Dobromila Walasek

„Nein heißt Nein“ heißt Nein

Das Amtsgericht Tiergarten hat Gina-Lisa Lohfink wegen falscher Verdächtigung zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Staatsanwaltschaft glaubte nicht, dass die 29-Jährige vergewaltigt worden war. Lohfinks "Nein" hätte sich nicht auf den Geschlechtsakt bezogen. Viele Menschen sind empört: Nein heißt schließlich Nein. Die Diskussion zum einvernehmlichen Sex wird nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA geführt, wo Vergewaltigungen an Unis Dauerthema sind. Dort hat vor kurzem eine Twitter-Nutzerin für alle, die noch immer nicht verstanden haben, wie das mit dem Nein funktioniert, eine Erklärung in sechs Tweets veröffentlicht, die sich seitdem viral verbreiten.

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Lara Malberger

Die Strandbiester gehen um!

Sie scheinen zu leben, so elegant bewegen sie sich. Aus eigenem Antrieb, wie es scheint, staksen sie durch den Sand. Geschaffen hat diese Strand-Skulpturen der Künstler Theo Jansen. Bewegt werden sie in Wahrheit durch den Wind und ein bisschen Bionik und Ingenieurwissenschaft. Seine Schöpfungen zeigt der Niederländer noch knapp zwei Wochen lang auf einer Ausstellung in San Francisco. Weiter"Die Strandbiester gehen um!"

 

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Eike Kühl

25 Jahre WWW, 25 Jahre Memes

hamsterdance

Das Internet Ende der neunziger Jahre war hart. Es war langsam, pixelig, schwer zu durchsuchen und es gab Hampton. Genau, Hampton den Hamster, den mit dem "Dibidi ba didi dou dou"-Song, der damals gemeinsam mit einem animierten Gif eines Hamsters im Netz herumgereicht wurde, bis er wirklich allen auf den Wecker ging. Hampton war ein frühes Internetphänomen, ein Meme oder Mem, wie es im Deutschen heißt.

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Ann-Kathrin Terfurth

Athen top, Berlin eher flop

Athen top, Berlin eher flop - Teilchen
Der Einfluss der Hauptstadt auf das gesamte Bruttoinlandsprodukt © Screenshot: Institut der deutschen Wirtschaft

Ohne Berlin wäre der Rest Deutschlands besser dran – wirtschaftlich zumindest. Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat den Einfluss der Hauptstadt auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines Landes berechnet. Das Ergebnis: Wenn man Berlin und seine Einwohner ausklammert, erhöht sich das durchschnittliche BIP je Einwohner für 2014 um 0,2 Prozent. Der negative Einfluss Berlins auf die wirtschaftliche Leistung Deutschlands wäre noch stärker, gäbe es den Länderfinanzausgleich und die spezielle Hauptstadtförderung des Bundes nicht.

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Tina Groll

In fast allen Ländern der Welt gibt es bezahlten Mutterschutz

In fast allen Ländern der Welt gibt es Mutterschutz
Screenshot © Washington Post

Fast alle Länder weltweit bieten eine Form von bezahltem Mutterschutz oder bezahlter Elternzeit an. Detaillierte Infografiken der Washington Post zeigen, wie selbstverständlich die Elternzeit in den meisten Staaten ist – eine gute Nachricht, die Sie in den letzten Tagen vielleicht übersehen haben.

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Tobias Dorfer

Als ein Kopfsprung noch Olympia-Standard war

 

Früher war alles schlechter. Mit dieser Grundhaltung unterscheidet sich der Sportler beispielsweise vom AfD-Anhänger, der das Gold gemeinhin in der Vergangenheit sucht und findet. Der Sportler jedoch lebt davon, dass die Zukunft höher, schneller oder zumindest weiter sein wird – und die Industrie leistet dazu in Form von High-Tech-Schuhen, atmungsaktiven Leibchen oder ausgefeilten Nahrungsergänzungsmitteln ihren Beitrag. Wie sich die sportlichen Leistungen im Laufe der vergangenen Jahrzehnte verbessert haben, zeigt Quartz in einem Video.

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Tobias Dorfer

Zeigen Sie den perfekten Olympia-Start!

Zeigen Sie den perfekten Olympia-Start!
Bloß kein Frühstart: Testen Sie Ihre Reaktionsschnelligkeit bei einem Spiel der Financial Times. © Screenshot FT.com

Sie gehören sicher auch zu den Sportfans, die sich bei Olympischen Spielen über die Frühstarter ärgern. Dem Startschuss folgt der Abbruch des Rennens, weil ein Teilnehmer etwas zu früh aus den Startblöcken gesprintet ist. Und dann: zurück auf Start. Warten. Und das Ganze wieder von vorne. Bis der nächste zu früh loslegt. Als Zuschauer am Fernseher sind Sie natürlich in einer komfortablen Lage, schließlich lastet auf Ihnen kein Druck einer ganzen Nation. Wie schwer ein guter Start ist, können Fernsehsportler nun in einem Spiel der Financial Times erleben.

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Saskia Gerhard

Zika

Mücken, die vor Mücken schützen

Ein Mückenschwarm zeigt die Zika-Gefahr
Ein Mückenschwarm leitet durch den Fragebogen zum Zika-Risiko. Screenshot Washington Post

In Südamerika haben sich Millionen Menschen mit dem Zika-Virus angesteckt, Sportler nehmen aus Angst vor dem Erreger nicht an Olympia teil und auch in den USA wächst nach ersten Infektionen die Sorge. Mancher fragt sich daher: Sollte ich mich auch hierzulande vorsichtshalber gegen die Mücke, die das Virus überträgt, rüsten? Nun, ehe Sie viel Geld in Utensilien investieren, sollten Sie prüfen, ob Ihnen überhaupt eine Ansteckung droht. Dabei hilft eine interaktive Animation der Washington Post.

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