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Landtag prüft Verbot des Freien Netz Süd

Gewaltbereit und gut vernetzt - Mitglieder des Freien Netz Süd bei einem Aufmarsch © Johannes Hartl

Das bayernweit agierende neonazistische Kameradschaftsnetzwerk „Freies Netz Süd“, kurz FNS, soll verboten werden. Einen entsprechenden „Dringlichkeitsantrag“, der von allen Fraktionen des Landtags gemeinsam angenommen worden war, hat die Bayern-SPD am Donnerstag, den 26. April, offiziell gestellt. Weiter„Landtag prüft Verbot des Freien Netz Süd“

 

Stadt verbietet Konzert aus Angst vor militanten Naziangriffen

Die Stadt will am "Führergeburtstag" kein Punkkonzert erlauben, um die Neonaziszene nicht zu provozieren.

Ein Punkkonzert gegen Rechtsextremismus, das für den 20. April in Brüssow (Brandenburg) angemeldet worden war, kann dort nicht stattfinden, weil Gemeinde und Amt sich nicht in der Lage sehen, für diesen Tag Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Das berichtet das Watch-Blog gegenrede.info. Weiter„Stadt verbietet Konzert aus Angst vor militanten Naziangriffen“

 

Lesetipp: Porträt von Sebastian Schmidtke

Mordrohungen und private Daten finden sich auf der Webseite des "Nationalen Widerstands Berlin"

Der Berliner Neonazi Sebastian Schmidtke gilt als umtriebigster Multifunktionär der Szene. Er hat beste Verbindungen in die militanten Milieus der Autonomen Nationalisten und ist gleichzeitig Chef des Berliner NPD-Landesverbands. Inzwischen ermittelt die Polizei  gegen ihn und zwei weitere Führungskader wegen übler Nachrede, Beleidigung, Volksverhetzung, Aufforderung zu Straftaten und Sachbeschädigung. Sie sollen Fotos und private Informationen von Politikern, Journalisten und alternativen Jugendlichen in „Feindeslisten“ im Netz veröffentlicht haben. Jetzt hat das Blog „Berlin rechtsaußen“ hat einen lesenswerten Hintergrundartikel zu Schmidtke veröffentlicht.

 

Spendenaufruf nach rassistischem Übergriff

Die betroffenen des Nazi-Überfalls benötigen dringend finanzielle Hilfe © Matthias Zickrow

Erst beschimpften sie ihn, dann prügelten sie auf ihn ein. Ende Februar wurde in Mücheln ein türkischer Imbissbetreiber und seine Lebensgefährtin vor den Augen ihrer siebenjährigen Tochter von Neonazis angegriffen und in Todesangst versetzt. Nach dem Übergriff steht die Kleinfamilie vor den Trümmern ihrer Existenz. Jetzt bittet die Mobile Opferberatung für die Betroffenen um Spenden. Weiter„Spendenaufruf nach rassistischem Übergriff“

 

Neue ZEIT ONLINE-Serie zum Thema Rechtsextremismus

Die Nazi-Szene hat sich in den vergangenen Jahren komplett gewandelt © Roland Geisheimer/attenzione

Medienberichterstattung zur Naziszene gibt es meist, wenn wieder eine besonders schwere Gewalttat, ein Anschlag oder ein rechtsextremer Wahlerfolg das Thema präsent machen. Nicht nur mit dem Störungsmelder versuchen wir deshalb kontinuierlich zu berichten, auch wenn gerade kein spektakulärer Fall bekannt wurde. Es geht um den rechtsextremen Alltag und die gesamtgesellschaftliche Entwicklung.

ZEIT ONLINE zeigt in den kommenden Wochen, wie moderner Rechtsextremismus funktioniert und wo die Grenzen zwischen Demokratie und Rechtsextremismus aufweichen. Wir zeigen, wie „Angst-Räume“ entstehen, in denen auch die Zwickauer Terroristen zu ihren brutalen Entschlüssen gelangten. Unsere Serie heißt „Neue deutsche Nazis“, weil die moderne deutsche Neonazi-Szene dynamisch ist. Sie ist vernetzt, vielfältig und einflussreich. Wir sind sicher: Das Problem Rechtsextremismus wird sich nicht von selbst lösen. Jeden Donnertstag erscheint ein neuer Artikel. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf interessante Diskussionen. Hier geht es direkt zur Serienseite.

 

Vegetarierbund setzt braune Tierschützer vor die Tür

Jährlicher Höhepunkt der rechten Szene im Kreis Ahrweiler - Aufmarsch am 19. November 2011 in Remagen © Max Bassin

Tierlieb, engagiert und aktiv in der Neonazi-Szene. In der rheinland-pfälzischen Provinzstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler haben Neonazis versucht den örtlichen Vegetarierbund (VEBU) zu unterwandern. Die Tierschützer wussten nichts vom politischen Hintergrund der drei neuen Aktivisten. Erst auf Nachfrage des Störungsmelders wurde dem Vegetarierbund bekannt, dass es sich um aktive Neonazis handelt. VEBU reagierte mit dem Rauswurf der Rechten. Weiter„Vegetarierbund setzt braune Tierschützer vor die Tür“