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Nazi-Lied auf dem Abschlussball

Es könnte ein beliebiges Youtube-Video sein, wie es sie zu tausenden im Netz gibt. Unter dem Applaus von Eltern und Lehrern singen in der Stadthalle von Kirchberg in Rheinland-Pfalz Schüler ein von der Klasse ausgewählte „Abschlusslied“. Die Jungs tragen schwarze Anzüge, die Mädchen teure Abendkleider. Es ist ein festlicher Abend für die Schulgemeinschaft. Doch das Lied, dass die Klasse zum Besten gibt, stammt nicht von irgendeinem Liedermacher, sondern von der Naziband „Sleipnir“. Die Gruppe ist eine der bekanntesten Neonazibands Deutschlands. Mehrere Albenstehen wegen rassistischer Hetze auf dem Index. Weiter„Nazi-Lied auf dem Abschlussball“

 

Der Bericht danach

Der Bericht des Inlandgeheimdienstes in Thüringen für das Jahr 2011.Das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz den Verfassungsschutzbericht für 2011 vorgestellt – für das Jahr also, in dem der NSU-Terror bekannt wurde. Neben äußerst wagen Anmerkungen zu den erheblichen Pannen zeichnet sich der Bericht in einigen Abschnitten durch ungenaue oder teils lückenhafte Angaben aus. Weiter„Der Bericht danach“

 

Chauvinistische Rechte gegen ESM und Euro

Ein Mischspektrum aus marktliberalen, nationalen und verschwörungsideologischen Strömungen macht gegen Euro, ESM und EU-Politik mobil. Insbesondere in Internet verbreiten sich deren national-chauvinistischen Parolen. Dahingegen tourt die NPD aktuell erfolglos nach Vorbild der NRW-Tour von „Pro“ mit einem Lkw durch Deutschland. Für heute sind Kundgebungen in Oldenburg und Osnabrück angemeldet. Weiter„Chauvinistische Rechte gegen ESM und Euro“

 

„Rock für Deutschland“ – hunderte Neonazis feiern für ihr Deutschland

Bereits zum zehnten Mal jährte sich das rechtsextreme Festival „Rock für Deutschland“ in Gera. Seit 2003 pilgerten Jahr für Jahr teils tausende Neonazis zu dem Event. Rund 700 Rechtsextreme feierten am Samstag auf dem Bahnhofsvorplatz der ostthüringischen Stadt und stellten ihre menschenverachtende Ideologie offen zur Schau. Rund 2.000 Menschen demonstrierten gegen die Veranstaltung und zeigten, dass die braunen Besucher alles andere als erwünscht waren.

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Nordhausen als Tummelplatz der militanten Naziszenen

Vorläufige Festnahme von Roy Elbert (NPD)
Vorläufige Festnahme von Roy Elbert (NPD) am Rande der Gedenkfeier © Kai Budler

Seit der Aufdeckung der Taten rund um den „Nationalsozialistischen Untergrund“ geraten besonders die Thüringer Sicherheitsbehörden immer wieder in die Kritik. Als Antwort auf eine kleine Anfrage der Partei „Die Linke“ zum Thema „Autonome Nationalisten“ zeigte sich im Mai erneut, wie schwer sich die Behörden im Freistaat bei der Beobachtung rechtsextremer Strukturen tun. Besonders für den Bereich Nordthüringen sind die Antworten der Landesregierung äußerst lückenhaft. So heißt es in der Antwort des Innenministers schlicht: „In Nordthüringen agieren Angehörige der rechtsextremistischen Szene unter der Bezeichnung ‚Autonome Nationalisten Nordthüringen‘ vorrangig über das Internet.“ Weiter„Nordhausen als Tummelplatz der militanten Naziszenen“

 

Polizei führt NPD-Fraktion aus sächsischem Landtag

Bunter Protest gegen fragwürdige Mode, hier in Berlin-Friedrichshain © Matthias Zickrow

Mit einer gezielten Provokation hat die rechtsextreme NPD am Mittwoch im sächsischen Landtag für einen Eklat gesorgt. Die acht Abgeordneten erschienen in Kleidung der bei Neonazis beliebten Marke Thor Steinar und verstießen damit gegen Parlamentsregularien. Landtagspräsident Matthias Rößler unterbrach die Sitzung und verlangte von den Rechtsextremen, die Kleidung zu wechseln. Als diese der mehrfach geäußerten Aufforderung nicht nachkamen, schloss Rößler alle NPD-Abgeordneten für diese und drei weitere Sitzungen des Parlamentes im Juni und Juli aus. Die Rechtsextremen blieben dennoch auf ihren Sitzen und verließen den Saal erst, als Polizisten erschienen, um sie abzuführen. Weiter„Polizei führt NPD-Fraktion aus sächsischem Landtag“

 

Nazis blamieren sich in Hamburg

Statt den angekündigten 1000 kamen nur halb so viele Neonazis © Hartl

Weit über 10.000 HamburgerInnen wehrten sich am Samstag, den 02. Juni 2012, gegen den neonazistischen Aufmarsch unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“ in Wandsbek. Massive Proteste und Blockaden an der Marschroute der Neonazis konnten den Aufzug zwar nicht verhindern, dafür aber von ursprünglich 4 auf 1,5 Kilometer verkürzen. Überschattet wurden die überwiegend friedlichen Proteste von gewalttätigen Ausschreitungen. Weiter„Nazis blamieren sich in Hamburg“