Es müssen ja nicht immer Afroperücke und Glitzerschlaghose sein. Funk ist eine Haltung, auch am Rhein. Nach ihrem gelobten Debüt veröffentlichen die PTTRNS nun ein sehr gelungenes zweites Album.

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Funk is dead, is alive, is back, is gone, is unablässig irgendwo inbetween, aber einfach nicht unterzukriegen. Was teilweise daran liegen könnte, dass selbst Eingeweihte nicht in der Lage wären, Funk abschließend zu definieren Weiter…
Die singende DJane Miss Kittin flottiert zwischen Amanda Lear, Donna Summer oder Kraftwerk. Ihr vielschichtiger Wavehouse klingt technoid und handgemacht zugleich.

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Wer Amanda Lear nicht kennt, ist entweder spät geboren oder früh vom Mainstream abgebogen. Wer sich an sie erinnert, muss mit offenen Ohren durch die siebziger Jahre gelaufen sein. Weiter…
Snoop Dogg kifft eindeutig zu viel. Jetzt nennt er sich Snoop Lion und glaubt, in seinem Körper lebe Bob Marley. Folglich heißt sein neues Album “Reincarnated”.

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Wer 80 Joints am Tag verkraftet, der hat auch keine Probleme, an Seelenwanderung zu glauben. Den meisten Dauerkiffern würde es wohl allerdings genügen, diese Erkenntnis den anwesenden Ko-Cannabikanten zu verkünden, während gerade Joint Nummer 81 gebaut wird. Weiter…
Auf ihrem 14. Album in 22 Jahren zeigen Motorpsycho, dass es im Rock nicht auf die exakte Reproduktion historischer Epochen ankommt. Es zählt nur die Freude, sie auszuweiden.

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Fast zehn Minuten, das muss man sich erst mal trauen im popformatierten Jetzt. Weiter…
Thomas Wesley Pentz alias Major Lazer ist ein Jäger und Sammler von Unerhörtem. Sein neues Album “Free the Universe” schwebt zwischen Electro und Dancehall.

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Thomas Wesley Pentz hat längst jenen unheimlichen Bekanntheitsgrad erreicht, der Musikproduzenten für Werbetreibende interessant macht. Und so pries er bereits vor Jahren in einem TV-Spot die Vorzüge eines Smartphones Weiter…
Es gibt wohl Schlimmeres, als mit Cat Stevens verglichen zu werden. Sam Beam alias Iron & Wine begrüßt mit seinem neuen Album gut gelaunt den Frühling.

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Muss sich Sam Beam Gedanken machen? Die Musik, die er als Iron & Wine herausbringt, wird immer öfter verglichen mit Protagonisten der Popmusikgeschichte, die einen, sagen wir mal, nicht ganz unumstrittenen Ruf genießen. Weiter…
Obacht, wenn der Tyrann mit der Snilepisk knallt! Die norwegische Truppe Kvelertak lässt den Black Metal auflodern, wie es lange nicht mehr zu erleben war.

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Das Cover hat in der Redaktion einige Verwirrung ausgelöst. Die kunstbeflissenen Kollegen waren sich uneins, ob die nackte Frau inmitten von Tauben und Narzissen Weiter…
Zum 25. Geburtstag schenkt sich die alte Grunge-Band Mudhoney ein neues Album. Klingt wie immer, so rotzig, wie es in dem Genre eben möglich ist. Großartig.

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Drei Sekunden, und leise kommt eine Ahnung auf. Dreißig mehr, und die Ahnung wächst zur Gewissheit. Drei Minuten, und alles erscheint fast wie früher. Dreißig weitere, und nichts ist, wie es war. Weiter…
Tyler, The Creator könnte einer der großen Rapper seiner Generation werden. Sein drittes Album “Wolf” zeigt den Weg, schöpft aber noch nicht alle Möglichkeiten aus.

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Ein junger Mann beißt in eine Kakerlake, übergibt sich, reißt sich das Hemd von der Brust und erhängt sich. Mit dieser Szene betrat Tyler, The Creator vor zwei Jahren die Weltbühne. Weiter…
Die kanadische Band Suuns hat das passende Album zur Überhitzung des Spätkapitalismus. “Images du Futur” gibt Verbitterung und Zuversicht eine musikalische Form.

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Eine Mischung aus Frustration und Erregung prägt unsere Gegenwart. Nennen wir das Gefühl Frustregung. Alles soll wachsen, schneller werden, immer verfügbar sein. Die Zeit fürs Wesentliche verdampft Weiter…