Tobias Dorfer

30 Chorsänger aus Baltimore verzaubern die Welt

Chorsänger wissen, wie es ist, wenn die Musik ihren Zauber entfacht. Wenn viele Menschen mit noch mehr Tönen zu einer Einheit verschmelzen, wenn sich Gänsehaut langsam ausbreitet, dann ist das nicht nur für die mehr als 3,5 Millionen Menschen vollkommenes Glück, die in Deutschland regelmäßig in einem Chor singen – sondern auch für die Zuhörer. Manchmal können diese magischen Momente sogar in einer schlecht beleuchteten Vorstadtschule entstehen, wie in der Cardinal Shehan School Baltimore.

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Der Poser aus Wermelskirchen

Er ist jung, trägt Anzug und weiß offenbar, wie man Geschäfte macht: Ein ziemlich lässig wirkender Christian Lindner ist neuerdings in einem Video zu sehen, das bereits 20 Jahre alt ist. Die RTL-Sendung Stern TV hat das Bildmaterial im Archiv gefunden. Es zeigt den FDP-Vorsitzenden als 18-jährigen Schüler und Jungunternehmer. In dem Video verrät Lindner einige Lebenstipps und erklärt, wie man "Arbeit richtig anpackt".

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Andreas Loos

Wahlkampf

NPD-Politiker sagt arabischen Hausnummern den Kampf an

Wahlkampf im saarländischen Völklingen – eigentlich ein lokales Ereignis. Wäre da nicht ein Lokalpolitiker der NPD und die Frage: Wann werden die Hausnummern in der 40.000-Seelen-Gemeinde endlich nicht mehr arabisch sein? Auf einer Wahlkampfveranstaltung führte Uwe Faust, Kreisvorsitzender der satirischen "Die Partei", mit dieser Frage den NPD-Oberbürgermeisterkandidaten Otfried Best aufs Glatteis. Der NPDler begann zu schäumen, er werde diesem Missstand ein Ende bereiten: "Da warten Sie ab, Herr Faust, bis ich Oberbürgermeister bin, da werde ich das ändern, da werden doch mal normale Zahlen drankommen."

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Tobias Dorfer

„Die Partei“ kapert 31 geschlossene Facebookgruppen von AfD-Fans

Facebook spielt für die AfD eine wichtige Rolle im Wahlkampf. Die Partei hat in dem sozialen Netzwerk mehr Fans als CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP. Auf den AfD-Seiten tauschen sich die Fans von Björn Höcke, Beatrix von Storch und Alexander Gauland über ihre Ansichten aus – vieles davon kann öffentlich verfolgt werden. Ein großer Teil dieser Diskussionen spielt sich aber im Verborgenen ab, in geschlossenen Gruppen wie "AfD-Sympathisanten" oder "Die Patrioten". Einige dieser Gruppen wurden jetzt von der Satirepartei "Die Partei" gekapert.

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Johanna Haag

Die Kollateralschäden der künstlichen Intelligenz

2011 fand Google es sinnvoller, Türken zu vernichten als Gurken. Zumindest schien es so, als die Suchmaschine auf die Anfrage, "Wie viele Gurken wurden in den letzten Tagen vernichtet?", antwortete: Meinten Sie: "Wie viele Türken wurden in den letzten Tagen vernichtet?" Eigentlich will Googles künstliche Intelligenz (KI) nur helfen, aber manchmal ist das Gegenteil von gut eben gut gemeint. Deshalb erklärt der Konzern jetzt in einem Video, warum Algorithmen mitunter zu sexistischen oder rassistischen Schlüssen kommen. Alles beginnt mit einem Gedankenspiel: Denken Sie bitte an Schuhe, bevor Sie weiterlesen. Weiter"Die Kollateralschäden der künstlichen Intelligenz"

 
Lukas Koschnitzke

Wie das US-Kriegsministerium 1943 vor Populismus warnte – und damit auch 2017 noch aktuell ist

Geschichte wiederholt sich nicht, heißt es – doch das amerikanische Kriegsministerium ging 1943 lieber auf Nummer sicher: Um den US-Bürgern die Gefahren durch Populismus und massentauglichen Rassismus aufzuzeigen, produzierte das Ministerium vor mehr als 70 Jahren einen Kurzfilm, der 1947 aufgrund seines Erfolgs ein zweites Mal veröffentlicht wurde. In dem 17-Minuten-Streifen Don't be a sucker (etwa: Sei kein Dummkopf) geht es, in frischer Erinnerung an das Nazi-Regime und den Zweiten Weltkrieg, um die Verführungskünste von Demagogen – und wie man sich gegen eine herbeigeredete Spaltung der Gesellschaft wehren sollte.

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Carly Laurence

Ranias Odyssee in die Ungewissheit

 

Sie sei nicht diesen langen Weg gegangen, um sich so unmenschlich behandeln zu lassen, schreit Rania Mustafa Ali in die Kamera, während ihre Augen wegen des Reizgases tränen und brennen. Rania sucht Frieden. Ihren Weg auf der Suche nach ebendiesem filmt sie mit einer Kamera. Der britische Guardian hat die Reise der Syrerin nach Österreich nun in einem eindrücklichen Video aufbereitet.

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