Wir müssen reden. Über Nazis. Ein Blog

Autoren Archiv von Störungsmelder

Dortmund gedenkt Thomas Schulz

Von 29. März 2015 um 10:24 Uhr

Der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus gedachte in seinem Marsch der Toten durch rechte Gewalt. Symbolisch für die fünf Dortmunder Toten wurden fünf Särge getragen. Namensschilder mit den Opfern rechter Gewalt in Deutschland

Ein würdiges Gedenken an Thomas „Schmuddel“ Schulz und alle anderen Todesopfer von rechtsextremer Gewalt in Deutschland gab es am Samstag in Dortmund. Vor genau zehn Jahren war der Dortmunder Punker vom bekennenden Nazi-Skinhead Sven Kahlin im U-Bahnhof Kampstraße niedergestochen worden. Er starb später im Krankenhaus. Weiter…

Kategorien: Nordrhein-Westfalen

Nach Naziangriff – Strafbefehle gegen Demokraten

Von 27. März 2015 um 14:34 Uhr

Neonazi-Ausschreitungen überschatteten den Wahlabend in Dortmund

Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen zum Dortmunder Wahlabend, bei dem Demokraten, Antifaschisten und Neonazis aufeinander trafen, beendet: Gegen einen Neonazi will sie Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung und gegen fünf Neonazis wegen vorsätzlicher Körperverletzung (also ohne Waffe) erheben. Weiter…

Kategorien: Nordrhein-Westfalen

Warum starb Thomas “Schmuddel” Schulz?

Von 26. März 2015 um 07:20 Uhr

schmuddel_sticker.inddGlatze, Springerstiefel, eine Rückentätowierung „Skinhead“ in altdeutschen Lettern – seine Gesinnung stellte Sven Kahlin gern zur Schau. So war der 17-Jährige auch am Ostermontag 2005 als Rechtsextremist erkennbar, als er gegen 18.30 Uhr gemeinsam mit einer Freundin auf dem Heimweg von einem Fußballspiel in der Dortmunder U-Bahn-Station Kampstraße auf eine Gruppe von etwa zwanzig Punks traf. Weiter…

Kategorien: Nordrhein-Westfalen

Neonazi-Partei „Der III. Weg“ tarnt sich als Bürgerbewegung

Von 23. März 2015 um 20:14 Uhr
FNS- AktivistInnen tragen ein "Der dritte Weg" Transaprent, links Matthias Fischer ©TM

FNS- AktivistInnen tragen ein "Der dritte Weg" Transaprent, links Matthias Fischer © TM

Am 21. März veranstaltete die Neonazi-Partei „Der III. Weg“ im rheinland-pfälzischen Limburgerhof einen Infostand. Anlass dafür ist der Plan des Gemeinderates von Limburgerhof (Rhein-Pfalz-Kreis) am Ortsrand ein Containerlager für 18-25 Flüchtlinge zu errichten. Weitere Flüchtlinge sollen dezentral in dem Ort untergebracht werden. Weiter…

Kategorien: Rheinland-Pfalz

SS-Lyrik in Kreuzberg

Von 20. März 2015 um 13:00 Uhr

Flyer für das Konzert am 28. März in Kreuzberg

Das Neofolk-Projekt „“ ist für seine Vertonungen von SS-Lyrik bekannt geworden. Nun ist ein Auftritt am 28. März in Kreuzberg geplant. Weiter…

Kategorien: Berlin

Petra Pau fordert mehr Schutz für Privatsphäre von Politikern

Von 16. März 2015 um 10:17 Uhr
Rechte Gewalt in Berlin: Ein Neonazi stürmt auf einen Fotografen zu und attackiert ihn mit einem Fahnenstock © A. Reiter

Rechte Gewalt in Berlin: Ein Neonazi stürmt auf einen Fotografen zu und attackiert ihn mit einem Fahnenstock © A. Reiter

Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau verlangt nach einem Aufmarsch von Neonazis vor ihrem Haus mehr Hilfe von der Polizei. Pau gehört zu den Politikern, die der zunehmenden Aggression Rechtsextremer ausgesetzt sind. Der Bürgermeister von Tröglitz war deshalb kürzlich zurückgetreten. Weiter…

Kategorien: Berlin

Angriff mit Ansage – Neonazis überfallen Journalisten

Von 13. März 2015 um 09:36 Uhr
Mit Gewalt gegen Demokraten - eindeutige Botschaft auf dem T-Shirt eines Neonazis

Mit Gewalt gegen Demokraten - eindeutige Botschaft auf dem T-Shirt eines Neonazis

Steinwürfe, Beschimpfungen und Mordrohungen. In Dortmund ist ein Journalist nach einer Kundgebung von Neonazis attackiert wurden. Er wurde bereits zuvor aus der rechten Szene bedroht. Der Tathergang lässt auf einen rechtsextremen Hintergrund schließen. Weiter…

Kategorien: Nordrhein-Westfalen

Neonazis zwingen Bürgermeister zum Rücktritt

Von 9. März 2015 um 09:45 Uhr
Ein Teilnehmer in Thor Steinar Outfit mit NPD-Fahne © Theo Schneider

Drohungen der rechtsextremen Szene gehören für viele Politiker zum Alltag © Theo Schneider

In einer Gemeinde im sachsen-anhaltischen Burgenlandkreis tritt ein von der CDU nominierter Ortsbürgermeister zurück - die NPD hatte ihn wegen seines Engagements für Flüchtlinge bedroht. Weiter…

Kategorien: Sachsen-Anhalt

“Alle Asylbewerberheime müssten brennen“

Von 6. März 2015 um 09:31 Uhr
Mit Gewalt gegen Demokraten - eindeutige Botschaft auf dem T-Shirt eines Neonazis

Mit Gewalt gegen Demokraten - eindeutige Botschaft auf dem T-Shirt eines Neonazis

Im Schutz des (vermeintlich) anonymen Internets rufen Rechtsextreme immer wieder zu Gewalt auf. Vor allem bei Facebook wird gehetzt, gedroht und beleidigt. Inzwischen geht die Polizei aber konsequenter gegen die Täter vor. In Berlin gab es in den letzten Monaten immer wieder Razzien bei Neonazis, die im Netz zu Straftaten aufriefen. Weiter…

Kategorien: Berlin

Der “III. Weg”: Konkurrenz für die NPD in Thüringen

Von 26. Februar 2015 um 23:02 Uhr
Symbolbild "III. Weg" © Störungsmelder

Symbolbild "III. Weg" © Störungsmelder

2013 in Heidelberg gegründet, etablierte sich die Neonazi-Partei „Der III. Weg vor allem in Bayern als Nachfolger des verbotenen „Freien Netzes Süd“. Inzwischen tritt die braune Partei aber auch immer öfter in Thüringen auf und tritt damit in offene Konkurrenz zur schwächelnden NPD. Weiter…

Kategorien: Bayern, Thüringen