Wir müssen reden. Über Nazis. Ein Blog
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Sachsen

Dresden: Räumung des Refugee Struggle Protestcamps nach Angriffen von PEGIDA

Von 3. März 2015 um 14:03 Uhr
© Sylvio Hoffmann

© Sylvio Hoffmann

Das „Refugee Struggle Camp", das seit Samstag auf dem Dresdner Theaterplatz stand, wurde heute geräumt. Um acht Uhr morgens verkündete die Polizei, was bereits gestern angekündigt und nur eine Frage der Zeit war. Ein Gericht hat nun darüber entschieden, dass die Versammlung als Kundgebung zwar genehmigt, das Schlafen in Zelten, die Dixi-Toiletten und das Equipment für Küche, Informationstisch und weiteres jedoch abtransportiert werden müsse. Damit verschwindet ein nur kurz sichtbares Zeichen der Solidarität mit Geflüchteten, das Aktivisten als Antwort auf Pegida und staatliche Asylpolitik aufgebaut haben. Weiter…

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LEGIDA läuft wieder – Zeit für eine Bestandsaufnahme

Von 25. Februar 2015 um 11:05 Uhr
Zeitweise trennten LEGIDA und die Gegenproteste nur wenige Meter und eine Polizeikette. Mehrfach flogen Böller in die Menge der LEGIDA-Gegner.  © D. Lima

Zeitweise trennten LEGIDA und die Gegenproteste nur wenige Meter und eine Polizeikette. Mehrfach flogen Böller in die Menge der LEGIDA-Gegner. © D. Lima

Am gestrigen Montag liefen 850 LEGIDA-Teilnehmer durch Leipzig. Sie konnten trotz Blockaden durchgehend laufen. Die Beteiligung aus NPD und Kameradschaftsszene ist im Vergleich zur letzten Woche gestiegen. Dies war der fünfte LEGIDA-Aufmarsch - Zeit für eine kurze Bestandsaufnahme und Auseinandersetzung mit der Teilnehmendenstruktur, den Inhalten und der möglichen zukünftigen Ausrichtung. Weiter…

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Mit dem Strafgesetzbuch gegen NoLegida-Protest

Von 5. Februar 2015 um 14:36 Uhr
Polizeieinsatz in Leipzig © visual.change

Polizeieinsatz in Leipzig © visual.change

Die Teilnehmerzahlen sind auch beim Leipziger Pegida-Ableger mittlerweile deutlich zurückgegangen, auch hier scheinen erste Auflösungserscheinungen anzukommen. Für einige Legida-Gegner beginnt eine weitere Auseinandersetzung - die mit der Strafverfolgung. Weiter…

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Legida: Hartes Vorgehen der Polizei beim “Naziaufmarsch 2.0″

Von 31. Januar 2015 um 15:34 Uhr
Volle Unterstützung bei NoLegida © visual.change

Volle Unterstützung bei NoLegida © visual.change

Am Freitag trafen sich in Leipzig erneut Teilnehmer von „Legida“, um eine Kundgebung auf dem Augustusplatz abzuhalten - doch nur noch rund 1.700 waren gekommen. Hierbei versammelten sich neben rechten Szenegrößen und neurechten Bewegungen auch Hooligans, die zum Schutz der Versammlung dienten. Auf Seiten der Gegendemonstrationen griff die Polizei hart durch, nicht nur gegen Aktivisten, sondern auch gegen Journalisten. Weiter…

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Legida: Bedrohliche Szenarien auf Leipzigs Straßen

Von 22. Januar 2015 um 13:34 Uhr
© visual.change

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Es war ein düsteres Bild vergangenen Mittwoch, als Legida über Teile des Leipziger Rings marschierte. Die Straßen leer, weder Autos noch Straßenbahnen fuhren, die Fußwege gesäumt von Polizeiketten. Und mittendrin Legida: Überwiegend Männer, teils mit Sturmmasken vermummt, Pullover mit der Aufschrift „Hooligans gegen Salafisten“ oder „Thor Steinar“. Die Bewegung, von der immer wieder „Wir sind das Volk“-Rufe dringen, wirkt bedrohlich. Und sie ist es auch. Weiter…

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“Legida”: 30.000 in Leipzig gegen den “Pegida”-Ableger

Von 13. Januar 2015 um 17:29 Uhr
© visual.change

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Auch in Leipzig marschierte am Montag ein "Pegida"-Ableger: "Legida". Den rund 4.500 "Legida"-Anhängern standen 30.000 Gegendemonstranten gegenüber. Eine Blockade gelang dennoch nicht. Vielmehr zeigte die rechte Dresden-Kopie ihre menschenverachtende Ideologie. Weiter…

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“Legida”: Völkisch-national statt bürgerliche Mitte

Von 11. Januar 2015 um 20:54 Uhr
Auch "Legida" entwendet ihr Design von "Pegida", Screenshot Homepage

Auch "Legida" entwendet ihr Design von "Pegida", Screenshot Homepage

Während in Dresden wöchentlich tausende Menschen unter dem Namen Pegida gegen eine vermeintliche »Islamisierung des Abendlandes« demonstrieren, formiert sich auch in Leipzig ein Ableger der Bewegung. Legida bezeichnet sich auf ihrer Homepage selbst als »Bürgerbewegung patriotischer Menschen der gesellschaftlichen Mitte, denen Fremdenhass, Rassismus und Extremismus fremd sind«. Und damit sind sie zum Teil nicht einmal unglaubwürdig. Denn patriotisch sind die Bürger allemal, und auch eine Zugehörigkeit zur gesellschaftlichen Mitte verwundert nicht, angesichts der Tatsache, dass Rassismus schon lange auch ein Phänomen der Mitte ist. Wie Legida aber tatsächlich zu den Themen Fremdenhass, Rassismus und Extremismus steht, offenbart sich in ihrem kürzlich veröffentlichten Positionspapier. Weiter…

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»Migranten werden nur positiv bewertet, wenn sie etwas bringen«

Von 6. Januar 2015 um 10:45 Uhr
Pegida-header-2

"Pegida" im Dezember in Dresden © Johannes Grunert

Der Sozialpsychologe und Rechtsextremismusforscher Oliver Decker, Gründungsmitglied des Leipziger »Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus und Demokratieforschung«, erklärt im Interview die steigende Abwertung von Migranten und Entwicklungen rechter Vorurteile in der Bevölkerung. Weiter…

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Wenn die “Pegida”-Demonstranten ausführlich zu Wort kommen…

Von 19. Dezember 2014 um 18:01 Uhr
5.500 nahmen an einem Marsch gegen die "Islamisierung des Abendlandes" teil.

Mittlerweile sind es rund 15.000 Menschen, die in Dresden auf die Straße gehen © Johannes Grunert

Ein Filmteam von Panorama war bei der "Pegida"-Demonstration vor Ort und veröffentlichte nun die Interviews ungeschnitten. Ein interessanter Einblick in Beweggründe der Demonstranten in Dresden: Wenig "Abendland" und viel "Ausländer". Weiter…

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Nazigegner in Bad Nenndorf und Dresden vor Gericht

Von 17. Dezember 2014 um 16:00 Uhr

Bad Nenndorf

In den vergangenen Jahren wurden in verschiedenen Städten Neonazi-Aufmärsche blockiert: Dresden und Bad Nenndorf sind nur zwei Beispiele. Doch gegen die Blockierer sind zahlreiche Verfahren anhängig. Auch in diesen Tagen standen wieder Protestierende vor Gericht. Weiter…

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