AfD-Gegner feiern ersten Erfolg in Köln

Das Hotel steht in der Kritik, weil es der AfD seine Räume zur Verfügung stellt © Roland Kaufhold

Lange gab es keine Reaktion, jetzt distanziert sich das Kölner Maritim-Hotel doch noch von der AfD. Der Parteitag wird zwar nicht ausgeladen, zukünftig wolle man aber nicht mehr an die Partei vermieten, kündigte das Unternehmen an. Das Protestbündnis freut sich über seinen ersten großen Erfolg. Weiter„AfD-Gegner feiern ersten Erfolg in Köln“

 

Das blanke Entsetzen

Das aus drei aufrecht aufgestellten, ausrangierten Linienbussen bestehende Kunstwerk «Monument» des syrischen Künstlers Manaf Halbouni © Sebastian Kahnert/dpa

Stellen wir uns einmal vor, linke und antifaschistische Protestgruppen rufen im Internet tagelang öffentlich dazu auf, eine Veranstaltung mit einem Oberbürgermeister zu stören. Stellen wir uns vor, sie bedrohen ihn in sozialen Medien auf übelste Weise und drohen ihm den Tod an. Weiter„Das blanke Entsetzen“

 

Chef der „Identitären Bewegung“ schießt um sich

Symbolbild: „Identitäre Bewegung“, Foto: Sebastian Wehrhahn

Am Wochenende finden in Wien erneut die Proteste gegen den rechten Akademikerball statt. Gestern Abend kam es zu einem ersten Zwischenfall: Martin Sellner, Chef der rechtsextremen „Identitären Bewegung“, schoss in einer U-Bahn mit einer Schreckschusspistole um sich. Weiter„Chef der „Identitären Bewegung“ schießt um sich“

 

Foto-Galerie: Naziaufmarsch in Köln-Deutz

Nur 500 Meter konnten die Neonazis am 14. Januar in Köln-Deutz marschieren. Dann stoppten Gegendemonstranten die Rechtsextremen. Die Polizei ließ den Neonazis während des Aufzuges einiges durchgehen. Betrunkene Teilnehmer, Vermummung, Gewaltaufrufe in Sprechchöre, Hitlergrüße und Angriffe auf Journalisten. Wir haben uns den Aufmarsch für Euch angesehen. Weiter„Foto-Galerie: Naziaufmarsch in Köln-Deutz“

 

Antisemitische Hetze beim Brandenburg Derby

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Erstmals trafen die Vereine FC Energie Cottbus und SV Babelsberg 03 in einem Liga-Spiel aufeinander. Nicht nur wegen der geographischen Nähe hatte dieses Spiel eine besondere Bedeutung, denn die beiden Fankurven tragen vor allem einen politischen Konflikt aus. Die als antifaschistisch geltende Fanszene des SV Babelsberg 03 wurde am Samstag von Neonazis angegriffen und mit antisemitischen Parolen belegt. Neonazis aus der Region und darüber hinaus waren angereist, um sich diesem Treiben anzuschließen. Weiter„Antisemitische Hetze beim Brandenburg Derby“

 

Die Mordfantasien der Rechtsrockszene

Gerade haben wir über die Schweizer Neonaziband Erschiessungskommando berichtet, die in einem Lied vom Mord an der Thüringer Landtagsabgeordneten Katharina König fantasiert. Doch seit gut zwei Jahren kursiert in der deutschsprachigen, rechtsextremen Musikszene auch ein Album, auf dem zum Mord an verschiedenen Schweizerischen Prominenten aufgerufen wird. Wenig subtil nennt sich die dahinter stehende Band Mordkommando und das Album läuft unter dem Titel Schwarze Liste. Auch der Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch ist einer der Tracks gewidmet. Weiter„Die Mordfantasien der Rechtsrockszene“

 

Neonazi-Band ruft zum Mord gegen Politikerin und ihre Familie auf

Symbolbild: Waffen und gewaltaufrufe sind keine Seltenheit bei Neonazis © Neumann
Symbolbild: Waffen und Gewaltaufrufe sind keine Seltenheit bei Neonazis © Neumann

Im Netz kursiert ein Album der Schweizer Band „Erschießungskommando“, in dem die Linken-Politikerin Katharina König und ihr Vater, der Jenaer Jugendpfarrer Lothar König, mit dem Tod bedroht werden. Insider vermuten Kontakte der Band nach Thüringen. Weiter„Neonazi-Band ruft zum Mord gegen Politikerin und ihre Familie auf“

 

Der nette Hochzeitsredner von der Nazi-Partei

Hochzeit, Trauerfeier, Naziaufmarsch - Krolzig tritt überall als Redner auf. Foto: Alexander Völkel
Hochzeit, Trauerfeier, Naziaufmarsch – Krolzig tritt überall als Redner auf. Foto: Alexander Völkel

Sie möchten einen professionellen Hochzeitsredner aus der Neonazisszene buchen? In Nordrhein-Westfalen ist das jetzt möglich. Der in Bielefeld wohnende Neonazi Sascha Krolzig, führender Kader der rechtsextremen Splitterpartei „Die Rechte“, will sich beruflich neu orientieren. Nachdem ihm eine Karriere als Jurist gerichtlich verweigert wurde, will er nun unter Verwendung seines zweiten Vornamens Marcel als „Zeremonienleiter“ und Trauerredner gebucht werden. Weiter„Der nette Hochzeitsredner von der Nazi-Partei“