Kein Kölsch für Nazis

In Köln hat es eine lange Tradition – nun wird sie wieder zum Leben erweckt: Zahlreiche Kölner Kneipen verweigern Nazis und AfDlern das gute Kölsch – ein Kölner Grundnahrungsmittel. Es ist ihre Form des Protests gegen den AfD-Bundesparteilag am 22./23. April im Kölner Maritim. Zur Zeit werden 200.000 Bierdeckel mit dem Motto „Kein Kölsch für Nazis“ verteilt. Weiter„Kein Kölsch für Nazis“

 

Protest gegen ZDF-Bericht über Auschwitz

Protest gegen ZDF-Bericht über Auschwitz
Tausende Kilometer fuhr das Protestprojekt quer durch Europa © germandeathcamps.org

Rund 72 Jahre nach Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz zieht eine mobile Plakatwand mit der Aufschrift „Death Camps were Nazi Germany“ insgesamt 1.600 km quer durch Europa. Am 1. März erreichte die von einer polnischen Initiative organisierte Kampagne „German Death Camps“ das Europäische Parlament in Brüssel. Weiter„Protest gegen ZDF-Bericht über Auschwitz“

 

Naziaufmarsch in Wuppertal

Nur 70 statt den angekündigten 150 Rechtsextremen kamen nach Wuppertal © Hartmut Schneider

Die rechtsextreme Partei „Die Rechte“ demonstrierte am vergangenen Samstag in Wuppertal. Angemeldet hatt die Versammlung der Hamburger Neonazis Christian Worch (nicht anwesend) für 150 Personen. Gekommen waren, überwiegend aus Dortmund, nur 70 Teilnehmer. Allerdings führte die selbst für Naziverhältnisse trübe Veranstaltung die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer relativ schnell  in die nahe gelegene Kneipen, um dort den auf dem Aufmarsch verbotenen Alkohol zu trinken. Die Gegendemonstrationen von mehreren Hundert Menschen verlief laut, bunt und friedlich. Weiter„Naziaufmarsch in Wuppertal“

 

Razzia bei militanter Nazigruppe in Niedersachsen und Thüringen

Beschlagnahmte Waffen der Neonazigruppe © Polizei Göttingen

Am 28.02.17 durchsuchten Sondereinheiten der Göttinger Polizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft sechs Räumlichkeiten von Neonazis aus dem Umfeld des „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ (FKTN). Durchsucht wurden Objekte in Reckershausen, Adelebsen, Reinhausen und im Thüringschen Fretterode. Mehr als Hundert Beamte waren im Einsatz. Weiter„Razzia bei militanter Nazigruppe in Niedersachsen und Thüringen“

 

Deutsche Neonazis bei Aufmarsch in Bulgarien

© Marian Ramaswamy

Es ist kurz vor 17 Uhr: Der sonst von Touristen und Hundebesitzern belebte Bulgaria Square ist wie leergefegt. Nur wenige Menschen sind an diesem Tag unterwegs. Einerseits, weil die Wolkendecke grau und trüb und andererseits, weil vor dem National Palace of Culture am Nachmittag der Startpunkt einer neonazistischen Demonstration ist. Weiter„Deutsche Neonazis bei Aufmarsch in Bulgarien“

 

Rechtsextreme räumen Sitzblockierer in Dresden


Pegida in Dresden gibt nicht auf: Am Montag zogen laut der Forschungsgruppe „durchgezählt“ 2000 Rechte durch das Zentrum der sächsischen Landeshauptstadt. Mehrmals kam es in der Vergangenheit am Rande von Pegida bereits zu Zwischenfällen. Von Beleidigungen und rassistischen Parolen bis hin zu tätlichen Angriffen und Morddrohungen reicht das Spektrum dessen, zu was sich Pegida-Teilnehmer regelmäßig hinreißen lassen. Am Montag kam es gleich zu mehreren Vorfällen. Weiter„Rechtsextreme räumen Sitzblockierer in Dresden“

 

AfD-Gegner feiern ersten Erfolg in Köln

Das Hotel steht in der Kritik, weil es der AfD seine Räume zur Verfügung stellt © Roland Kaufhold

Lange gab es keine Reaktion, jetzt distanziert sich das Kölner Maritim-Hotel doch noch von der AfD. Der Parteitag wird zwar nicht ausgeladen, zukünftig wolle man aber nicht mehr an die Partei vermieten, kündigte das Unternehmen an. Das Protestbündnis freut sich über seinen ersten großen Erfolg. Weiter„AfD-Gegner feiern ersten Erfolg in Köln“

 

Das blanke Entsetzen

Das aus drei aufrecht aufgestellten, ausrangierten Linienbussen bestehende Kunstwerk «Monument» des syrischen Künstlers Manaf Halbouni © Sebastian Kahnert/dpa

Stellen wir uns einmal vor, linke und antifaschistische Protestgruppen rufen im Internet tagelang öffentlich dazu auf, eine Veranstaltung mit einem Oberbürgermeister zu stören. Stellen wir uns vor, sie bedrohen ihn in sozialen Medien auf übelste Weise und drohen ihm den Tod an. Weiter„Das blanke Entsetzen“

 

Chef der „Identitären Bewegung“ schießt um sich

Symbolbild: „Identitäre Bewegung“, Foto: Sebastian Wehrhahn

Am Wochenende finden in Wien erneut die Proteste gegen den rechten Akademikerball statt. Gestern Abend kam es zu einem ersten Zwischenfall: Martin Sellner, Chef der rechtsextremen „Identitären Bewegung“, schoss in einer U-Bahn mit einer Schreckschusspistole um sich. Weiter„Chef der „Identitären Bewegung“ schießt um sich“