Wir müssen reden. Über Nazis. Ein Blog

Autoren Archiv von Störungsmelder

Neonazi Michael Brück im Dortmunder Stadtrat

Von 24. April 2015 um 09:31 Uhr
Dennis Giemsch bei einem Neonazi-Aufmarsch

Dennis Giemsch bei einem Neonazi-Aufmarsch

Das Stühlerücken bei der Partei „Die Rechte“ in Dortmund geht weiter: Nach Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt, der nach nur zwei Monaten im Sommer 2014 sein Ratsmandat niederlegte, haut nun auch sein Nachfolger Dennis Giemsch in den Sack. Ihm nachfolgen wird der bekannte Neonazi-Aktivist Michael Brück. Weiter…

Kategorien: Nordrhein-Westfalen

„Die Erinnerung an all diese Frauen lebendig halten“

Von 17. April 2015 um 18:05 Uhr
 © Christian Ditsch

Holocaust-Überlebende Barbara Reimann bei der Gedenkveranstaltung © Christian Ditsch

Das Bild auf meinem Schreibtisch zeigt eine hochbetagte weißhaarige Frau, die nachdenklich auf einen in der Sonne schimmernden See schaut. Den „See der Tränen“ nannten die im Frauen- und Mädchenkonzentrationslager Ravensbrück gefangenen Frauen den Schwedt-See, der direkt ans Lagergelände anschloss. Im einzigen Frauenkonzentrationslager des NS-Regimes waren von 1939 bis 1945 mehr als 130.000 Frauen, Mädchen und Kinder und 20.000 Männer inhaftiert. 92.000 Frauen, Mädchen und Kinder starben in Ravensbrück - an Hunger und tödlicher Zwangsarbeit, in der Gaskammer des Lagers, im so genannten Erschießungsgang oder bei Fluchtversuchen. Weiter…

Kategorien: bundesweit

Wie nah war V-Mann „2100/ Hagel“ dem NSU-Trio?

Von 15. April 2015 um 12:30 Uhr
Die ausgebrannte Wohnung der NSU-Terroristen in Zwickau | Foto: André Karwath

Die ausgebrannte Wohnung der NSU-Terroristen in Zwickau | Foto: André Karwath

Zwei zentrale Zeugen aus dem neonazistischen V-Leute System rings um das NSU-Kerntrio sollen am kommenden Mittwoch vor dem Oberlandesgericht München gehört werden: Neonazi Marcel D., langjähriger Blood & Honour Führungskader aus Thüringen und V-Mann für den Thüringer Verfassungsschutz und sein zeitweiliger V-Mann Führer, Norbert Wießner. Weiter…

Kategorien: bundesweit

Anzeige Horst-Wessel-Lied im Unterricht

Von 14. April 2015 um 20:40 Uhr

Gegen eine Musiklehrerin am Emmy-Noether-Gymnasium in Köpenick liegt eine Anzeige vor: Sie habe Schüler das "Horst-Wessel-Lied" singen lassen, die frühere Parteihymne der NSDAP. Weiter…

Kategorien: Berlin

Neonazis schlagen wieder häufiger zu

Von 9. April 2015 um 09:45 Uhr
Dortmunder Neonazis bei einer Demonstration im Dezember 2014. Foto: Felix Huesmann

Gewaltbereit und gefährlich - Neonazis bei einer Demonstration 2014 in Dortmund © Felix Huesmann

Die gewalttätigen Angriffe von Neonazis und anderen Rechtsextremen auf Flüchtlinge, Ausländer, Linke und Andersdenkende nehmen wieder zu. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. Weiter…

Kategorien: bundesweit

Dortmund gedenkt Thomas Schulz

Von 29. März 2015 um 10:24 Uhr

Der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus gedachte in seinem Marsch der Toten durch rechte Gewalt. Symbolisch für die fünf Dortmunder Toten wurden fünf Särge getragen. Namensschilder mit den Opfern rechter Gewalt in Deutschland

Ein würdiges Gedenken an Thomas „Schmuddel“ Schulz und alle anderen Todesopfer von rechtsextremer Gewalt in Deutschland gab es am Samstag in Dortmund. Vor genau zehn Jahren war der Dortmunder Punker vom bekennenden Nazi-Skinhead Sven Kahlin im U-Bahnhof Kampstraße niedergestochen worden. Er starb später im Krankenhaus. Weiter…

Kategorien: Nordrhein-Westfalen

Nach Naziangriff – Strafbefehle gegen Demokraten

Von 27. März 2015 um 14:34 Uhr

Neonazi-Ausschreitungen überschatteten den Wahlabend in Dortmund

Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen zum Dortmunder Wahlabend, bei dem Demokraten, Antifaschisten und Neonazis aufeinander trafen, beendet: Gegen einen Neonazi will sie Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung und gegen fünf Neonazis wegen vorsätzlicher Körperverletzung (also ohne Waffe) erheben. Weiter…

Kategorien: Nordrhein-Westfalen

Warum starb Thomas “Schmuddel” Schulz?

Von 26. März 2015 um 07:20 Uhr

schmuddel_sticker.inddGlatze, Springerstiefel, eine Rückentätowierung „Skinhead“ in altdeutschen Lettern – seine Gesinnung stellte Sven Kahlin gern zur Schau. So war der 17-Jährige auch am Ostermontag 2005 als Rechtsextremist erkennbar, als er gegen 18.30 Uhr gemeinsam mit einer Freundin auf dem Heimweg von einem Fußballspiel in der Dortmunder U-Bahn-Station Kampstraße auf eine Gruppe von etwa zwanzig Punks traf. Weiter…

Kategorien: Nordrhein-Westfalen

Neonazi-Partei „Der III. Weg“ tarnt sich als Bürgerbewegung

Von 23. März 2015 um 20:14 Uhr
FNS- AktivistInnen tragen ein "Der dritte Weg" Transaprent, links Matthias Fischer ©TM

FNS- AktivistInnen tragen ein "Der dritte Weg" Transaprent, links Matthias Fischer © TM

Am 21. März veranstaltete die Neonazi-Partei „Der III. Weg“ im rheinland-pfälzischen Limburgerhof einen Infostand. Anlass dafür ist der Plan des Gemeinderates von Limburgerhof (Rhein-Pfalz-Kreis) am Ortsrand ein Containerlager für 18-25 Flüchtlinge zu errichten. Weitere Flüchtlinge sollen dezentral in dem Ort untergebracht werden. Weiter…

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SS-Lyrik in Kreuzberg

Von 20. März 2015 um 13:00 Uhr

Flyer für das Konzert am 28. März in Kreuzberg

Das Neofolk-Projekt „“ ist für seine Vertonungen von SS-Lyrik bekannt geworden. Nun ist ein Auftritt am 28. März in Kreuzberg geplant. Weiter…

Kategorien: Berlin