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Reise ins Bilderland

In vielen Fällen ist die Grenze zwischen Kunstwerk und Betrachter ganz klar definiert: Sicherheitsabstand und bitte nicht Anfassen! Zu groß ist die Angst vor Schäden oder Diebstahl. Ganz anders im Museum Art in Island in Manila.
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Voyeurismus im Zeitraffer

Wenn sich zwei Menschen, die aneinander Interesse haben, zu einem „DVD-Abend“ verabreden, wissen sie in der Regel, wo sie am nächsten Morgen aufwachen werden. Das ist auch der klassische Ausgangsmoment des Kurzfilms Me & You von Jack Tew, bei dem wir in einem Schlafzimmer heimlich Voyeur spielen und im Zeitraffer zusehen dürfen, wie eine Beziehung entsteht – und wieder endet. Der Clou: Alle Szenen wurden aus der Perspektive einer einzigen Überwachungskamera gedreht.
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Die Antipinkler-Initiative in St. Pauli

St. Pauli ist nicht nur eine Amüsiermeile und Partyhochburg, sondern auch ein Riesenklo. Viele Besucher erleichtern sich an Ecken und Hauswänden während ihrer Vergnügungstour. Das stinkt offenbar nicht nur den Bewohnern, sondern vor allem der gewerblich orientierten Interessengemeinschaft St. Pauli.
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Liebe kennt kein Etikett

 

„Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich“, sagte einst der Schriftsteller Hermann Hesse. Glück kann grenzenlos sein – genau wie die Liebe: Sie hat kein Geschlecht, keine Behinderung, keine Religion. Diese Botschaft transportiert anschaulich das Video des Advertising Council, einer amerikanischen Non-Profit-Organisation.

Menschen schauen auf eine Leinwand, auf der sich zwei Skelette küssen. Danach treten sie dahinter hervor – es handelt sich um zwei Frauen. Erwartet hätte der Betrachter vielleicht eine Frau und einen Mann. Das nächste Skelett-Paar tanzt vergnügt – zum Vorschein kommen zwei Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben. Es treten noch mehr Skelette auf – und sie alle verbindet: Liebe. Das am Valentinstag in Los Angeles aufgenommene Video soll dabei helfen, sich seiner eigenen Vorurteile bewusst zu werden und diese abzubauen.

Weitere Teilchen finden Sie hier. Dort werden Sie auch schnell bemerken, dass wir der Liebe einen tiefen Blick einräumen – auch wenn es manchmal etwas länger dauert.

 

Tauchfahrt in die Langsamkeit

Ein bisschen gestresst von der Woche? Dann ist diese Tauchfahrt mit den beeindruckenden Zeitrafferaufnahmen des Filmemachers Sandro Bocci genau das Richtige. Der italienische Regisseur entschleunigt uns mit diesem Kurzfilm über Zeit und Raum.

In …meanwhile… zeigt er mithilfe des Zeitraffers Bewegungsabläufe in einer vermeintlich starren Welt – der Unterwasserwelt der Korallen, Schwämme und Seesterne. Wunderschön und meditativ.

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Die Kaugummibagger kommen

Eine achtlos weggeworfene Zigarette, abgebrannte Streichhölzer, ein ausgespuckter rosa Kaugummi – alles Dinge, an denen wir täglich vorbeigehen, ohne sie genauer zu beobachten. Großer Fehler! In Tiny Worlds lassen die Trickfilmprofis von Rushes schweres Gerät auf die Straßenabfälle los – sogar ein U-Boot greift an. Sehenswerte Effekte, charmant und überraschend umgesetzt.

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Gestatten Spot, der Roboter-Vierbeiner

„Keine Roboter wurden für diesen Film verletzt“ steht im Abspann dieses kurzen Videos. Der US-amerikanische Roboter-Entwickler Boston Dynamics stellt darin seine jüngste Entwicklung Spot vor.

Im Video gehen die Mitarbeiter nicht gerade zimperlich mit dem neuen Vierbeiner um: Zwischen Büro-Cubicles erhält er einen heftigen Tritt, ein anderer Mitarbeiter traktiert ihn auf dem Außengelände, beim Wettlauf hält ein Mensch locker mit dem Roboter mit. Das wirkt so, als ob sich das Unternehmen um eine Botschaft bemüht: „Seht her, wir bauen keine Kampfmaschinen mehr, sondern harmlose künstliche Intelligenz!“

Was genau die Ende 2013 von Google gekaufte Firma mit Spot vorhat, lässt sie im Dunkeln. Zuvor hatte Boston Dynamics im Auftrag des US-Militärs verschiedene Roboter entwickelt. Das Video haben inzwischen Millionen von Nutzern und Experten angeschaut. Sie grübeln über die hydraulischen Geräusche des 73 Kilogramm schweren Vierbeiners und welche anderen Details ihn auszeichnen im Vergleich zu seinen Vorgängern WildCat und LS3.

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Die perfekte Tasse Kaffee

Kaffee scheint das wunderbarste Genussgetränk der Welt zu sein – zumindest in diesem Video des New Yorker Filmemachers James Casey.
In seiner Heimatstadt machte er sich auf die Suche nach Menschen, deren Obsession dem dunklen und bitteren Bohnengetränk in all seinen vielfältigen Formen gilt.

Entstanden ist ein liebevolles Porträt über die perfekte Tasse Kaffee.

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Lichtgestalten tanzen in der Wüste

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Mit Licht lässt sich gut spielen, mit Klapperschlangen eher weniger. Doch den amerikanischen Künstler Darren Pearson zog es in die kalifornische Wüste. Raus kam er mit 1.000 Lichtgemälden, die er innerhalb eines Jahres zu einem Stop-Motion-Video zusammengefügt hat.

In Pearsons Video „Lightspeed“ wackelt eine Cowboy-Gestalt am Strand von San Francisco, ein Delfin springt durch die Wüstenlandschaft. Vor der Animation am Computer musste sich Pearson mit den Wesen der Wildnis auseinandersetzen. Im Interview erzählt der Künstler dem Magazin Petapixel von den Dreharbeiten. „Ich habe viele Nächte im Nirgendwo mit heulenden Kojoten am Horizont verbracht, während ich mit meinem LED-Licht-Gefuchtel wie ein Idiot beim Rave aussah.“

Mit seiner Lichtquelle trifft Pearson den Nerv des 21. Jahrhunderts, denn die Leuchtdioden gelten als die Lichtquelle des 21. Jahrhunderts. Einige Gestalten verdankt er auch Nobelpreisträgern. Schätzungen gehen davon aus, dass schon 2020 in Deutschland 90 Prozent des Lichts aus LEDs kommen wird. In der Wüste könnte es noch etwas länger dauern.

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