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Beratungsstelle fordert neue Untersuchung zu Todesopfern rechter Gewalt

Die  Mobile Opferberatung in Sachsen-Anhalt kritisiert die Prüfung der Tötungsverbrechen durch das Innenministerium des Landes als „Nebelkerze“. Eine „längst fällige Anerkennung des rechten Tatmotivs“ werde den Angehörigen von Todesopfern rechter Gewalt weiter verwehrt. Weiter„Beratungsstelle fordert neue Untersuchung zu Todesopfern rechter Gewalt“

 

Lebendiges Gedenken

Eine Gedenktafel erinnert an die Opfer des rassistischen Brandanschlags vom rassistisch motivierten Brandanschlages vom 17. Dezember 1988 © Johannes Hartl

Am Samstag, 17. Dezember, jährte sich der rassistische Brandanschlag auf das Habermeier-Haus in Schwandorf zum 23. Mal. Zur Erinnerung an die vier Opfer des rechtsextremistischen Attentats haben Vertreter der Stadt Schwandorf, der Kirchen und der türkisch-islamischen Kulturgemeinde eine Gedenkstunde veranstaltet. Weiter„Lebendiges Gedenken“

 

Initiative vermutet Neonazis hinter Brandanschlag auf Pfarrhaus

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum 15. Dezember einen Brandanschlag auf ein Pfarrhaus in Unterlüß im Landkreis Celle verübt. Der evangelische Gemeindepfarrer Wilfried Manneke ist seit langem für sein Engagement gegen Rechtsextremismus bekannt, die Initiative „Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus“ in der Landeskirche Hannovers vermutet Neonazis als Täter. Weiter„Initiative vermutet Neonazis hinter Brandanschlag auf Pfarrhaus“

 

Gewaltbereite Neonazis planen Aufmarsch am 1. Mai in Dortmund

Jung und gewaltbereit - "Autonome Nationalisten" 2007 bei einem Aufmarsch in Dortmund © Getty

Wie vor kurzem bekannt geworden ist, planen Neonazis für den 1. Mai 2012 unter dem Motto „Arbeitsplätze zuerst für Deutsche“ einen Aufmarsch in Dortmund. Die Polizei bestätigte, dass eine entsprechende Anmeldung vorliegt. Die Stadt gilt als Hochburg der besonders gewaltbereiten „Autonomen Nationalisten“. Am 1.Mai 2009 griffen hunderte Neonazis aus dieser Szene eine DGB-Demonstration brutal an. Nur wenige Täter sind bislang verurteilt worden. Weiter„Gewaltbereite Neonazis planen Aufmarsch am 1. Mai in Dortmund“

 

Schießtraining für die „Kameraden“ – das militante Nazinetzwerk

Vergangene Woche beschlagnahmte die Polizei in Bremen dutzende Waffen von NPD- und DVU-Mitgliedern © Polizei Bremen

Bei der Suche nach Unterstützern und Helfern der Naziterrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ tauchen immer mehr Hinweise auf bewaffnete Neonazikreise auf. Eine Spur führt zu einer paramilitärischen Übung 2009 nach Bulgarien. Auch  deutsche Neonazis nahmen dort an einem Schießtraining teil – und posierten später mit Waffen in der Hand im Internet. Weiter„Schießtraining für die „Kameraden“ – das militante Nazinetzwerk“

 

Volksverhetzung – Polizei durchsucht Büros der Nazimarke „Reconquista“

"Killerdöner" - Mit diesem T-Shirt verhöhnt die Modemarke die Opfer der Mordserie des NSU

Erst klärte die Antifa über den rechten „Reconquista“-Versand in Berlin auf. Dann durchsuchte die Polizei die Firmenadresse. Nun ist der Internetversand nicht mehr im Netz zu erreichen. Weiter„Volksverhetzung – Polizei durchsucht Büros der Nazimarke „Reconquista““

 

Schweigen gegen die rechte Gewalt

Mit einem "Silentmob" protestierten in mehreren Städten Menschen gegen Rassismus und rechte Gewalt © Max Bassin

Gegen 13 Uhr ist es so ruhig wie fast nie am Bahnhofsvorplatz der Rheinmetropole Köln. Eine bedrückende Stille erhebt sich über den stark frequentierten Platz. Passanten bleiben stehen und beobachten die vielen Menschen, wie sie schweigend mit Plakaten und Rosen auf den Domtreppen stehen und anschließend Rosen und Plakate auf dem Boden ablegen. Weiter„Schweigen gegen die rechte Gewalt“

 

Leipziger Stadtverwaltung lässt Nazitreffen gewähren – Politiker sind empört

2000 Menschen protestierten vor zwei Monaten gegen den Nazistützpunkt © Fabian Biastoch

Für kommenden Sonnabend hat der Leipziger NPD-Nachwuchs den früheren Rechtsterroristen Karl-Heinz Hoffman in seinen Treff in der Odermannstraße 8 eingeladen. Die Stadtverwaltung hätte das Nazi-Zentrum längst schließen können. Angesichts der Enthüllungen um das Zwickauer Trio fragen sich viele Messestädter, ob nicht auch die hiesige Verwaltung auf dem rechten Auge erblindet ist. Weiter„Leipziger Stadtverwaltung lässt Nazitreffen gewähren – Politiker sind empört“