Die Mordfantasien der Rechtsrockszene

Gerade haben wir über die Schweizer Neonaziband Erschiessungskommando berichtet, die in einem Lied vom Mord an der Thüringer Landtagsabgeordneten Katharina König fantasiert. Doch seit gut zwei Jahren kursiert in der deutschsprachigen, rechtsextremen Musikszene auch ein Album, auf dem zum Mord an verschiedenen Schweizerischen Prominenten aufgerufen wird. Wenig subtil nennt sich die dahinter stehende Band Mordkommando und das Album läuft unter dem Titel Schwarze Liste. Auch der Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch ist einer der Tracks gewidmet. Weiter„Die Mordfantasien der Rechtsrockszene“

 

Neonazi-Band ruft zum Mord gegen Politikerin und ihre Familie auf

Symbolbild: Waffen und gewaltaufrufe sind keine Seltenheit bei Neonazis © Neumann
Symbolbild: Waffen und Gewaltaufrufe sind keine Seltenheit bei Neonazis © Neumann

Im Netz kursiert ein Album der Schweizer Band „Erschießungskommando“, in dem die Linken-Politikerin Katharina König und ihr Vater, der Jenaer Jugendpfarrer Lothar König, mit dem Tod bedroht werden. Insider vermuten Kontakte der Band nach Thüringen. Weiter„Neonazi-Band ruft zum Mord gegen Politikerin und ihre Familie auf“

 

Keine Spur nach rechter Hetz-Aktion

Unbekannte verschandelten Ortseingangsschilder in mehreren Teilen Brandenburgs und Wahlplakate für die Landratswahl in Potsdam-Mittelmark. Fotos: privat
Unbekannte verschandelten Ortseingangsschilder in mehreren Teilen Brandenburgs und Wahlplakate für die Landratswahl in Potsdam-Mittelmark. Fotos: privat

Rechtsextremisten haben in Westbrandenburg zahlreiche fremdenfeindliche Plakate an Ortsschilder angebracht und einige Wahlplakate beschmiert, das war vor einem Monat. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse über die groß angelegte Propaganda-Aktion, doch eine Spur zu den Tätern fehlt weiter. Weiter„Keine Spur nach rechter Hetz-Aktion“

 

Der nette Hochzeitsredner von der Nazi-Partei

Hochzeit, Trauerfeier, Naziaufmarsch - Krolzig tritt überall als Redner auf. Foto: Alexander Völkel
Hochzeit, Trauerfeier, Naziaufmarsch – Krolzig tritt überall als Redner auf. Foto: Alexander Völkel

Sie möchten einen professionellen Hochzeitsredner aus der Neonazisszene buchen? In Nordrhein-Westfalen ist das jetzt möglich. Der in Bielefeld wohnende Neonazi Sascha Krolzig, führender Kader der rechtsextremen Splitterpartei „Die Rechte“, will sich beruflich neu orientieren. Nachdem ihm eine Karriere als Jurist gerichtlich verweigert wurde, will er nun unter Verwendung seines zweiten Vornamens Marcel als „Zeremonienleiter“ und Trauerredner gebucht werden. Weiter„Der nette Hochzeitsredner von der Nazi-Partei“

 

Kindsmorde in Brandenburg werden auf NSU-Bezüge geprüft

Hat der NSU also auch Kinder auf dem Gewissen? Uwe Böhnhardts DNA-Spuren wurden am Fundort der getöteten Peggy K. entdeckt. Beate Zschäpe war früher schon einmal mit Kinderpornografie in Verbindung gebracht worden. Foto: Bundeskriminalamt/dpa
Hat der NSU also auch Kinder auf dem Gewissen? Uwe Böhnhardts DNA-Spuren wurden am Fundort der getöteten Peggy K. entdeckt. Beate Zschäpe war früher schon einmal mit Kinderpornografie in Verbindung gebracht worden. Foto: Bundeskriminalamt/dpa

Hat der Nationalsozialistische Untergrund Kinder auf dem Gewissen? Nach Thüringens Polizei prüfen nun auch Brandenburger Beamte, ob es zwischen alten Fällen und dem NSU einen Zusammenhang gibt. Weiter„Kindsmorde in Brandenburg werden auf NSU-Bezüge geprüft“

 

Mörderischer „Reichsbürger“

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Erklärung der „Reichsideologie“ aus einer Broschüre der Amadeo Antonio Stiftung, Screenshot

Nach den Schüssen auf vier Polizisten durch einen „Reichsbürger“ im  fränkischen Georgensgmünd ist jetzt einer der Beamten seinen Verletzungen erlegen. Die Amadeu Antonio Stiftung kritisiert unterdessen eine Verharmlosung der „Reichsbürger“-Bewegung.  Weiter„Mörderischer „Reichsbürger““

 

5.000 Neonazis feiern ungestört in der Schweiz

5000 Neonazis feiern ungestört in der Schweiz
Hitlergruß und Nazimusik unter den Augen der Polizei

Tausende Neonazis feierten am Wochenende bei einem konspirativ organisierten Konzert in dem Schweizer Städtchen Unterwasser im Toggenburg. Die Polizei war vor Ort, griff aber nicht ein. Anwohner und Politiker sind entsetzt. Die Spur der Veranstalter führt nach Deutschland. Weiter„5.000 Neonazis feiern ungestört in der Schweiz“