Kapitalmarktunion – eine Gefahr für die Finanzmarktstabilität?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Der von der Finanzkrise geschwächte Bankensektor erholt sich nur zögerlich und die Kreditvergabe an Unternehmen und Haushalte kommt erst langsam wieder in Gang. Zudem hat die marktbasierte Unternehmensfinanzierung über Aktien, Risikokapital und anderes Beteiligungskapital in Europa traditionell ein geringeres Gewicht als zum Beispiel in den USA. Gleichzeitig stagniert die Investitionstätigkeit in der Europäischen Union. Um Sparern und Investoren neue Möglichkeiten zu eröffnen, hat die EU-Kommission einen Aktionsplan beschlossen, mit dem Ziel den Kapitalmarkt EU-weit besser zu integrieren. Hubert Gabrisch, ehemaliger Abteilungsleiter des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, warnt in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst vor einer Gefährdung der Finanzmarktstabilität durch die damit verbundene Absicht, die Vermischung von marktbasierten und bankbasierten Finanzierungsinstrumenten weiter zu vertiefen. Weiter„Kapitalmarktunion – eine Gefahr für die Finanzmarktstabilität?“

 

Deutscher Leistungsbilanzüberschuss – Fluch oder Segen?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für Wirtschaftspolitik 
Exklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Deutschlands Leistungsbilanzüberschuss steht international und vor allem in der Europäischen Union in der Kritik. Er übersteigt deutlich die Zielvorgaben des EU-Überwachungsverfahrens. Welche Ursachen hat die auseinanderlaufende Entwicklung der Exporte und Importe? Bietet Deutschland bessere und preisgünstigere Waren an als seine Konkurrenten? Liegt es an billigeren Importen, weil der Ölpreis gesunken ist? Oder wurden die Überschüsse binnenwirtschaftlich verursacht – durch eine zu hohe Sparquote oder zu geringe Investitionen? Das Phänomen wird von Außenhandelsexperten in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst sehr unterschiedlich interpretiert. Weiter„Deutscher Leistungsbilanzüberschuss – Fluch oder Segen?“

 

Rentenreform – mit welchem Fokus?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Der Altenquotient steigt deutlich an, das Rentenniveau sinkt. Diese Problemlage fordert die Politik heraus, entsprechend will Sozialministerin Nahles in diesem Herbst Eckpunkte einer Rentenreform vorlegen. An welchen Stellschrauben soll aber gedreht werden? Betriebliche Altersvorsorge, private oder gesetzliche Rente? Beitragsbasis erweitern, Renteneintrittsalter anheben oder staatliche Zuschüsse erhöhen? Über den richtigen Fokus einer Rentenreform diskutieren Rentenexperten in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst. Weiter„Rentenreform – mit welchem Fokus?“

 

Wie gelingt die Integration von Flüchtlingen?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für Wirtschaftspolitik 
Exklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Auf die Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt werden große Hoffnungen gesetzt. Wie kann das optimal gelingen? Welche Lehren lassen sich aus Erfahrungen in der Vergangenheit, aber auch aus anderen Ländern ziehen? In der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst destilliert Alfred Garloff, Referent im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, aus einem Überblick über unterschiedliche Studien zu dem Thema Antworten auf diese Fragen. Weiter„Wie gelingt die Integration von Flüchtlingen?“

 

Währungsunion: Viel reformiert, aber noch nicht am Ziel

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Seit Jahren befindet sich die Währungsunion im Krisenmodus und die Mitgliedsstaaten und die gemeinschaftlichen Institutionen werden nicht müde durch zahlreiche Reformmaßnahmen den fiskalischen, monetären, makroökonomischen und politischen Problemen, die zutage getreten sind, Herr zu werden. Der jüngste Fünf-Präsidenten-Bericht sieht den Reformprozess gar bis ins Jahr 2025 andauern, wobei am Ende die Union eine „felsenfeste und transparente Architektur“ haben soll. Welche Reformen wurden bislang umgesetzt, welche werden noch diskutiert und wie lassen sie sich im Hinblick auf ihre Effektivität beurteilen? In der kommenden Jubiläumsausgabe des Wirtschaftsdienst analysiert Sebastian Dullien, inwieweit die getroffenen und diskutierten Maßnahmen die Krisenursachen adressieren, und er gibt einen Ausblick, was noch zu tun bleibt. Weiter„Währungsunion: Viel reformiert, aber noch nicht am Ziel“

 

Die Dominanz der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für Wirtschaftspolitik 
Exklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik mit ihren Zielen „staatliche Haushaltskonsolidierung“, „Konzentration auf die Preisniveaustabilität“ und „Dämpfung der Lohnforderungen“ hat sich seit Anfang der 1980er Jahre als Mainstream in Wissenschaft und Politik durchgesetzt. Mit welchen Zusammenhängen argumentieren ihre Befürworter? Halten diese einer empirischen Überprüfung stand? Was ist das eigentliche Ziel der forcierten Angebotsorientierung? Diesen Fragen geht der Politikwissenschaftler Hermann Adam in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst nach. Weiter„Die Dominanz der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik“

 

EU vor der Zerreißprobe?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: „Wie sieht die Zukunft der Europäischen Union aus?“, fragt der Wirtschaftsdienst in seiner aktuellen Ausgabe fünf EU-Experten. Die einhellige Antwort ist: düster. Die Krise der EU wird an vielfältigen Uneinigkeiten sichtbar. Von einer einheitlichen solidarischen Haltung beim Umgang mit den von der Finanzkrise gebeutelten Staaten konnte nicht die Rede sein und in der Migrationskrise macht jeder Staat, was ihm aus nationalen Erwägungen opportun erscheint. Die Akzeptanz der Europäischen Union geht bei ihren Bürgern zurück und populistische Parteien versuchen, von diesem Unbehagen zu profitieren. Weiter„EU vor der Zerreißprobe?“

 

Hemmt TTIP Innovationen?

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Die EU-Kommission und die Bundesregierung prognostizieren der transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) nur einen bescheidenen Wachstumseffekt. Dabei ist ein Treiber des wirtschaftlichen Wachstums noch gar nicht hinreichend in die Betrachtung einbezogen worden: der technische Fortschritt oder die Innovationsfähigkeit einer Ökonomie. In der Mai-Ausgabe des Wirtschaftsdienst beleuchten Carsten Dreher und Carsten Schwäbe von der FU Berlin (Lst für Innovationsmanagement) diesen Aspekt aus der Perspektive der evolutorischen Innovationsökonomik. Weiter„Hemmt TTIP Innovationen?“

 

Rätsel der Konjunkturprognose

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Die Frühjahrsprognosen der wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstitute stehen wieder einmal bevor. Aber wie sieht es eigentlich mit dem Schicksal vergangener Prognosen aus? Roland Döhrn, Konjunktur-Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) hat in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst untersucht, wie sich die Vorhersagen für das Jahr 2015 entwickelt haben – und dies vor der Folie der vorläufigen Ergebnisse für 2015, die vom Statistischen Bundesamt Mitte Januar veröffentlicht wurden. Weiter„Rätsel der Konjunkturprognose“

 

Wie Finanzmarktregulierung die soziale Nachhaltigkeit stärken kann

Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für WirtschaftspolitikExklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Finanzmarktregulierung wird von den Vereinten Nationen nicht etwa unter dem Thema „ökonomische Stabilität“ diskutiert, sondern als Unterpunkt der Ziele zur sozialen Nachhaltigkeit angesprochen. Das ist überraschend. Wie das begründet werden kann, erläutert Christian Hecker in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst. Weiter„Wie Finanzmarktregulierung die soziale Nachhaltigkeit stärken kann“