Störungsmelder

Wir müssen reden. Über Nazis. Ein Blog

Berlin ratlos über Waffenbesitz von Neonazis

Von 9. April 2015 um 11:23 Uhr
Vergangene Woche beschlagnahmte die Polizei in Bremen dutzende Waffen von NPD- und DVU-Mitgliedern © Polizei Bremen

In anderen Städten, wie hier in Bremen, wurden dutzende Waffen von NPD- und DVU-Mitgliedern beschlagnahmt  © Polizei Bremen

Die Behörden in Berlin, allen voran Innensenator Henkel von der CDU, wissen nicht, ob und wie viele verurteilte Neonazis in Besitz von legalen Waffen sind und ob diese bei Straftaten eingesetzt wurden. Auch gibt es keinerlei Kenntnisse darüber, ob und wie viele illegale Waffen bei rechtsmotivierten Straftaten eingesetzt und wie viele Waffen bei Durchsuchungen von Rechtsextremen sichergestellt wurden. Weiter…

Kategorien: Berlin

Neonazis schlagen wieder häufiger zu

Von um 09:45 Uhr
Dortmunder Neonazis bei einer Demonstration im Dezember 2014. Foto: Felix Huesmann

Gewaltbereit und gefährlich - Neonazis bei einer Demonstration 2014 in Dortmund © Felix Huesmann

Die gewalttätigen Angriffe von Neonazis und anderen Rechtsextremen auf Flüchtlinge, Ausländer, Linke und Andersdenkende nehmen wieder zu. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. Weiter…

Kategorien: bundesweit

Neonazis wollen an „Hitlers Geburtstag“ in Nürnberg aufmarschieren

Von 8. April 2015 um 14:05 Uhr
"Nügida"-Anhänger bei einer Demonstration in Nürnberg  ©Timo Müller

"Nügida"-Anhänger bei einer Demonstration in Nürnberg ©Timo Müller

Für den 20. April hat die neonazistische Gruppe „Nügida“ einen Demonstrationszug in Nürnberg angemeldet. Das Datum ist kein Zufall, 70 Jahre nach dem Tod des Diktators Adolf Hitler wollen Rechte den Anlass nutzen, um in der einstigen „Stadt der Reichsparteitage“ durch die Straßen zu ziehen. Die Behörden prüfen ein Verbot. Weiter…

Kategorien: Bayern

Dortmund gedenkt Thomas Schulz

Von 29. März 2015 um 10:24 Uhr

Der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus gedachte in seinem Marsch der Toten durch rechte Gewalt. Symbolisch für die fünf Dortmunder Toten wurden fünf Särge getragen. Namensschilder mit den Opfern rechter Gewalt in Deutschland

Ein würdiges Gedenken an Thomas „Schmuddel“ Schulz und alle anderen Todesopfer von rechtsextremer Gewalt in Deutschland gab es am Samstag in Dortmund. Vor genau zehn Jahren war der Dortmunder Punker vom bekennenden Nazi-Skinhead Sven Kahlin im U-Bahnhof Kampstraße niedergestochen worden. Er starb später im Krankenhaus. Weiter…

Kategorien: Nordrhein-Westfalen

Nach Naziangriff – Strafbefehle gegen Demokraten

Von 27. März 2015 um 14:34 Uhr

Neonazi-Ausschreitungen überschatteten den Wahlabend in Dortmund

Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen zum Dortmunder Wahlabend, bei dem Demokraten, Antifaschisten und Neonazis aufeinander trafen, beendet: Gegen einen Neonazi will sie Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung und gegen fünf Neonazis wegen vorsätzlicher Körperverletzung (also ohne Waffe) erheben. Weiter…

Kategorien: Nordrhein-Westfalen

Farb-Attacke auf Wohnhaus von Fürther Antifaschisten

Von 26. März 2015 um 16:26 Uhr
Die Täter warfen mit blauer Farbe gefüllte Gegenstände auf die Hauswand  © Timo Müller

Die Täter warfen mit blauer Farbe gefüllte Gegenstände auf die Hauswand © Timo Müller

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist das  Haus einer Fürther Familie beschmiert worden, die sich gegen Rassismus engagiert. Seit Jahren beschädigen Neonazis das Eigentum von fränkischen Nazigegnern. Bislang konnte noch kein Täter dingfest gemacht werden. Weiter…

Kategorien: Bayern

Warum starb Thomas “Schmuddel” Schulz?

Von um 07:20 Uhr

schmuddel_sticker.inddGlatze, Springerstiefel, eine Rückentätowierung „Skinhead“ in altdeutschen Lettern – seine Gesinnung stellte Sven Kahlin gern zur Schau. So war der 17-Jährige auch am Ostermontag 2005 als Rechtsextremist erkennbar, als er gegen 18.30 Uhr gemeinsam mit einer Freundin auf dem Heimweg von einem Fußballspiel in der Dortmunder U-Bahn-Station Kampstraße auf eine Gruppe von etwa zwanzig Punks traf. Weiter…

Kategorien: Nordrhein-Westfalen

Dortmund: Nazis, Blockaden und Antifa-Gedenkdemo

Von um 07:13 Uhr
Dortmunder Neonazis bei einer Demonstration im Dezember 2014. Foto: Felix Huesmann

Dortmunder Neonazis bei einer Demonstration im Dezember 2014 © Felix Huesmann

Am kommenden Samstag wollen die Neonazis der Partei “Die Rechte” in Dortmund aufmarschieren. Auch ein Konzert der Rechtsrock-Größe “Lunikoff” ist geplant. Nachdem die Polizei Dortmund Aufmarsch und Konzert zuerst verboten hatte, wurde beides nun in der letzten Instanz gerichtlich erlaubt. Das Bündnis “Blockado” ruft zu Blockaden des Naziaufmarsches auf, gleichzeitig soll auch eine Antifademo anlässlich des zehnten Jahrestages der Tötung von Thomas Schulz durch einen Dortmunder Neonazis stattfinden. Weiter…

Kategorien: Nordrhein-Westfalen

Brauner Erlebnisfrühling in Thüringen

Von 24. März 2015 um 16:48 Uhr
01_orddruf nein zum heim

Freie Bahn für rassistische Hetze

In Thüringen intensiviert die extreme Rechte ihre rassistische Mobilmachung. Zu diesem Zweck arbeiten Neonazis spektrenübergreifend und überwinden auch interne Grabenkämpfe. Weiter…

Kategorien: Thüringen

Neonazi-Partei „Der III. Weg“ tarnt sich als Bürgerbewegung

Von 23. März 2015 um 20:14 Uhr
FNS- AktivistInnen tragen ein "Der dritte Weg" Transaprent, links Matthias Fischer ©TM

FNS- AktivistInnen tragen ein "Der dritte Weg" Transaprent, links Matthias Fischer © TM

Am 21. März veranstaltete die Neonazi-Partei „Der III. Weg“ im rheinland-pfälzischen Limburgerhof einen Infostand. Anlass dafür ist der Plan des Gemeinderates von Limburgerhof (Rhein-Pfalz-Kreis) am Ortsrand ein Containerlager für 18-25 Flüchtlinge zu errichten. Weitere Flüchtlinge sollen dezentral in dem Ort untergebracht werden. Weiter…

Kategorien: Rheinland-Pfalz