In der Nacht zum 14.7. wurde im Keller eines Hauses, in dem Asylsuchende untergebracht sind, ein Feuer entfacht. In Kaufbeuren-Neugablonz ist das die dritte Brandstiftung zum Nachteil Geflüchteter in diesem Jahr. Zwei Dutzend Menschen zeigten ihre Solidarität. Weiter„Dritte Brandstiftung bei Asylsuchenden in Kaufbeuren“
Am frühen Sonntagmorgen, gegen 4:15 brannte der Dachstuhl eines Gebäudes in Kaufbeuren-Neugablonz, das als Geflüchtetenunterkunft geplant war. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Damit ist dies der 26. bei Mut gegen Rechte Gewalt gelistete Brandanschlag allein in diesem Jahr. Deshalb entschlossen sich einige Antifaschisten, vor Ort ihre Solidarität zu bekunden. Weiter„Kaufbeuren: Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft“
Am Samstag wollen erneut hunderte Neonazis durch Remagen ziehen. Weil dort ein Gefangenenlager der Alliierten existierte, treffen sich einmal im Jahr Rechtsextreme in dem Ort. Zuletzt waren es mehr als 150. In diesem Jahr soll es breiten Protest gegen den Aufmarsch geben. Insgesamt sind sechs Gegenveranstaltung angekündigt. Weiter„Remagen: Neonazis planen erneut Gedenkmarsch“
Leipzig ist die gespaltene Stadt. Was schon seit Jahrzehnten im Fußball gilt, zeigt sich aktuell auch in der rechtsextremen Szene. Seit Anfang des Jahres demonstriert bereits der lokale Pegida-Ableger Legida. Unter neuem Namen geht nun ein ehemaliges Orgamitglied in die „Offensive für Deutschland“. Doch der Zuspruch bleibt überschaubar. Weiter„Rechte Umtriebe in Leipzig“
Für den 20. April hat die neonazistische Gruppe „Nügida“ einen Demonstrationszug in Nürnberg angemeldet. Das Datum ist kein Zufall, 70 Jahre nach dem Tod des Diktators Adolf Hitler wollen Rechte den Anlass nutzen, um in der einstigen „Stadt der Reichsparteitage“ durch die Straßen zu ziehen. Die Behörden prüfen ein Verbot. Weiter„Neonazis wollen an „Hitlers Geburtstag“ in Nürnberg aufmarschieren“
Demonstranten haben am Freitagmorgen die Abschiebung eines somalischen Flüchtlings vorerst verhindert, indem sie die Tür des Flüchtlingsheims „An der Petersburg“ blockierten. Die Polizei und Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zogen unverrichteter Dinge wieder ab. Sollte es erneut zu einem Abschiebungsversuch kommen, soll die Protestaktion wiederholt werden. Weiter„Osnabrücker verhindern Abschiebung von Flüchtling“
Schon 2013 wollte die Dortmunder Polizei einen Aufmarsch der Partei „Die Rechte“ in Dortmund verbieten, war damit allerdings nicht erfolgreich. In diesem Jahr soll es wieder ein Verbot geben, das allerdings um einige Gründe ergänzt wurde. „Die Rechte“ möchte dagegen klagen. Weiter„Nazi-Aufmarsch in Dortmund am 1. Mai verboten“
In Fürth (Bayern) haben heute über 2000 Menschen gegen Rechts demonstriert. Neonazis aus dem „Freien Netz Süd“ versuchen aktuell mit ihrer Tarnorganisation „Bürgerinitiative Soziales Fürth“ (BiSF) Stimmung zu machen, um ins Fürther Rathaus einzuziehen. Sie benötigen dafür knapp 400 Unterschriften. Die Nazigegner in Fürth sind täglich im Kampf gegen die BiSF im Einsatz. Weiter„Fürth: Deutliches Zeichen gegen Neonazis“
Mit zwei Protestmärschen von Würzburg und Bayreuth aus wollen Flüchtlinge in diesen Tagen nach München ziehen, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Doch der Marsch verläuft beschwerlich: Immer wieder werden die Teilnehmer von der Polizei gestoppt. Weiter„Der steinige Weg nach München“