Schlagstock & Sturmhaube

Was ich letztens bei tagesspiegel.de gelesen habe, fand ich schon mehr als erschreckend. „Neonazis im Partykiez“ heisst der Artikel und beschreibt u.a. das immer mehr Rechte – meist nicht mehr aufgrund der typischen Insignien als solche zu erkennen – auch in eher für ihre alternative Szene und Familien bekannten Vierteln in Berlin, wie Prenzlauer Berg oder Friedrichshain, auf Opfersuche gehen. Weiter„Schlagstock & Sturmhaube“

 

Tønsberg macht zu, Tønsberg macht auf

Es klang auch fast zu schön:

„Bisher gab es einen Tønsberg-Laden im Berlin-Carré an der Karl-Liebknecht-Straße. Doch der Eigentümer des Einkaufszentrums, die Wohnungsbaugesellschaft Mitte, hatte nach zahlreichen Protesten den Mietvertrag bereits im Sommer gekündigt – zum 31. Januar.“

Dem Laden der rechtsextremen Marke Thor Steinar wird endlich ihr Laden gekündigt, nach „zahlreichen Protesten“. Und jetzt macht er einfach wieder auf.

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Hilfe!

Ich hatte immer Angst vor Nazis. Ich brauchte im aufgeklärten West-Berlin nicht viel befürchten, aber trotzdem habe ich die Entwicklung im Berliner Umland und dem Rest der neuen Bundesländer immer mit einer Mischung aus Ekel und Zukunftsangst verfolgt. Ein Spruch der Rechten hat mich dabei immer sehr beschäftigt, Wahlplakate mit dem Slogan „Kriminelle Ausländer raus“.

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Mit der Tora nach Rostock

Alexej ist 27 Jahre alt und orthodoxer Jude. Mit 15 Jahren zog er mit seinen Eltern aus Weißrussland nach Deutschland. Mittlerweile arbeitet er neben seinem Studium für die Lauder Foundation. Gegründet von Ronald S. Lauder, Sohn von Kosmetikmagnatin Estée Lauder, hat es sich die amerikanische Organisation zur Aufgabe gemacht junge Juden in Deutschland und Osteuropa über jüdische Geschichte und ihre Identität aufzuklären. Weiter„Mit der Tora nach Rostock“

 

Nazi-Konzerte: 1,2,3… viele?!?

Regelmäßig hat die Linksfraktion im Bundestag angefragt, wie viele rechtsextreme Konzerte es gegeben hat und wo diese stattgefunden haben. Hinsichtlich der regionalen Verteilung wollte die Bundesregierung zunächst keine Auskunft geben, da die rechtsextremistische Szene daraus „Rückschlüsse auf den Erkenntnisstand der Sicherheitsbehörden ziehen könnte“. Auf Nachfrage konnte sich die Regierung dann aber doch dazu durchringen, für 2006 die Verteilung auf Länderebene preiszugeben. Denn in den einzelnen Länder-Verfassungsschutzberichten lassen sich diese Angaben sowieso nachlesen. Allerdings stimmen die Angaben der Bundesregierung nicht mit denen aus den Ländern überein. Einige Beispiele. Weiter„Nazi-Konzerte: 1,2,3… viele?!?“

 

Der neue Mainstream: Sahneschnittchen-Rassismus

Berlin-Lichtenberg ist ein Kiez, in dem man morgens beim Brötchenholen von Spätheimkehrern aus der Kneipe schon mal mit einem markigen „Sieg Heil“ gegrüßt wird. Zumindest erging es mir eines Sonntags so. Für den Nachmittag hatte sich Besuch aus Thüringen angekündigt. Also kaufte ich nicht nur ein paar Brötchen, sondern auch ein wenig Kuchen. Weiter„Der neue Mainstream: Sahneschnittchen-Rassismus“