Hemmt TTIP Innovationen?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Die EU-Kommission und die Bundesregierung prognostizieren der transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) nur einen bescheidenen Wachstumseffekt. Dabei ist ein Treiber des wirtschaftlichen Wachstums noch gar nicht hinreichend in die Betrachtung einbezogen worden: der technische Fortschritt oder die Innovationsfähigkeit einer Ökonomie. In der Mai-Ausgabe des Wirtschaftsdienst beleuchten Carsten Dreher und Carsten Schwäbe von der FU Berlin (Lst für Innovationsmanagement) diesen Aspekt aus der Perspektive der evolutorischen Innovationsökonomik. Weiter“Hemmt TTIP Innovationen?”

 

Rätsel der Konjunkturprognose

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Die Frühjahrsprognosen der wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstitute stehen wieder einmal bevor. Aber wie sieht es eigentlich mit dem Schicksal vergangener Prognosen aus? Roland Döhrn, Konjunktur-Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) hat in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst untersucht, wie sich die Vorhersagen für das Jahr 2015 entwickelt haben – und dies vor der Folie der vorläufigen Ergebnisse für 2015, die vom Statistischen Bundesamt Mitte Januar veröffentlicht wurden. Weiter“Rätsel der Konjunkturprognose”

 

Wie Finanzmarktregulierung die soziale Nachhaltigkeit stärken kann

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Finanzmarktregulierung wird von den Vereinten Nationen nicht etwa unter dem Thema “ökonomische Stabilität” diskutiert, sondern als Unterpunkt der Ziele zur sozialen Nachhaltigkeit angesprochen. Das ist überraschend. Wie das begründet werden kann, erläutert Christian Hecker in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst. Weiter“Wie Finanzmarktregulierung die soziale Nachhaltigkeit stärken kann”

 

Kapitaleinkommen stärker besteuern?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Vor sieben Jahren war die Besteuerung von Kapitaleinkommen gravierend geändert worden. Damals diagnostizierte Finanzminister Peer Steinbrück, dass sich Kapitaleinkommen in Deutschland zunehmend der Besteuerung entzögen und prägte den Spruch: “Lieber 25% von x als 42% von nix.“ Das war in Kurzform die politische Begründung für eine Abgeltungsteuer von 25 Prozent auf Dividenden, Zinseinkünfte und Veräußerungsgewinne, die deutlich unter dem Spitzensteuersatz von 42 Prozent lag.

Mittlerweile wird Kapitalflucht und Steuervermeidung aber immer schwieriger. Die OECD hat einen automatischen Informationsaustausch über Kapitaleinkünfte beschlossen und die EU müht sich darum Steuergestaltung zu erschweren. Daher gibt es eigentlich keinen Grund mehr, Kapital anders zu besteuern als Arbeit. Sollte die Abgeltungsteuer also abgeschafft werden? Was dafür und was dagegen spricht diskutieren Experten im Zeitgespräch der Februar-Ausgabe des Wirtschaftdienst. Weiter“Kapitaleinkommen stärker besteuern?”

 

Ist ein Wohlstands- und Nachhaltigkeitsgesetz nötig?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst:

Nachdem sich der Sachverständigenrat für Wirtschaft dagegen ausgesprochen hatte, neue wirtschaftspolitische Ziele in das alte Stabilitäts- und Wachstumsgesetz aufzunehmen, plädiert in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst Willi Koll, ehemaliger Mitarbeiter im Bundeswirtschafts- und –finanzministerium, dafür, Nachhaltigkeitsziele in das Stabilitätsgesetz (StabG) zu integrieren oder es gar durch ein entsprechendes neues Gesetz zu ersetzen. Weiter“Ist ein Wohlstands- und Nachhaltigkeitsgesetz nötig?”

 

Neue Ziele für das Stabilitätsgesetz?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Im Jahre 1967 verabschiedete die damalige von der ersten großen Koalition gebildete Bundesregierung das Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft (StabG), kurz auch Stabilitäts- (und Wachstums)gesetz genannt. Im Geiste einer globalen Nachfragesteuerung wurde es als Antwort auf die erste Wirtschaftsrezession in der Bundesrepublik geschaffen und sollte auch zukünftig dem Staat die Mittel in die Hand geben, um rasch auf Störungen des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts zu reagieren.

Knapp 50 Jahre später hat die heute regierende dritte große Koalition in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart zusammen mit dem Sachverständigenrat das StabG zu überprüfen – insbesondere auch vor dem Hintergrund inwieweit andere wirtschaftspolitische Ziele für eine nachhaltige Entwicklung berücksichtigt werden sollten.

Weiter“Neue Ziele für das Stabilitätsgesetz?”

 

Flüchtlinge integrieren!

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: In diesem Jahr kommt eine große Zahl von Flüchtlingen nach Europa und viele davon nach Deutschland. Im kommenden Jahr wird es voraussichtlich nicht anderes sein und eine gemeinsame europäische Lösung zeichnet sich bislang nicht ab. Die Debatte, welche Optionen Deutschland vor diesem Hintergrund hat, ist im vollen Gange. In der November-Ausgabe des Wirtschaftsdienst analysieren Holger Hinte, Ulf Rinne und Klaus Zimmermann vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) die Effekte und Möglichkeiten, die sich aus der Zuwanderung der Flüchtlinge für den Arbeitsmarkt ergeben. Eine Chance für Deutschland sehen sie dann, wenn die Integration von Flüchtlingen intensiviert und in ein umfassenderes Konzept für Migration eingebettet wird. Die damit verbundenen Herausforderungen gelte es anzunehmen, zumal die Bevölkerung bereit ist, Unterstützung zu leisten, und auch die Unternehmen angesichts der komfortablen wirtschaftlichen Situation hierzulande ihren Beitrag leisten können. Weiter“Flüchtlinge integrieren!”

 

Einkommensverteilung besser messen!

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Um wirtschaftspolitische Empfehlungen auszusprechen, ist eine solide Datenbasis nötig. Wer die Einkommensverteilung realistisch darstellen will, betritt ein besonders sensibles Gebiet. Wie hat sie sich in Deutschland tatsächlich entwickelt? Hat sich die Einkommenskonzentration verstärkt? Hatten Wirtschaftskrisen darauf Einfluss, und wenn ja welchen? Weiter“Einkommensverteilung besser messen!”

 

Eurozone stärker integrieren – möglich und nötig?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Eine vertiefte Integration der Europäischen Union scheint derzeit alternativlos, die Frage der Flüchtlinge, die in die EU kommen, und die nicht enden wollende Griechenlandkrise unterstreichen dies. Die Uneinigkeit der Mitgliedstaaten, wenn es um die Lösung dieser dringenden Probleme geht, vermittelt aber immer wieder ein anderes Bild – den vermeintlichen Abbau von Gemeinsamkeiten. Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt hat dagegen erst kürzlich der Präsident der Kommission, zusammen mit den Präsidenten des Rates, der Eurogruppe, des Europäischen Parlaments und der Europäischen Zentralbank, eine Reformblaupause für die Währungsunion vorgelegt. Mit dem sogenannte Juncker-Papier wollen die fünf Präsidenten den Weg weisen, auf dem eine vertiefte Wirtschafts-, Finanz- und Fiskalunion zu erreichen ist. Im Zeitgespräch der September-Ausgabe des Wirtschaftsdienst diskutieren acht Wissenschaftler (Ökonomen, Politologen und Juristen) die Vorschläge und den Stand der allgemeinen Debatte zur europäischen Integration. Weiter“Eurozone stärker integrieren – möglich und nötig?”

 

Staatsschulden – eine Belastung für künftige Generationen?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Lange Zeit hörte man aus der Wissenschaft Warnungen vor der zu hohen Staatsverschuldung, was sich schließlich auch in der Politik niederschlug: 2009 wurde die Schuldenbremse im Grundgesetz verankert.

Mittlerweile scheint sich das Blatt zu wenden. Nachdem im April eine Arbeitsgruppe um Marcel Fratzscher in ihrem Bericht “Stärkung von Investitionen in Deutschland” vor dem massiven Investitionsstau bei der Infrastruktur gewarnt hatte, haben sich Experten mit ganz unterschiedlichen Ausgangsmeinungen – wie beispielsweise Lars P. Feld und Wolfgang Streeck – auf einen Bericht zu den Staatsschulden geeinigt, der die Angelegenheit sehr differenziert betrachtet. Der Sprecher der Arbeitsgruppe, Carl-Ludwig Holtfrerich, hat diese Analyse in der August-Ausgabe des Wirtschaftsdienst zusammengefasst. Weiter“Staatsschulden – eine Belastung für künftige Generationen?”