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225. Prozesstag – Zschäpes Taxifahrer sagt aus

 

Am Mittwoch, den 2. September, kehrt der NSU-Prozess aus der einmonatigen Sommerpause zurück. Die Prozesswoche beginnt mit zwei Zeugen. Der erste ist ein Taxifahrer, der Beate Zschäpe Mitte Juni 2011 chauffiert hatte. Bei der Polizei hatte er ausgesagt, sie vom Versteck des Trios in der Zwickauer Frühlingsstraße zum Bahnhof gefahren zu haben. An einem anderen Tag sei Uwe Böhnhardt sein Fahrgast gewesen. Danach tritt der Neonazi-Aussteiger Kay S. in den Zeugenstand. Es ist sein dritter Termin in München. Bei den vorigen Vernehmungen hatte er Zschäpe und den Mitangeklagten Ralf Wohlleben belastet.

Das Augenmerk vieler Beobachter wird sich indes erneut auf die Anklagebank richten – und auf Zschäpes neuen Verteidiger Mathias Grasel. Fraglich ist dabei, ob er sich in der Sommerpause so weit in den Prozess einarbeiten konnte, dass er auch Zeugen befragen kann. Bisher hatte er ausschließlich namens seiner Mandantin Anträge gegen die bisherigen drei Anwälte gestellt.

Informationen aus der Verhandlung gibt es via Twitter hier. Die Berichte darüber fassen wir morgen im NSU-Medienlog zusammen.

2 Kommentare

  1.   bx16v

    Exellent!
    So ein präzises Gedächtnis des Taxifahrers!
    Kann der sich eigentlich an alle Fahrgäste erinnern die er bisher transportierte?
    Aber vielleicht ist die Tatsache das die Z. sich hat zum Bahnhof fahren lassen nun der durchschlagende Beweis für ihre Schuld?

  2.   Thomas Melber 0622

    Hatte Z. nicht auch einen Tierarzt ihres Vertrauens?

 

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