Neonazis ringen in Eisenach um die Hegemonie

Neonazis in Eisenach wollen die Hegemonie
Am 28. April 2017 demonstrierten Neonazis vor dem Flieder Volkshaus © Sören Kohlhuber

Die Stadt Eisenach gilt als eines der wichtigsten Tourismusziele Thüringens. Sie wirbt mit „überreicher kultureller Tradition“, der Wartburg und vor allem mit Luther um die Gunst der Touristen. Im Schatten dessen versuchen Neonazis die Hegemonie in der westthüringischen Stadt zu übernehmen. Weiter„Neonazis ringen in Eisenach um die Hegemonie“

 

Bilder, Bilder, Bilder – wie Medien mit den Identitären umgehen sollten

Die Gegendemonstranten bekamen Wasserflaschen von Heiko Maas

Am 19. Mai war es mal wieder soweit. Die Identitären schritten unter den Augen interessierter Medien zur Tat, und hoben zum „Sturm“ auf das Bundesjustizministerium an. Vor Ort jedoch sah man deren Aktivisten sich auf dem Boden lümmeln und Parolen skandieren. Bundesjustizminister Heiko Maas, nahm es gelassen und verteilte Wasserflaschen an die Gegendemonstranten. Weiter„Bilder, Bilder, Bilder – wie Medien mit den Identitären umgehen sollten“

 

Französische Rechtsextreme nach Mord in Untersuchungshaft

Hervé Rybarczyk wurde 2011 ermordet.

Anhänger der Identitären Bewegung haben offenbar einen Mord im französischen Lille begangen. Der 42-jährige Punk Hervé Rybarczyk wurde 2011 tot in einem Fluß gefunden. Die Polizei sprach damals von Selbstmord. Vergangene Woche wurden jedoch drei Rechtsextreme wegen der Tat in Untersuchungshaft genommen. Sie sollen ihr Opfer erst verprügelt und dann sterbend ins Wasser geworfen haben. Weiter„Französische Rechtsextreme nach Mord in Untersuchungshaft“

 

Kein Durchkommen für Neonazis in Halle

Nach stundenlangem Warten, mussten die Neonazis wieder zurück in den Bahnhof © Katia Vasquez Pacheco

In Halle haben sich zum 1. Mai nach einer mehrmonatigen Mobilisierung laut Polizeiangaben 500 Neonazis aus dem gewaltbereiten Spektrum zum „gemeinsamen Arbeitskampftag“ versammelt. Sie stammten vorwiegend aus dem Spektrum der neonazistischen Kleinstpartei „Die Rechte“ sowie aus dem völkische „schwarze Block“, der sich als „Antikapitalistisches Kollektiv“ bezeichnet. Dieser vom Aussehen und Selbstinszenierung her dem linken „schwarzen Block“ ähnelnde Kreis von „autonomen Nationalisten“ tritt seit einigen Jahren bei Neonazidemonstrationen als feste, gewaltbereite, sich selbst inszenierende Formation auf. Insbesondere für einige „aktionsorientierte“, entwurzelte Jugendliche ist er attraktiv. Weiter„Kein Durchkommen für Neonazis in Halle“

 

Versuchter Totschlag nach Naziaufmarsch in Halle?

Ein Schwerverletzter nach Schlägen auf den Kopf © Thomas Schade

In zahlreichen Städten waren Neonazis am Ersten Mai aktiv. Überall wurde ihr Auftreten von breiten Protesten begleitet. In Halle wurden die erfolgreichen Blockaden des Aufmarsches von zwei schweren Angriffen auf Polizisten und Gegendemonstranten überschattet. Die Polizei ermittelt nach Angaben der Verletzten wegen versuchten Totschlags. Die Polizei-Pressestelle widersprach am Dienstag dieser Aussage. Unser Autor Thomas Schade war Augenzeuge des Angriffs. Weiter„Versuchter Totschlag nach Naziaufmarsch in Halle?“

 

Bunte Proteste gegen die AfD in Köln

Karneval mal anders © Roland Kaufhold

„Wer die AfD nerven möchte muss früh aufstehen“. Dirk Hansen von „Solidarität statt Hetze“ hatte es drei Tage zuvor auf der Pressekonferenz in den Kölner Sartorysälen angekündigt. Es ist sieben Uhr morgens, ich bin am Ebertplatz, einer der fünf Treffpunkte der Sternmärsche des breiten linken Bündnisses. Weiter„Bunte Proteste gegen die AfD in Köln“

 

Sieg Heil und Hitlergruß – Polizei fasst deutsche Wanderer in Österreich

Am Samstag dem 8. April wurde die Polizei im österreichischen Anif von Angestellten einer Frühstückspension angerufen. Das Personal hatte beim Abräumen Bierdeckel mit aufgeklebten Hakenkreuzen gefunden. Zwölf Verdächtige wurden genannt. Die Gruppe hatte daraufhin am Nachmittag die Aufmerksamkeit wiederholt auf sich gezogen. Weiter„Sieg Heil und Hitlergruß – Polizei fasst deutsche Wanderer in Österreich“

 

900 Polizisten für 11 Neonazis in Köln

Die Gegendemonstranten wurden von der Straße geschoben © Hartmut Schneider

Eine Woche vor dem AfD-Bundesparteitag im Kölner Maritim kam es zu einem der peinlichsten Events in der Geschichte Kölns: 11 – in Worten: elf – militante Rechtsextremisten mit teils einschlägigem Vorstrafenregister liefen ab dem Bahnhof Süd grinsend und feixend durch den Stadtteil Köln-Sülz. Abgeschirmt wurden sie durch ein Großaufgebot von 900 Polizisten, zwei Wasserwerfern, einem Räumpanzer, einem permanent in der Luft kreisenden Polizeihubschrauber, Polizeihundestaffeln und mehreren Polizeipferden. Obwohl bei den Kooperationsgesprächen mit dem Bündnis gegen Rechts auf die geringe Zahl der zu erwartenden Nazis hingewiesen worden war, ließ die Polizei sich nicht von ihrer Machtdemonstration abhalten. Weiter„900 Polizisten für 11 Neonazis in Köln“