Störungsmelder

Wir müssen reden. Über Nazis. Ein Blog

BIA: Mit Pirinçci-Buch gegen „die Lüge vom Frieden“

Von 5. August 2015 um 12:29 Uhr

Die rechtsextreme „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA) hat für den 8. August eine Kundgebung unter dem Motto „Die Lüge vom Frieden“ während des Augsburger Friedensfestes angemeldet. Im letzten Jahr wurde dies von der Stadt untersagt, dieses Vorgehen aber nachträglich durch eine Verwaltungsklage als unzulässig erklärt. Damals sollten Auszüge aus Akif Pirinçci's Buch „Deutschland von Sinnen“ verlesen werden. Weiter…

Kategorien: Bayern

Die tiefbraune Szene vereint

Von 3. August 2015 um 15:30 Uhr
Karl-Heinz Statzberger (l.), ein verurteilter Rechtsterrorist, rief dazu auf, „jede Stadt und jedes Dorf zu Freital“ zu machen. © Hardy Krüger

Karl-Heinz Statzberger (l.), ein verurteilter Rechtsterrorist, rief dazu auf, „jede Stadt und jedes Dorf zu Freital“ zu machen. © Hardy Krüger

Die rechtsextreme Splitterpartei "Der III. Weg" marschiert in Zossen und Damsdorf auf. Immer deutlicher zeigt sich ihre Anziehungskraft in der zerstrittenen rechten Szene. Weiter…

Kategorien: Brandenburg

Nach Messerangriff: Neonazi Andreas Lehnert verurteilt

Von um 10:25 Uhr
Unpolitischer Gewalttäter? Andreas L. bei einem Naziaufmarsch 2014 (r. mit Fahne)

Unpolitischer Gewalttäter? Andreas L. bei einem Naziaufmarsch 2014 (r. mit Fahne)

„Ihr seid doch diese scheiß Antifas. Ich schlitze euch die Kehle durch", schrie der Angreifer. Dann ging er mit einem Kampfmesser auf eine Gruppe junger Leute aus der linken Szene los.  Knapp ein Jahr nachdem er eine Gruppe Antifaschisten in Heidelberg mit einem Kampfmesser angriff ist der Neonazi Andreas Lehnert nun verurteilt worden. Weiter…

Kategorien: Baden-Württemberg

„Refugees are welcome here“ – Trier stoppt NPD-Aufmarsch

Von um 10:20 Uhr
Diese Blockade an der Römerbrücke hinderte die NPD letzendlich am weiterkommen © Max Bassin

Diese Blockade an der Römerbrücke hinderte die NPD letztendlich am weiterkommen © Max Bassin

Das Netz lacht seit Tagen über ein unbeholfen gestaltetes Video der NPD Trier. Über die damit beworbene Demonstration lachen seit Samstag auch die Trierer. 40 Neonazis standen zeitweise bis zu 1.200 Nazigegnern gegenüber. Trier hat deutlich gezeigt: in der Stadt ist Platz für Flüchtlinge, aber keiner für Nazis. Weiter…

Kategorien: Rheinland-Pfalz

Mit Partyschlümpfen und Blockaden gegen den Naziaufmarsch in Bad Nenndorf

Von 2. August 2015 um 22:12 Uhr
Feiern gegen den Stumpfsinn in Bad Nenndorf

Mit Konfetti gegen Neonazis: Bunter Protest in Bad Nenndorf

Gerade mal 200 Neonazis waren in diesem Jahr zum 10. alljährlichen "Gedenkmarsch" in das niedersächsische Städtchen Bad Nenndorf gekommen. Wie schon in den vergangenen Jahren demonstrierten hunderte Menschen dagegen, feierten verkleidet als Schlümpfe, warfen Konfetti auf die Neonazis und beschallten deren Schweigemarsch mit lauter Partymusik. Eine Blockade des Bahnhofes, die recht ruppig von der Polizei geräumt wurde, zwang zudem den größten Teil der anreisenden Neonazis die letzten Kilometer nach Bad Nenndorf zu laufen. Weiter…

Kategorien: Niedersachsen

Erst bewusstlos geprügelt, dann verurteilt

Von 31. Juli 2015 um 13:45 Uhr
Kundgebung am Peeneufer am 8. Mai 2014 © Hans SchlechtenbergKundgebung am Peeneufer am 8. Mai 2014 © Hans Schlechtenberg

Nazi-Kundgebung am Peeneufer am 8. Mai 2014 © Hans Schlechtenberg

Am Demminer Amtsgericht ist am Dienstag der Fall eines französischen Demonstranten verhandelt worden, der bei Protesten gegen den jährlichen Nazi-“Trauermarsch“ am 8. Mai 2014 in der Kleinstadt bei seiner Festnahme verletzt worden war. Der Angeklagte wurde wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Geldstrafe von 1350 Euro verurteilt und muss die Kosten des Verfahrens tragen. Zu der „gründlichen Überprüfung des Einsatzgeschehens im Rahmen einer öffentlichen Beweisaufnahme“, die sein Verteidiger Sven Richwin aus Berlin im Mai angekündigt hatte, kam es dabei nicht. Weiter…

„Rechts und aktionsorientiert“

Von 29. Juli 2015 um 17:15 Uhr
Großen Einfluss auf die Neonazi-Szene in Brandenburg hat die Splitterpartei "Der III. Weg" - hier im April bei einer Kundgebung in Werder (Havel). © Anton Lommon

Großen Einfluss auf die Neonazi-Szene in Brandenburg hat die Splitterpartei "Der III. Weg". Auch am kommenden Wochenende will die Partei wieder im Land wie hier im April in Werder (Havel) demonstrieren. © Anton Lommon

Brandenburgs Neonazi-Szene wird wieder gewaltbereiter. Ein Rechtsextremist, der einen Brandanschlag auf ein geplantes Flüchtlingsheim in Zossen verübte, war am Überfall auf eine DGB-Kundgebung in Weimar beteiligt. Am Wochenende marschieren die Neonazis in Brandenburg wieder gegen Asyl auf. Weiter…

Kategorien: Brandenburg

Das Problem heißt Rassismus

Von um 16:41 Uhr

Teilnehmer einer NPD-Demonstration gegen eine Flüchtlingsunterkunft in Dresden © dpa

Der Anruf eines Bekannten war nur kurz „Die haben jetzt das Haus angezündet“. Mehr war nicht nötig in diesen Tagen im August 1992. Das Haus stand in Rostock-Lichtenhagen und „die“ waren ein Mob aus Neonazis, Rassisten und klatschenden Bürgern. Aus Schlagworten waren Brandsätze geworden, die den vietnamesischen Bewohnern des Sonnenblumenhauses das Leben gekostet hätten, wenn sie sich nicht selbst aus dem Haus befreit hätten. Weiter…

Kategorien: bundesweit

Heul doch, Nazi!

Von 28. Juli 2015 um 16:46 Uhr

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Am 1. August wollen Nazis zum zehnten Mal ihren alljährlichen Aufmarsch in Bad Nenndorf durchführen. Ihr Ziel in der niedersächsischen Kleinstadt ist seit dem ersten „Trauermarsch“ 2006 das sogenannte Wincklerbad, vor dem sie „alliierter Kriegsverbrechen“ gedenken wollen. In den vergangenen Jahren hatten die Nazis bereits mit immer stärker werdenden Gegenprotesten und stetig zurückgehenden Teilnehmerzahlen zu kämpfen, hinzu kommt eine breit-aufgestellte antifaschistische Initiative, die dem braunen Spuk endgültig Einhalt gebieten will und auch in diesem Jahr zum Blockieren aufruft. Weiter…

Kategorien: Niedersachsen

Rechte Gewalt und Eingriffe in die Pressefreiheit in Dresden

Von um 14:55 Uhr

Um gegen den sich manifestierenden Normalzustand rassistischer Gewalt in Deutschland zu protestieren und die Geflüchteten vor Ort zu unterstützen fanden sich vergangenen Montag etwa 2500 Demonstrierende am Bahnhof Dresden Mitte zusammen, um unter dem Motto „open your mind – stop racism“ zu demonstrieren. Am Rande und im Nachgang der Demonstration kam es erneut zu rechten Angriffen. Die Polizei reagierte kaum. Weiter…

Kategorien: Sachsen