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239. Prozesstag – Pläne aus dem Terror-Haus

 

Eins der Beweismittel, das Ermittler im niedergebrannten Haus des NSU in Zwickau zuhauf fanden, waren Stadtpläne. Für etliche deutsche Städte hatte das Trio Landkarten besorgt, auf denen Markierungen eingetragen waren. Sehr wahrscheinlich wertete der NSU so lohnende Ziele für Anschläge und Banküberfälle aus. Erstmals beschäftigt sich das Gericht heute systematisch mit der Planung mittels Stadtplänen. Dazu sind drei Ermittler geladen. Ausgewertet wird unter anderem ein Plan der Stadt Dassow in Mecklenburg-Vorpommern.

Ebenfalls geladen ist ein Polizist aus Jena, der die ehemalige Freundin des Mitangeklagten Ralf Wohlleben vernommen hatte. Juliane W. hatte während der Liaison Informationen an den Verfassungsschutz geliefert.

Informationen aus der Verhandlung gibt es via Twitter hier. Die Berichte darüber fassen wir morgen im NSU-Medienlog zusammen.

1 Kommentar

  1.   bx16v

    Gut das die „sehr wahrscheinlich“ zur Verbrechensplanung genutzten Stadtpläne nicht zusammen mit dem Haus niedergebrannt sind!
    Und wie so viele andere nützliche „Beweismittel“ erhalten blieben!

 

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