur Panik

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Fritz Helmedag von der TU Chemnitz beschreibt in der März-Ausgabe des Wirtschaftsdienst die Transformationsprozesse des Kapitalismus. Er zeigt, dass disruptive Prozesse kein ungewöhnliches Phänomen in der Geschichte des Kapitalismus sind. Aus seiner Sicht sind die Kassandra-Rufe und die Angst vor ausufernder Arbeitslosigkeit unbegründet, sofern die Politik den digitalen Transformationsprozess sinnvoll gestaltet. Digitalisierung führt also nicht zwingend zu Massenarbeitslosigkeit. Weiter„Disruptive Digitalisierung? Kein Grund zur Panik“

 

Insolvenzregime für Euro-Staaten? Ein gefährlicher Irrweg

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Fabian Lindner vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) analysiert in der Februar-Ausgabe des Wirtschaftsdienst den Vorschlag der Euro-Finanzminister ein Insolvenzverfahren für die Mitgliedstaaten des Euro zu schaffen. Lindner hält den Vorschlag für ökonomisch falsch und politisch hoch gefährlich. Weiter„Insolvenzregime für Euro-Staaten? Ein gefährlicher Irrweg“

 

Digitalisierung verschärft Ungleichheit

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Die Digitalisierung verändert die Struktur unserer Volkswirtschaft massiv. Hagen Krämer (Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Karlsruhe) diskutiert in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst die Tendenzen zur Monopolbildung, die sich auf Märkten für digitale Güter ergeben. Außerdem analysiert er, wie sich Roboter und KI auf den Arbeitsmarkt und die Einkommensverteilung auswirken. Ist die Angst vor Jobverlusten und steigender Ungleichheit begründet? Weiter„Digitalisierung verschärft Ungleichheit“