Störungsmelder

Wir müssen reden. Über Nazis. Ein Blog

Polizei lässt rassistische Proteste in Dresden eskalieren

Von 25. Juli 2015 um 14:16 Uhr
140 Teilnehmer des Neonazi-Aufmarsches wollten gegen eine Unterkunft für Asylsuchende protestieren. © Theo Schneider

Symbolbild - Rassistische Anti-Asyl-Proteste

In Dresden wurde kurzfristig eine neue Zeltstadt für Flüchtlinge errichtet. Bereits vor der Anreise kam es zu extrem rechten Protesten. Die Polizei konnte die Eskalation der Proteste nicht verhindern und hatte die aggressiven Neonazis kaum im Griff. Weiter…

Kategorien: Sachsen

Neonazis zerstören Zeichen der Solidarität in Immenstadt

Von 24. Juli 2015 um 08:53 Uhr
menschlichkeit

Von Rechtsextremen zerstört: die Kunstinstallation vor dem Gemeindehaus

In der Nacht vom 21. auf den 22. Juli wurden in Immenstadt im Allgäu eine Reihe rassistisch motivierter Sachbeschädigungen begangen. Es wurden unter anderem an einer vor wenigen Tagen eröffneten Flüchtlingsunterkunft über 100 neonazistische Aufkleber verklebt, eine flüchtlingssolidarische Installation an einer evengelischen Kirche und ein Fahnenmast der örtlichen muslimischen Gemeinde zerstört. Die betroffene Gemeinde gewährte kürzlich zwei Kirchenaslyplätze. 1991 wurde in der Stadt ein Pfarrhof, in dem Flüchtlinge ungergebracht waren, angezündet. Weiter…

Kategorien: Bayern

Rechtsstaat gegen Alltagsrassismus

Von 17. Juli 2015 um 11:42 Uhr
Rechtsextreme Hetze im Netz bleibt meist ohen juristische Konsequenzen. Das soll sich jetzt endlich ändern.

Rechtsextreme Hetze im Netz bleibt meist ohne juristische Konsequenzen. Das soll sich jetzt endlich ändern.

„Das Internet ist kein rechtsfreier Raum“, diese abgedroschene Phrase ist der Lieblingsspruch konservativer Innenminister. Aber auch eine Gruppe digitaler Aktivisten hat ihn sich zum Leitmotiv gemacht – und geht damit im Internet auf Jagd nach Rassisten und Neonazis. Sind sie die modernen Nazijäger? Weiter…

Kategorien: bundesweit

Berliner AfD-Mitglied spricht erneut bei Nazihooligan-Aufmarsch

Von 16. Juli 2015 um 14:58 Uhr
Heribert Eisenhardt, AfD-Vorstandsmitglied im Kreisverband Lichtenberg, neben neonazistischen Hools bei Bärgida am 15. Juni 2015. Im nächsten Moment skandieren sie gemeinsam einen Neonazi-Slogan. (c) apabiz

Heribert Eisenhardt, AfD-Vorstandsmitglied im Kreisverband Lichtenberg, neben neonazistischen Hools bei Bärgida am 15. Juni 2015.  (c) apabiz

Beste Stimmung beim Berliner Pegida Ableger "Bärgida" am Montag, den 6. Juli 2015: Die neonazistischen Hooligans vom “Bündnis deutscher Hools” haben nach ihrem Redebeitrag und dem obligatorischen animalischem “Ahu”-Gegröhle die improvisierte Bühne verlassen. Als Übergangsmusik wird Nazi-HipHop von A3stus gespielt. Dann ist Heribert Eisenhardt an der Reihe, der statt einer Rede dieses Mal einen schrägen Cover-Song von Tina Turner vorträgt. Hätte der Berliner Landesverband der AfD Wort gehalten, hätte längst ein Parteiausschluss-verfahren gegen Eisenhardt laufen müssen. Doch beim Kreisverband Lichtenberg wird er nach wie vor als deren Vorstandsmitglied gelistet. Weiter…

Kategorien: Berlin

Hooligans planen Aufmarsch in Hamburg

Von 15. Juli 2015 um 20:27 Uhr

hamburgFür den 12. September planen rechte Hooligans einen bundesweiten Aufmarsch durch die Hamburger Innenstadt. Unter dem Motto „Tag der deutschen Patrioten“ könnte er die größte derartige Versammlung seit den Aufmärschen 2014 in Köln und Hannover werden. Die Organisatoren knüpfen sowohl an den jährlich wiederkehrenden „Tag der deutschen Zukunft“ als auch an die Hooligan-Aufmärsche an. Strippenzieher ist der langjährige und mehrfach vorbestrafte Nazikader Thorsten de Vries. Weiter…

Kategorien: Hamburg

„Lächerliche Vereinigung“ – Shirt-Händler wehrt sich gegen Pegida

Von 12. Juli 2015 um 14:08 Uhr

Spreadshirt wehrt sich gegen Pegida

"Wir haben uns aus ethischen Gründen darum entschieden, den Namen dieser lächerlichen Vereinigung nicht zu drucken." Mit diesen Worten verweigerte die Onlinedruckerei Spreadshirt einer Pegida-Anhängerin den T-Shirtdruck. Die beschwert sich in einer öffentlichen Gruppe auf Facebook und schimpft über die Firma. Doch anstatt des erhofften Shitstorms bedanken sich jetzt Pegida-Gegner im Netz per E-Mail, Twitter und Facebookposts zu Hunderten bei der Druckerei für ihr klares Statement. Weiter…

Kategorien: bundesweit

Flüchtlingsunterstützerin festgenommen

Von 11. Juli 2015 um 17:42 Uhr
60 Teilnehmer eines Putzspaziergangs entfernten rassistische Propaganda in Berlin-Hellersdorf © Florian Boillot

Immer wieder werden engagierte von Neonazis bedroht und mit absurden Begründungen angezeigt © Florian Boillot

Weil er nicht als "Nazi"bezeichnet werden will, hat der Berliner Rechtsextremist René Uttke eine Flüchtlingsunterstützerin angezeigt. Prompt nahm die Polizei die Frau fest. Sie ist Sprecherin des Vereins Hellersdorf hilft und wird seit Monaten massiv von Neonazis bedroht - zuletzt mit scharfen Patronen vor dem Ladenlokal des Vereins. Weiter…

Kategorien: Berlin

Landser-Sänger wegen Elektroschocker festgenommen

Von 9. Juli 2015 um 12:34 Uhr
Landser-Sänger wegen Elektroschocker festgenommen

Lunikoff beim "Rock für Deutschland" in Gera 2009. Foto: Infothek Dessau

Weil er einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker mit sich führte, wurde der frühere Sänger der verbotenen Naziband "Landser" am Montag in Bayern festgenommen. Wie Merkur.de berichtet, war Michael Regener (Spitzname "Lunikoff") für eine NPD-Veranstaltung aus Berlin nach Murnau gereist. Auch sein 38-jähriger Beifahrer wurde vorläufig festgenommen. Beide erwartet jetzt ein Verfahren wegen Waffenbesitzes nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz. Weiter…

Kategorien: Bayern, Berlin

Dortmunder Neonazi nach Angriff auf Journalist verurteilt

Von 6. Juli 2015 um 11:57 Uhr

Der 24-jährige Neonazi Andre P. muss sich gleich wegen vier unterschiedlicher Verfahren vor Gericht verantworten.

Der Dortmunder Neonazi Andre P. ist am Freitag in zwei verschiedenen Verfahren vor dem Amtsgericht in Dortmund zu Geldstrafen von 130 bzw. 60 Tagessätzen verurteilt worden. Insgesamt 3800 Euro Geldstrafe soll er zahlen. Weiter…

Kategorien: Nordrhein-Westfalen

[Aktualisiert]: Nürnberger Neonazis wollen vor linkem Treffpunkt aufmarschieren

Von um 10:49 Uhr
Neonazis von "Die Rechte" treten auch unter dem Namen "Nügida" auf       © Timo Müller

Neonazis von "Die Rechte" treten auch unter dem Namen "Nügida" auf © Timo Müller

Neonazis wollen am kommenden Samstag im alternativ geprägten Nürnberger Stadtteil Gostenhof eine Kundgebung gegen „Linke Gewalt“ durchführen. Die Kundgebung hat politische Brisanz, denn die Rechten wollen vor einem Treffpunkt der linken Szene aufmarschieren. Der Kundgebungsort hat sich mittlerweile geändert. Weiter…

Kategorien: Bayern