Müssen virtuelle Währungen reguliert werden?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Bitcoin und andere virtuelle Währungen werden zunehmend wichtiger. Sie sind kein Geld, aber werden von einem größer werdenden Nutzerkreis als Zahlungsmittel und Vermögensanlage verwendet. Notenbanken und Aufsichtsbehörden haben aber Risiken identifiziert und sehen Regulierungsbedarf. Zu den Herausforderungen zählen der Verbraucherschutz und die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Welche Geldfunktionen virtuelle Währungen erfüllen, wie umfangreich der Markt ist, was bisher reguliert wurde und welche Regulierungen geplant sind, stellen Oliver Read und Karin Gräslund in einem Beitrag im aktuellen Wirtschaftsdienst dar.
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Entwurf für neues EU-Budget – (k)ein großer Wurf?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Die EU-Kommission hat ihren Vorschlag für den mehrjährigen Finanzrahmen (2021 – 2027) vorgelegt. Dieser Finanzrahmen regelt welcher Staat wie viel einzahlt, wie viel bekommt und wofür das gemeinsame EU-Budget ausgegeben wird. Gemessen an den hochfliegenden Plänen Emmanuel Macrons für eine Neugründung Europas sind im Budget eher wenige Veränderungen vorgesehen. Die Kommission hat eine vorsichtige Neugewichtung eingeleitet: weg von Agrarsubventionen und Kohäsionspolitik hin zu mehr Mitteln für Außenpolitik, Innovationsförderung und Grenzschutz. In der Juni-Ausgabe des Wirtschaftsdienst bewerten die vier Autorinnen und Autoren des aktuellen Zeitgesprächs den Vorschlag der Kommission. Weiter„Entwurf für neues EU-Budget – (k)ein großer Wurf?“

 

Macht Vollgeld das Finanzsystem stabiler?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Am 10. Juni 2018 stimmen die Schweizer über die Volksinitiative „Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank!“ (Vollgeld-Initiative) ab. Die Initiative fordert, das bestehende Buchgeld in Zahlungsverkehrskonten zu überführen, die außerhalb der Bankbilanzen verwaltet werden. So würde Geschäftsbanken die Schaffung von elektronischem Geld untersagt. Die Gewinne aus der Geldschöpfung sollen Bund, Kantonen und Bürgern zugutekommen. In der Mai-Ausgabe des Wirtschaftdienst erläutern Alexander Rathke, Jan-Egbert Sturm und Klaus Abberger von der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich, weshalb sich aus ihrer Sicht die Schwächen des gegenwärtigen Finanzsystems durch andere Instrumente zuverlässiger beheben lassen als durch die vorgeschlagene Reform. Weiter„Macht Vollgeld das Finanzsystem stabiler?“

 

Happy Birthday, Karl – Marx auch mit 200 noch aktuell?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus“, so lautet der berühmte erste Satz des Kommunistischen Manifests von 1848. Heute ist der Kommunismus in Europa Geschichte, aber gilt das auch für Karl Marx und seine Analyse des Kapitalismus. Am 5. Mai 2018 würde Karl Marx 200 Jahre alt. Diesen Umstand nimmt der Wirtschaftsdienst in seiner April-Ausgabe zum Anlass zu fragen, wie aktuell Marx noch ist. Karl Homann und Ingo Pies, Jürgen Kromphardt, Werner Plumpe sowie Bertram Schefold nehmen sich der Frage in vier Beiträgen aus unterschiedlicher Perspektive an. Weiter„Happy Birthday, Karl – Marx auch mit 200 noch aktuell?“

 

Ist das österreichische Rentensystem nachhaltig finanziert?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Der deutsche Blick auf das österreichische Rentensystem führt schnell zu einer einfachen Frage: „Warum sind die Renten in Österreich so viel höher als bei uns?“ Wie in Deutschland gab es auch in Österreich verschiedene Reformen der öffentlichen umlagefinanzierten Rentenversicherung, allerdings wurde dort am Ziel der Lebensstandardabsicherung im Alter festgehalten. Kritiker des österreichischen Systems wenden nicht zuletzt deshalb ein, dass es nicht nachhaltig zu finanzieren sei. Diesen Vorwurf entkräften Florian Blank, Camile Logeay, Erik Türk, Josef Wöss und Rudolf Zwiener in einem Beitrag in der März-Ausgabe des Wirtschaftsdienst.
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Frankreich und Deutschland als gemeinsamer Motor für Europa?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Im September hielt der französische Staatspräsident Macron eine viel beachtete Rede über die Zukunft der Europäischen Union und der Eurozone. Eine deutsche Antwort auf diese Rede war bisher kaum zu vernehmen. In der Februar-Ausgabe des Wirtschaftsdienst reflektieren Daniel Gros, Daniela Schwarzer, Wolfgang Glomb, Lars P. Feld, Wolf H. Reuter, Mustafa Yeter und Andrew Watt, das Miteinander Frankreichs und Deutschlands in der EU und in wie weit sie Impulse für ein starkes und stabiles Europa setzen können. Weiter„Frankreich und Deutschland als gemeinsamer Motor für Europa?“

 

Geplante Kapitalmarktunion – Finanzsysteme ändern sich nur langsam

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Bereits 2015 hat die Europäische Kommission eine Kapitalmarktunion gefordert. Eine weitere Vertiefung der Europäischen Union soll einen europäischen Kapital-Binnenmarkt schaffen und damit das Wachstum beschleunigen und die Arbeitslosigkeit senken. In der Januar-Ausgabe des Wirtschaftsdienst analysiert der Bankenexperte Manuel Peter die Perspektiven des europäischen Finanzsystems vor dem Hintergrund einer möglichen Kapitalmarktunion. Weiter„Geplante Kapitalmarktunion – Finanzsysteme ändern sich nur langsam“

 

Pluralismus in der Ökonomik: Lehre und Forschung auf dem Prüfstand

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Sind Lehre und Forschung in den Wirtschaftswissenschaften breit genug angelegt? Oder gibt es eine Dominanz des sogenannten Mainstreams, die den Blickwinkel der ökonomischen Disziplin derart verengt, dass sie ihrem Forschungsgegenstand weder methodisch noch in seiner ganzen Vielfalt hinreichend gerecht wird, was sich dann auch in der Praxis und der Art der wirtschaftspolitischen Beratung widerspiegelt? Tatsächlich gehört die Debatte über Pluralität seit Jahren zum Grundrauschen des ökonomischen Diskurses und im Gefolge der Finanzkrise wurde sie auch für eine breitere Öffentlichkeit hörbar geführt. Nach wie vor wird der Zustand dieser Wissenschaft höchst unterschiedlich beurteilt. In der Dezember-Ausgabe des Wirtschaftsdienst geben die Autorinnen und Autoren des aktuellen Zeitgesprächs ihre jeweilige Sicht der Dinge wieder. Weiter„Pluralismus in der Ökonomik: Lehre und Forschung auf dem Prüfstand“

 

Wirtschaftspolitische Herausforderungen für die Bundesregierung

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Die Wirtschaft brummt und die Einnahmen des Staates sprudeln. Damit ist die Ausgangslage für wirtschaftspolitische Reformen einer neuen Bundesregierung so gut wie selten zuvor. Über die Frage, welche Herausforderungen die drängendsten sind und wie ihnen zu begegnen ist, besteht jedoch keine Einigkeit. Die möglichen Handlungsfelder sind vielfältig: demografischer Wandel, Energiewende, Digitalisierung, Steuerreform, ungleiche Verteilung von Einkommen und Vermögen, Weiterentwicklung der Europäischen Union. Im aktuellen Zeitgespräch des Wirtschaftsdienst geben fünf Wirtschaftswissenschaftler ihre Einschätzungen zu den wichtigsten Herausforderungen und Handlungsempfehlungen. Weiter„Wirtschaftspolitische Herausforderungen für die Bundesregierung“

 

Zur Vertiefung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Im Mai 2017 hat die EU-Kommission ein Reflexionspapier zur Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion veröffentlicht: eine echte Finanzunion soll vollendet, eine demokratische Rechenschaftspflicht verankert und die Institutionen des Euroraums gestärkt werden. Wichtiger noch: bis 2025 ist eine stärker integrierte Wirtschafts- und Fiskalunion geplant. Willi Koll, lange Jahre Ministerialdirigent in der Grundsatzabteilung des Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministeriums, skizziert deren Konzept im aktuellen Wirtschaftsdienst und bewertet es aus makroökonomischer Sicht. Weiter„Zur Vertiefung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion“