Ferdinand Otto

Barbie schwingt jetzt Säbel und trägt Kopftuch

Barbie schwingt jetzt Säbel und trägt Kopftuch
Die Fechterin Ibtihaj Muhammad bestreitet ihre Wettbewerbe auch mit einem Kopftuch und durfte die neue Barbie präsentieren. © Craig Barritt/Getty Images

Barbie, die Spielzeugpuppe mit den dünnen Hüften, dem Rehblick und den langen Beinen, trug lange fast ausschließlich: Minirock, Bikini, Hotpants oder Feenkleid. Im Lauf der Jahre allerdings wuchs die Garderobe: Sie kam als Ärztin, Astronautin oder Hausfrau daher. Frauenrechtlerinnen konnten sich mit der Puppe mit der Wespentaille trotzdem nur schwer anfreunden. "Barbie-Feministin", wurde zu einem Schimpfwort für Frauen, die sich emanzipiert geben, es aber nicht sind. Jetzt emanzipiert sich die Puppe ihrerseits von einem angestaubten Klischee, künftig schwingt sie auch einen Säbel und trägt Hidschab.

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Tobias Dorfer

Du willst ein Liebeslied, du kriegst ein Liebeslied

Dass Donald Trump ein Faible für "starke Führer" hat, hat er in der Vergangenheit immer wieder betont. Dem autoritären philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte bescheinigte er, einen "tollen Job" zu machen. Und wie das so ist: Wahre Freundschaft nimmt nicht nur, wahre Freundschaft gibt auch. In Fall von Trump und Duterte: ein Liebeslied.

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Tomasz Kurianowicz

Der Wettkampf um die höchsten Töne

Der Wettkampf um die hohen Töne
Die Sopranistin Audrey Luna als Leticia Maynar in der Oper "Der Würgeengel" – allerdings nicht in New York, sondern bei den Salzburger Festspielen. © Ernst Wukits/imago

Nicht nur im Sport, nein, auch in der Klassikwelt gibt es eine stille Sehnsucht nach Rekorden. Jüngstes Beispiel ist eine Performance der Sopranistin Audrey Luna an der Metropolitan Opera in New York. Das erste Mal in der Geschichte des Hauses ist es der Amerikanerin gelungen, in einer Arie des Werks "Der Würgeengel" von Thomas Adès das hohe A zu singen.

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Carly Laurence

52.564 zu viele Vorfälle, 13.203 zu viele Tote

Waffen in den USA: 13.203 zu viele Tote
Im Durchschnitt kam es in diesem Jahr bereits zu 1.168 Vorfällen mit Schusswaffen pro Woche. © Gun Violence Archive/Vox.com

Es ist wieder passiert. Ein offenbar geistig verwirrter Mann erschießt am Wochenende in der texanischen Gemeinde Sutherland Springs 26 Menschen in einer Baptistenkirche. Es ist eine Schablone, die sich über viele derartige Vorfälle in den USA legen lässt. Das verdeutlichen die Grafiken des Gun Violence Archive, die Vox aufbereitet hat. Sie zeigen, dass es in diesem Jahr bereits 52.564 Vorfälle mit Schusswaffen in den Vereinigten Staaten gegeben hat – 307 davon waren sogenannte mass shootings.

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Tobias Dorfer

Big Brother schaut nur? Schön wär’s!

Was Kameras alles aus einem Gesicht ablesen können
29 Jahre? Da liegt die Software ziemlich daneben. © Screenshot Berliner Morgenpost

Mehr als 10.000 Kameras sind allein in Berlin aufgestellt. Sie halten jede Bewegung fest, nehmen Gesichter auf, überwachen öffentlichen Raum. Mit einigen Tausend davon sind sogar Beobachtungen in Echtzeit möglich. Am S-Bahnhof Südkreuz will die Polizei testen, ob Kameras und Computer Menschen nur mit einer Aufnahme ihres Gesichtes erkennen können – egal ob sie Fahrradhelme tragen, Sonnenbrillen oder Mützen. Was Kameras bereits jetzt über uns wissen, zeigt nun das Interaktiv-Team der Berliner Morgenpost mit einer ganz besonderen Anwendung.

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Hanna Lauwitz

Das Warten auf ein Kunstwerk

"People Matching Artworks" von Stefan Draschan
People Matching Artworks © Stefan Draschan

Museen sind nicht langweilig. Museen sind nicht verstaubt. Dort finden sich nicht nur alte Sammelstücke, es lassen sich auch ganz neue Kunstwerke entdecken. Und dass dabei alles im Auge des Betrachters liegt, zeigt der österreichische Fotograf Stefan Draschan auf eindrückliche Weise.

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Hanna Lauwitz

Männer, ihr wollt Frauen besser behandeln? Fangt mit dieser Liste an!

"Danke, Schatzi!", "Na, hast du mal wieder deine Tage?", "Ich mag ja Frauen, die knien!" – kommen Ihnen diese Sprüche bekannt vor? Schon einmal im Büro vom Chef gehört? Dann haben Sie Sexismus erlebt. Die Hashtagaktion #MeToo auf Twitter zeigt gerade, wie allgegenwärtig sexistische Sprüche sind, nicht zuletzt im Arbeitsleben. Die britische Zeitung The Guardian gibt Männern nun eine Liste an die Hand, wie sie Frauen besser behandeln.

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