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149. Prozesstag – Als die Fahnder zuschlugen

 

Ende November 2011, nach der Enttarnung des NSU-Trios, durchsuchten Beamte des Bundeskriminalamts die Wohnungen der mutmaßlichen Terrorhelfer Ralf Wohlleben und André E. und nahmen sie fest. Die Ergebnisse der Durchsuchungen teilen zwei Ermittler am Dienstag mit. Was sie dort fanden, kann Rückschlüsse auf die Ideologie der Angeklagten liefern: So hatte Familie E. im Wohnzimmer eine Art Schrein für die toten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt errichtet. Eine weitere Ermittlerin berichtet von der Auswertung der Asservate.

ZEIT ONLINE berichtet aus München und fasst den Prozesstag am Abend auf diesem Blog zusammen. Informationen aus der Verhandlung gibt es via Twitter hier. Weitere Berichte stellen wir morgen im NSU-Medienlog zusammen.

1 Kommentar

  1.   Franz

    Wichtiger als der Schrein wäre doch zu klären:
    Bei Eminger fanden die Ermittler zwei Festplatten, wo auch das Bekennervideo drauf war. Woher hatte der Eminger dies bereits am 4.11.2011?
    Das BKA sagt der Eminger hätte es sich aus dem Internet am 4.11.2011 runtergeladen. Dabei brachte der Spiegel erst am 13.11.2011 Auszüge davon und ganz wurde es noch nirgendwo im Internet gesichtet.
    Und warum sagte das BKA später diese Festplatten gehören Eminger gar nicht? Wem gehören sie dann? Dem Verfassungsschutz? Will man hier einen V- Mann Eminger schützen? Deshalb auch die Löschung seiner relevanten Handydaten am 4.11.2011 wo er mit seiner Frau Susann der Feuerwehr am Zwickauer Terrorhaus beim löschen zusah und die Zschäpe deswegen nicht wegfahren konnte, wie fälschlich berichtet wurde.

 

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