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148. Prozesstag – Schweizer Staatsanwalt als Zeuge

 

Wieder beschäftigt sich der Strafsenat mit dem Schmuggel der Mordpistole Ceska 83, an der die Schweizer Peter-Anton G. und Hans-Ulrich M. beteiligt sein sollen. Als Zeuge ist ein Staatsanwalt geladen, der beide im Jahr 2012 befragt hatte. G. soll die Pistole bei einem Waffenhändler gekauft haben oder dafür seine Personalien zur Verfügung gestellt haben. M. brachte sie laut Anklageschrift nach Deutschland, wo sie über Mittelsmänner an das NSU-Trio gelangte. Mit der Pistole wurden neun Menschen erschossen.

Informationen aus der Verhandlung gibt es via Twitter hier. Die Berichte darüber fassen wir morgen im NSU-Medienlog zusammen.

1 Kommentar

  1.   Karl Müller

    Da wird wohl keine gerichtsfeste Klarheit mehr zum Sachverhalt zu erhalten sein, zumal die angenommenen Transportzeit skurril lang war und es sich nach wie vor um einen ausgesprochen unüblichen -umständlichen- Weg der Kurzwaffenbeschaffung gehandelt hat.

    Und im vermuteten Beschaffungszeitraum das gleiche Gerät für 1/4 des Preises in CZ oder SK fast auf jedem Markt zu haben war, wobei davon viele beim Grenzübertritt sichergestellt werden konnen, aber erfahrungsgemäß noch genug Material durchgekomme ist….

    Eben letztlich nicht nachvollziehbar, wie bei der Masse der illegalen erlaubnispflichtigen SW in Deutschland.

 

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